Frieda im Bio-Tagungshotel mit Bioladen & Käserei

 

 

 

Frieda begleitet mich auf einer Reise nach Greifswald, wieder einmal ging die Reise dorthin, denn aus meiner Reise vom letzten Jahr, wollte ich Frieda unbedingt das Bio Tagungshotel, das WICHERNHAUS im Ort, Züssow , Mecklenburg-Vorpommern zeigen.

www.tagungshotel-wichernhaus.de

 

 

Wie fast immer, wenn es losgeht, war sie sehr aufgeregt, als wir am frühen Abend dort eintrafen. Auf der Fahrt hab ich Frieda schon sehr viel von dem Hotel erzählt, dass dort Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten, das alle dort sehr fröhlich & nett sind. Das mag Frieda und sie freute sich sichtlich. Zeitweise war sie aber auch sehr still, es zeigte sich schnell warum, denn sie hatte den Rucksack gefunden, mit Bauchschmerzgarantie, das mal zwischendurch J

 

 

 

 

 

 

In der Zeit in der ich unser Gepäck aus dem Auto kramte, ist Frieda schon wieder unterwegs, rennt zum Eingang und schaut sich schon mal ein wenig um. Allein ins Hotel zu gehen traut sie sich dann doch nicht und wartet zum Glück vor der Tür, wir checken ein und begeben uns auf unser Zimmer.

 

Friedas Augen leuchten und ich kann sehen wie begeistert sie vom Hotel samt Personal ist. Nun darf sie auch endlich unser geschnürtes Paket öffnen, dass Anke uns auf Reisen, in denen sie nicht dabei ist, immer für uns packt.

 

Olala, Frieda ist schon ganz aufgeregt und dann kommt endlich der Inhalt zum Vorschein mmmmmhhhhhhhhhhhh!!

 

Unsere Lieblingskekse entdecken wir in der Dose, damit wir kein Heimweh bekommen. Oh ja, sie ist wirklich lieb, und wir freuen uns riesig, natürlich muss gekostet werden, anschließend, hat sich unser Lieblingsschäfchen zufrieden ins Kissen gefläzt, ihre Beinchen ausgeruht, die Seele baumeln lassen und ist ganz bald in einen tiefen Schlaf gefallen.

 

Am nächsten Morgen steh ich zeitig auf, Frieda schläft noch tief & fest, schnarcht so, dass die schönen Bäume die um das Gebäude stehen, zu Zahnstochern zerfallen, wenn sie es denn könnten.

Gut so, denn wenn Frieda zuerst wach wird, ist das Erwachen in den Tag doch eher sehr lebendig und hat mal nix mit entspanntem Start in den Tag zu tun.

 So schleiche ich mich durchs Zimmer, als ich aus dem Bad komme und sie auf keinen Fall wecken möchte, werfe einen Blick auf Bett und ein OHHHHHH NNNNEINNNNNN, wo ist sie denn jetzt schon wieder hin?

 

Also wieder fix in die Kleidung gesprungen, die strubbeligen Haare noch etwas gerichtet und ab geht die Suche. Was denkt ihr wo ich sie finde? Ich gehe dem Lachen & Friedas Gekicher nach und finde sie im Empfang des Hotels, wo sie das Personal des Hotels gerade mit ihren kleinen Geschichten in ihren Bann zieht.

Ich bin vielleicht nicht so ein Morgenmuffel wie die Anke (sorry, Anke) aber Frieda ist schon echt eine Herausforderung, sag ich Euch und SIE schwärmt, dass alle so lieb sind, wo ich ihr natürlich zustimmen muss.

Wir konnten Frieda dann mit einem guten Frühstück vom Empfang weglocken und Frieda war entzückt über die leckere Vielfalt und das alles Bio ist, das gefällt Frieda ja besonders gut.

