Frieda bäckt Knäckebrot

Kennt ihr das auch? Ein kleines „Hüngerchen“ zu haben und zu wissen, ach Mensch, meine Figur verträgt dieses, oder jenes heute nun wirklich nicht mehr? Frieda kann davon ein Liedchen singen, das sag ich euch!

 

Ihr wisst ja sie isst sehr gern und immer wieder nimmt sie Anlauf um sich zu reduzieren und meint: „So ab heute ist mal Schluss mit Lustig und es wird weniger genascht, weniger Fett, Zucker usw. usw.“ Es sprudelt dann nur noch so heraus was SIE, ja das denkt ihr vielleicht, nein, was WIR alles nicht mehr essen dürfen. Denn sie würde ja niemals zulassen, dass sie das allein durchlebt, nein, wir müssen mitziehen ohne Wenn und Aber.

 

 

 

 So kam sie also auf die Idee Knäckebrot selbst herzustellen. Das heißt erst einmal nachlesen, was man denn so braucht?! Herauszufinden, wie es am besten geht und am leckersten schmeckt und das Wort leckersten hat sie natürlich besonders betont. Sie hat nun ein Rezept erfunden, das mit frisch gemahlenen Körnern zubereitet wird.

 

 

 

 

 Also auf die Plätze fertig los. Als erstes wurde das Korn gemahlen. Frieda mit ihren kleinen Klauen wieder überall mit drin, da muss man wirklich immer aufpassen.

 

Wir haben die beste Erfahrung gemacht, nach gefühlten 100 Tests, Weizenkorn zu nehmen, oder als Alternative auch Haferkleie, ganz fein mahlen.

 

 

 

Und dann wurden weitere Zutaten abgewogen, die dazu gehören:

 

Haferflocken, Weizenkleie, Sesam, Leinsam, Chiasamen, Sonnenblumenkerne. Frieda achtet mit Adleraugen auf die Mengenangabe und schüttete es dann zusammen.

 

 

Ab und an war dann die Grammzahl ungenau, mal waren 5g zu viel, mal zu wenig. Sofort wurde losgewettert, das die Waage defekt ist, mannomann. Da musste sie dann zaghaft darauf hingewiesen werden, dass ihr Öhrchen auf dem Schüsselrand eben auch etwas wiegen und das war zwischendurch mal der Fall, sie muss ja immer die Nase überall hineinstecken*Kicher*

 

 

 

 

Alle Zutaten wurden dann mit gutem Olivenöl und Wasser vermengt. Na ja, Frieda und ihre kleinen Klauen, da ist das schon etwas schwierig mit dem Mixer zu arbeiten und da geht schon mal etwas über den Schüsselrand in alle Richtungen der Küche PUHHHHHH wer macht es sauber??? Frieda auf jeden Fall nicht oder was denkt ihr?

 

 

 

 

Nach dem Durchmengen der Masse muss man diese 20 Min. quellen lassen. Als wenn es wichtig wäre und als ob es im Rezept steht, muss Frieda den Teig scheinbar „quellend anschauen“. So für uns heißt es nun die Zeit nutzen, um die Küche wieder etwas in geordnete Bahnen zu bringen.

 

Dann geht es los: Knäckebrotteig ausrollen!!

Frieda lässt sich aber auch nichts aus der Hand nehmen und legt die selbige an. Teil 1: Backpapier Sie legt eine Seite auf die Arbeitsfläche und machte einen ordentlichen Klacks von der Masse mittig auf das Papier, legt das zweite Blatt Backpapier darauf und beginnt den Teig zwischen dem Papier auszurollen. So werden auch die Bleche in  den Ofen geschoben, das heißt dass das Backpapier auch auf der Oberseite liegt. Nach Möglichkeit in Form eures Backblechs. Frieda gibt ihren vollen Körpereinsatz um die Masse so dünn wie möglich auszurollen (ca. 3 mm).

 

 

 

Den Backofen auf 180°Umluft vorheizen und alle 4 Bleche für 15 Min. in den Ofen schieben. Solltet ihr ein kleines quirliges Schäfchen in der Nähe haben, dann bitte immer gut aufpassen, damit es keine Brandverletzungen o.ä. gibt.

 

 

Nach 15 Min. könnt ihr sie herausnehmen und auf die Arbeitsplatte legen, das obere Backpapier abnehmen und nach eurem Wunsch mit einem Messer einschneiden.