 

 

 

Ihr kennt sie ja, sie fragte dann allen ein Loch in den Bauch und bekommt aber auf fast alles immer eine ausführliche und freundliche Antwort, dass mag Frieda. Als sie die Info bekommt, dass gegenüber des Hotels ein dazugehöriger Bio Hofladen & Café und Bauernhof ist, ist sie schon sprachlos, das soll schon was heißen. www.ostseelaender-zuessow.de

Dann ist sie schon wieder kaum zu halten und ich hab Glück, dass ich wenigstens noch mein Frühstück zu Ende genießen darf, bevor ich wieder mit ihr auf Erkundungstour gehe und ihre Wissbegier befriedigen darf. Lange Zeit sehe ich sie am Schaf- und Ziegengehege sitzen, das es auf dem Gelände gibt und sie hält einen kleinen Plausch mit ihren Verwandten. Bis sie aufgeregt angeflitzt kommt und mir erzählt, dass dieser Bioladen an eine Käserei angeschlossen ist und ihre Verwandten ihr erzählt hätten, dass man dort aus Milch, Käse macht und sie müsse das jetzt sofort erkunden und sie rennt einfach so Richtung Laden.

Erst höre ich sie laut mähen…..oh nein, sie hat die Melkstation gefunden, ach Frieda, du gibst doch keine Milch.

Später erfahren wir, dass es wirklich in vergangenen Zeiten die Melkstation von den Schafen war aber heute wird hier *nur* noch Käse aus Kuhmilch hergestellt. Eigentlich schade, wo wir doch so gerne Ziegen und Schafskäse essen, aber bevor der Gedanke zu Ende gedacht wird, rennt sie schon in den Laden und ich finde sie am Fenster der hauseigenen Käserei, schon im Gespräch mit einem jungen Mann.

Frieda stellt ihn mir als Mario vor.

Mario erklärt, dass am heutigen Tag nun aber kein Käse mehr hergestellt wird, weil alles aus frischer Milch hergestellt wird, die Milch aber schon verbraucht wurde, aber wenn er zu seinem Fachleiter Herrn Arndt gehen würde, wäre es vielleicht möglich, dass Frieda doch mal hineinschauen kann.

Er zeigt ihr auch noch eine Abfolge der Arbeiten, ohhh das findet Frieda total spannend. Sie schenkt ihn ihr lieblichstes Lächeln, jaaaa ihr seht es schon, er trägt Bart …!!

 

Oh weh Mario, so schnell wirst Du die Frieda nicht wieder los, wir kennen unser Trudchen nur zu gut und alle unsere Fans aus den vorherigen Geschichten genauso.

Wir erfahren, dass Mario Schafe ganz besonders in sein Herz geschlossen hat und so weiß man Frieda in den besten Händen.

Frieda erfährt, dass hier 6 Mitarbeiter mit geistiger und psychischer Beeinträchtigung arbeiten und ein Fachleiter, eben der Herr Arndt. Dieser erklärt Frieda erst einmal wie so alles rundherum läuft.

2x die Woche werden 240 L Milch von einem Bauern geholt, daraus entstehen dann wirklich nur 24 kg Käse, Frieda ist total erstaunt. Die Ausbeute von der Milch zum Käse sind also nur so 10% WOW. Herr Arndt erzählt ihr die Vorgänge, sie wir nun leider heute nicht Live miterleben können, weil leider schon einen Tag zuvor Käse gemacht wurde. Frieda hängt an seinen Lippen, denn so etwas interessiert sie ja immer ganz besonders.

 

 Also liebe Frieda, von der flüssigen Milch bis hin zum festen „Käsemasse“, der in eine Form kommt, vergehen ca. 3 Std.. Friedas Augen sind groß und sie sagt: Das ist ja richtig schnell, hätte ich nicht gedacht.“ „Ja, Frieda, der Vorgang geht recht zügig“ Die Milch kommt in einen großen Kessel, den sie natürlich im Raum sofort aufsucht und zum Glück war Mario, der sich schnell umgezogen hat um ihr alles zu zeigen, zur Stelle, denn sonst wäre sie mal in den Kessel geplumst, tze....

 

Herr Arndt erzählt nach dem kleinen Schreck weiter: “Dann kommt Kultur die sogenannten Milchsäurebakterien dazu, diese Kultur muss 1 Std. in der Milch wirken und dabei wird sie ganz langsam auf 30°C erwärmt.