 

Also Frieda und so ein großes Messer zwischen ihren Klauen war schon ein Wagnis aber sie hat es sehr gut gemeistert und richtig tolle Knäckebrot-Ecken herausgeschnitten.

 

Das obere Backpapier legt ihr wieder auf die geschnittenen Stücke, die wieder auf dem Blech liegen, stellt den Backofen auf 140°C Umluft und backt es noch mal 40 Min. Frieda hat festgestellt, dass man das obere Backpapier schon mal nach 30 Min. entfernen kann. Und um auch an die Umwelt zu denken, könnt ihr das Backpapier mehrfach (oder immer wieder) verwenden.

 

 

 

 

Dann ist es endlich soweit, ihr könnt das herrlich duftende Knäckebrot, aus dem Ofen herausnehmen und die Stücke zum Auskühlen auf ein Gitter o.ä. legen, Frieda läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Sie pustet sogar heftig, weil sie wieder mal so ungeduldig ist und endlich unsere selbstgemachten Knäcke probieren möchte.

 

 

 

 

Dann der große Moment, Frieda hat sich alles zu recht gestellt………… und hat sich im Geiste schon ein leckeres Knäcke mit Frieda Jam gemacht………….

 

 

 

 

 

 

Und entscheidet sich dann doch, es einfach mal mit herzhaftem Biss und ohne Belag zu probieren, um den reinen Geschmack zu haben.

 

Es ist immer wieder schön, wenn man etwas Eigenes herstellt: man weiß ganz genau was drin ist! Kann eventuell noch etwas zufügen, oder sogar weglassen?!  Wenn der Duft durch das Haus streicht und man die Vorfreude auf das, wofür man sich angestrengt hat genießt, ist es doch herrlich. So kann man auch Kindern zum Beispiel „neue Kost“ näher bringen, weil sie vielleicht mitgeholfen haben. Oder mal einen neuen Geschmack ausprobieren, den man noch nicht hatte. Oder frische Pärchen testen beim Backen, ob auch hier die Chemie stimmt, ach` es gibt so viele Möglichkeiten.

Also, einfach probieren!!

 

Das Knäcke Rezept a là Frieda:

 

                                                                  120g Mehl oder Haferkleie

                                                                    80g Weizenkleie

                                                                  100g Haferflocken

                                                                  100g Sonnenblumenkerne

                                                                    50g Chiasamen

                                                                    50g Leinsamen

                                                                    50g Sesamsamen

                                                                      8 Eßl. Olivenöl

                                                                  400ml Wasser

 

                                                             Etwas Chili, Salz, Kräuter nach eigenem Ermessen

  

Viel Spaß beim Ausprobieren und berichtet uns gerne von EUREN Ergebnisse.

 

 

Frieda & Crew

 

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Kommentare: 8
  • #1

    Inga (Samstag, 06 August 2016 08:53)

    Ohhhhh, daß sieht ja super lecker aus und hört sich zum *leichtnachmachen* an.
    Frieda, was du alles kannst, ist ja der Hammer!!!

  • #2

    Manni (Samstag, 06 August 2016 12:22)

    Das schmeckt echt super. Danke Frieda

  • #3

    Gustav Gans (Samstag, 06 August 2016 12:56)

    Frieda, daß ist ja eine gesunde und herrliche Idee für die ganze Familie!
    Du hast wirklich tolle Einfälle, unglaublich GUT!!!

  • #4

    michaela (Samstag, 06 August 2016 13:41)

    Hammer Gut ...wie so eigendlich alles von Frieda....ob Frieda auch mal einen Freund kennen lernt ....ich dachte an ein schwarzes Schaf....hihi und zeigt weiterhin dass die Welt auch die dunklen Seiten überwinden kann.... Weiter so großartig ...

  • #5

    JENNY (Samstag, 06 August 2016 20:49)

    WOW COOL,MUSS ICH UNBEDINGT PROBIEREN!!!
    FRIEDA DU BIST ECHT SUPER!

  • #6

    Jan (Sonntag, 07 August 2016 16:12)

    Sehr, sehr coole Sache!!!

  • #7

    Katrin (Sonntag, 07 August 2016)

    Oh, das muß ich unbedingt probieren. Es sieht so lecker aus und gesund.
    Das ist ja Wahnsinn, was du so alles zu tage bringst.

  • #8

    JOEL (Dienstag, 09 August 2016 19:54)

    Wat ein lecker Knabberzeug, muss ich auch mal versuchen!