Anschließend kommt Lab (Entzug aus Kälbermagen) in die Milch hinzu und diese Masse muss wiederum

eine Std. ruhen.“

„Und Frieda, was denkst Du, wie sieht dann alles nach einer Stunde aus?“  Unser kleines, ungeduldiges, vorlautes Schäfchen: „Na, dann kommt der Klumpen Käse raus, der wird dann durchgeschnitten und ich habe ein köstlichen Brotbelag am Abend!“

Herr Arndt lacht herzlich und meint: „Nein, nein, so schnell geht es denn nun auch nicht. Der ganze Inhalt vom große Kessel ist nun eine dicke Gallertartige Masse, der mit einer Käseharfe ( es sieht wirklich aus wie eine Harfe) ein Bruch geschnitten wird und die Molke kann austreten.

Der Käse wird danach eine Std. erwärmt oder gebrannt, man sagt Bruchbrennen dazu. Dann wird der Käse in eine Form gefüllt und diese muss dann 1x die Stunde gewendet werden. Puhhh denkt sich Frieda, ganz schön viel Arbeit und sagt: „Das macht ihr zwei alles allein???“

„Nein, wir erzählten Dir ja, das 6 Mitarbeiter dafür zuständig sind. Auch wenn wir den Käse selbst nur 2x die Woche herstellen, so muss der Käse doch „gepflegt“ werden. Prompt kommt auf das Stichwort PFLEGE eine freundliche, junge Dame herein, sie stellt sich mit dem Namen Steffi vor.

Frieda fragt natürlich gleich ganz frech: “Steffi, was hast Du denn für eine Aufgabe beim Käse machen?“

Steffi erklärt sehr freundlich, dass sie sehr schlecht sieht aber den Geschirrspüler total gut bedienen kann. Frieda lächelt sie an und sagt: „Ja, sauber muss ja auch alles wieder werden und an seinen angestammten Platz muss es auch oder!?“ „ Ja, so sehe ich das auch“,  meint Steffi „Aber weißt du was Frieda, ich muss noch Käse ausformen, magst Du mir dabei helfen oder zuschauen?“

 

Frieda springt sofort voller Freude los und passt ganz genau auf wie sie ihren Job macht.

Frieda mag Steffi und diese Arbeit findet sie auch toll. Das die Beiden bei der Arbeit Plauschen und Kichern, versteht sich ja von selbst, oder?!

 

 

 

 

Dann kommt ein weiterer junger Mann dazu, der sich als Andrè vorstellt und fragt Frieda, ob sie denn bei Ihm und seinen Arbeiten auch helfen möchte? Klar möchte sie und so nimmt Andrè den von Steffi ausgeformten Käse mit und zeigt Frieda, wo dieser Käse nun hinkommen, nämlich in ein Salzbad.

Danach gehen Frieda und Andrè den Käse pflegen und Frieda flitzt durch den Raum. Andrè fragt, was sie denn sucht und Frieda wieder mal vorlaut:

„Na, die Creme!“ Andrè fragt: „Welche Creme?????“ Frieda: “Du hast gesagt wir müssen den Käse pflegen, das macht man doch mit Creme, Anke cremt mir immer meine kleinen Klauen im Winter mit Vaseline ein?! Andre`lacht sehr, sehr laut und nimmt Frieda auf den Arm und setzt sie in eine Käseregal und zeigt ihr, wie man denn Käse hier pflegt und dass das nicht mit Creme, sondern mit Molke geschieht. „Möchtest du das auch mal probieren?“

Was denkt ihr, natürlich will sie und die beiden haben jede Menge Spaß. Beim Käse pflegen erzählt Andrè unserer Frieda noch, dass er mit der Käse-Ware dann auch zu Kunden mit dem Zug fährt und denen die bestellte Ware liefert.

Frieda fragt wohin, oder besser gesagt, wie er das macht? Er antwortet ganz selbstbewusst: „In einer Kühltasche wird das gepackt, komm einfach mal jetzt hierhin, dann zeige ich es dir einmal“ Und bevor Andrè was machen kann, hat Frieda schon eine Kühltasche gepackt und Andrè muss sie richtig bremsen.

„Wohin gehen die Lieferungen?“ Greifswald, Rügen & Usedom.

Sie schaut ihn voller Ehrfurcht an, WOW das findet sie soooooo toll und Frieda ist sichtlich stolz auf dieses tolle Team, die so großartiges leisten.

Mario läuft an Frieda vorbei und hat etwas in der Hand.

Mario schmunzelt als er sie sieht und sagt dann: „Na, dann komm`mal mit.“ Frieda heftet sich an seine Fersen, läuft und läuft und läuft und kommt mit ihm zu einer Art Kühlraum. Mario reibt kleine Käse ein und erklärt Frieda dabei, dass dieser Käse ein Strandtaler ist und er in 3 versch. Variationen hergestellt wird. Als Rohling, mit Boxhornklee und eben dieser hier, mit Rotwein.

MMMHHHHH Rotwein, der muss ja lecker sein. Ein Schlückchen in Ehren, kann niemand verwehren, heißt es doch ?! Ach deshalb hat sie vorhin die Flasche Rotwein dort gesehen sehen und muss jetzt kichern, denn sie dachte schon da wird mal zwischendurch Alkohol getrunken?!

Jetzt ist sie aber froh, dass sie den Rotwein in einem anderen Licht sieht.

Frieda und Mario plauschen noch über die Käserei. Frieda ist der Alltag in einer Werkstatt mit beeinträchtigen Menschen nicht fremd, durch Anke & Kerstin kennt sie auch diesen ganz gut und ist mit dem Ablauf vertraut.  

Mario erzählt ihr, wie gerne er hier arbeitet, weil er hier sehr selbstständig handeln kann. Frieda freut sich sehr darüber, dass Mario, Steffi und Andrè scheinbar einen tollen Arbeitsplatz für sich gefunden haben und mit Herrn Arndt auch einen tollen Fachdienstleiter.

 

 

 

 

 

Mario nimmt Frieda nachdem alle Sterntaler mit Rotwein geflegt sind, auf den Arm und meint: “So kleine Frieda, nun müssen wir aber auch mal sauber machen, hilfst du mir da auch??“

 

Frieda nickt zögerlich und richtig Lust dazu Lust, hat sie nicht wirklich und versucht sich noch vom Acker zu machen, aber Andrè war schneller und erwischt sie, als sie sich gerade in einer Milchkanne verstecken will.

 

 

Beide machen ihr klar, wenn man das EINE macht, muss man bei dem ANDEREN auch dabei sein, das ist auch Teamarbeit und man sollte sich nicht nur die Rosinen herauspicken. Sich einfach aus dem Staub machen, bei Dingen zu denen man keine Lust hat, sich einfach verkrümeln, das wäre nicht fair und Frieda huscht eine leichte Röte durchs Gesicht.

 

Jetzt wo ihr Beide das sagen, schämt sie sich ein bisschen und geht dann reumütig zum Mario und hilft, alles zu säubern…, aber auch wirklich alles.

 

 

 

 

 

 

Der lässt es sich aber nicht nehmen und spaßt weiterhin ordentlich mit Frieda herum und fragt, ob er SIE  nicht mal wirklich schrubben soll, denn sie wäre ja schon etwas schmutzig?!

 

Da hättet ihr aber mal flinke Beinchen sehen sollen, Frieda und Wasser hhhhhuuuuuuuuuuu, flux war sie in den Bioladen gelaufen und stand dort an der Scheibe und war sich nun sicher, dass sie nicht nass wird.

 

 

 

 

 

Das Team lachte laut und alle hatten ihren Spaß. Frieda verabschiedet sich dann langsam, natürlich durch die Scheibe und sagt ihnen, wie toll sie diese 1-2 Std. gefunden hat und dass sie sich herzlich bedanken möchte, dass sie so einen tollen Einblick in Eure Käserei haben durfte und findet ihr macht einen richtig- richtig guten Job, dafür gibt es ein doppeltes Daumen hoch.

 

Dann fällt ihr Anke ein, wir müssen, nein richtig heißt es, wir wollen doch etwas für sie mitbringen!!

Anke hält Kerstin immer den Rücken frei, wenn sie auf Reisen geht und übernimmt  dann die Gruppe von Kerstin. Das ist ganz schön viel Arbeit, meint Frieda, da hab ich mal geholfen, das war gar nicht so einfach. Aber dann kam auch schon:

„Los wir wollen was kaufen!“ Das leuchteten Frieda`s Augen denn sie hat die Lösung gefunden und sitzt im reichhaltigen Angebot des Käseregals und freut sich, denn dort liegt der Käse mit dem Rotwein.

„Anke mag doch so gerne Käse und probiert auch liebend gern neue Sorten und der ist doch hier in der Käserei gemacht, biiiiiitte jaaaaaaaa?“ „Den nehmen wir mit,  jaaaaaaaa???“

 

Und dann ihre fröhlichen FRIEDA Augen, denen man kaum etwas abschlagen kann. Also wird der wirklich sehr köstliche Käse eingekauft, den wir morgens beim Frühstück im Hotel schon kosten durften, mmhhhhh mega lecker.

Frieda ist sichtlich glücklich und wir finden noch andere sehr köstliche Mitbringsel und als ich die erstandenen Waren ins Auto verfrachte, sehe ich Frieda bei einem Klön im Hotel. Ich denke mir schon, dass sie, was sie grade wieder alles entdeckt und erlebt hat, erst einmal erzählen muss. Man kann sehen, dass sie ein Strahlen in den Augen hat, wenn sie es tut und sie meint: „Es ist richtig angenehm in diesem Umfeld und wir möchten noch etwas hier bleiben und noch viel mehr entdecken! Im Hotel und Bioladen ist es so schön, alle sind so freundlich und Frieda rät: „Wenn ihr in die Gegend von Greifswald reist, übernachtet unbedingt in diesem Bio Tagungshotel und geht in den dazugehörigen Bioladen und überzeugt Euch selbst, ihr werdet dafür reichlich belohnt, die Herzlichkeit, die einem hier entgegengebracht wird, ist wirklich mehr als angenehm und die regionalen Köstlichkeiten erst!

 

Hier bekommt jeder Gast zu spüren, wie sehr er Willkommen ist......DANKE es war schön, fast 14 Tage durfte ich/wir bei Euch sein.

Egal wo man sich auf dem Gelände befindet, wohin man schaut, es ist eine ganz besonders schöne Stimmung und ein wirklich harmonisches Miteinander. Wenn wir abends durch den riesigen Park gingen, an den Wohnhäusern oder Altenheim vorbei, lag immer Heiterkeit in der Luft.

Wir hörten Menschen die musizieren, sahen Personen die sich mit Spielen beschäftigen, kochten und vieles mehr. In all den Tagen haben wir nie etwas anderes erlebt und wir sind schon viel „herumgekommen“.

In all den Einrichtungen in denen ich jemals war, hab ich selten so ein freundliches Miteinander erlebt, traurig eigentlich, aber so ist es.

Wir haben Schüler gefragt, die hier mal gearbeitet haben, ob das täuscht und nur für die Außenwelt so dargestellt wird, oder ob das, was man hier so als sehr BESONDERES ansehe wirklich so ist?!

 

Fünf Schüler waren über die letzten Jahre aus meiner Klasse hier und jeder hat mir das gleiche bestätigt:

 

.....total motiviertes Personal

 

….alle haben so richtig Spaß an dem was sie tun

 

.....sollte man mal erwähnen 😉

 

Auf der Heimfahrt hatte ich so viele schöne Bilder im Kopf:

Die Spaziergänge, die schon zu „kleinen Wanderungen“ ausuferten,  wunderschöne Begegnungen mit Menschen, die immer offen waren für ein Gespräch, die unterschiedlichsten Schulklassen, die nächtlichen Spaziergänge, wie eben schon beschrieben, verbunden mit den Klavierklängen und Heiterkeit, das Personal mit Rundumservice im Hotel nicht zu vergessen, es sind Menschen mit Beeinträchtigung, die dort ihren Dienst leisten. Tag für Tag.

Ach` welches Glück wir mit dem Wetter hatten, klirrende Kälte, aber auch herrlicher Sonnenschein.

Wir sagen auf Wiedersehen, denn dazu wird es kommen, zu einem Wiedersehen in Züssow....

 

Eure Frieda & Crew

 

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Kommentare: 16
  • #1

    Diddi (Freitag, 25 November 2016 18:16)

    Wieder einmal eine sehr schöne Geschichte, mit viel Liebe beschrieben und schönen Bildern. Weiter so!

  • #2

    Mona (Freitag, 25 November 2016 18:33)

    Welch ein respektvoller und wundervoller Artikel.
    Tolle Menschen mit denen Du eine tolle Zeit verbracht hast, Frieda. Da sollten sich viele mal ein Beispiel dran nehmen.
    Däumchen ALLE hoch!!!

  • #3

    Nele (Freitag, 25 November 2016 19:31)

    WOW, da kommt ja Neid auf! :0)
    Ich arbeite auch in dem Bereich der Behindertenpädagogik und so ein Zusammenschluss würde ich mir auch wünschen. Hut ab, für so ein klasse Miteinander, seid STOLZ darauf! Ich hoffe, ich komme mal in die Gegend, dann schau ich rein, versprochen.
    Frieda, eine wirklich tolle, lustige und vor allem respektvolle Geschichte.

  • #4

    Steffen (Freitag, 25 November 2016 19:58)

    Hallo Frieda, danke für diese tolle Storry.

  • #5

    Birgit (Freitag, 25 November 2016 20:44)

    Frieda, wie supertoll und voller Achtung Du für behinderte Menschen und dem
    was sie leisten schreibst. Ich bin gerührt und habe diese Geschichte mit Begeisterung gelesen.Bitte mehr davon!!!
    Dieser Arbeitgeber ist wirklich Vorbildlich, Klasse!

  • #6

    Gustav Gans (Samstag, 26 November 2016 10:52)

    Liebe Frieda, wir lieben es Dich auf Deinen Reisen zu begleiten.
    Was für eine respektvolle Geschichte mit einem so tollen Hintergrund, der bei uns wieder für viel Lächeln gesorgt hat, ebenso wie viel Gesprächsstoff bei den Kinder, schön.
    Unsere Kinder haben, durch Dich, alle Ferien verplant, mit Orten und Aktivitäten "Schmunzel"
    Wir genießen Deine Geschichten für KLEIN UND GROSS.
    BITTE BLEIB SO WACHSAM, SCHENK UNS DAS LACHEN UND DEINE WUNDERVOLLE SICHT DER DINGE.
    Dir und Deiner Crew einen schönen 1. Advent.
    Familie Gustav Gans

  • #7

    Jonas (Samstag, 26 November 2016 12:32)

    Richtig, richtig gute Story.

    Tolles Team in der Käserei macht weiter so!

  • #8

    Debby (Samstag, 26 November 2016 14:32)

    Super tolle Geschichte, mehr davon!

  • #9

    Sebastian (Samstag, 26 November 2016 17:11)

    Superhammer Artikel!

  • #10

    Jana (Sonntag, 27 November 2016 07:36)

    der reisebericht ist so lebendig durch Frieda das sogar ich Lust bekommen habe mit schröder Urlaub dort zu machen obwohl wir gleich um die ecke wohnen ☺

  • #11

    Kira (Sonntag, 27 November 2016 08:42)

    Was für ein unglaublich toll geschriebener Artikel. Bin total beeindruckt von den teilnehmenden Mitarbeitern aber auch absolut von Dir, Frieda und deine Sicht der Dinge, TOLL!!!

  • #12

    Ramona (Sonntag, 27 November 2016 09:32)

    Guten morgen Frieda! Wünsche Dir und Deiner Crew einen schönen ersten Advent. Schöne Geschichte. Liebe Grüsse.

  • #13

    Heike (Sonntag, 27 November 2016 14:02)

    Mit dir hat man immer Spaß, du bist aber auch ne Süße.
    Tolle Geschichte, mit lächeln und viel Input.

  • #14

    Justin (Sonntag, 27 November 2016 15:35)

    einfach super COOL!!!

  • #15

    Paula (Montag, 28 November 2016 22:01)

    Ich bin hellauf begeistert von Deinem Artikel, liebe Frieda.
    Mit viel Herz und Wertschätzung für Details und Mensch.
    Liebe Frieda, ich wünsche Dir, daß Dir eine ebensolche Wertschätzung, von all den Personen und Abenteuerorten entgegengebracht wird.
    Meine Wertschätzung/Bewunderung für all Deine wundervollen zu Herzen gehenden Geschichten, sei Dir sicher!

  • #16

    Sina (Samstag, 03 Dezember 2016 17:30)

    Zu Herzen gehend und zugleich immer mit einem Lächeln, schön!