Frieda auf der Insel Rügen

 

 

 Bei der Reise durch den Osten unseres Landes, wollte Frieda die Insel Rügen

 

www.ruegen.de  

 

mit ihren Kreidefelsen auf keinen Fall ausfallen lassen. Also früh morgens auf, und wieder begrüßt uns ein wundervoller frostiger sonniger Tag, auf ging`s!

 

 

 

Auf der Fahrt, Höhe Lietzow begann Frieda auf einmal mächtig laut zu werden. Ihre Augen kamen fast etwas aus ihrem Wolle- Kopf heraus. Ihrem Blick folgend und es sei noch mal erwähnt, es waren mindestens -5°C, sah sie Männer in Anglerhosen im Wasser stehen und angeln!!

Könnt ihr sie inmitten des Jasmunder Bodens erkennen? Wir mussten uns das in der Tat Live ansehen und erfuhren, dass dort Dorsche geangelt werden.  Unglaublich bei den Temperaturen, oder?! Ob die Männer Schafsfell zum Wärmen in ihren Hosen hatte, war eine kurze Überlegung von Frieda.

Kopfschüttelnd saß Frieda dann mit kalten Klauen wieder im Auto und weiter ging die Fahrt.

Auch in Sassnitz  www.sassnitz.de wollten wir noch einen Stopp einlegen, denn dort lockte eine Brücke, die Frieda für sich entdeckte.

Uns begleitete immer wieder dieses herrliche, sonnige, wunderschöne Wetter. Da kann man gut mal Pausen machen J Es war herrlich sich das kleine Städtchen anzuschauen, seht selbst:

Es war herrlich, aber unser Ziel waren ja die Kreidefelsen und dorthin ging es jetzt weiter. Mh, direkt an die Kreidefelsen kann man gar nicht mehr fahren und Friedas Augen liefen in Anbetracht des gleich folgenden Wanderweges, mit ihren kleinen Beinchen fast über.

Ihre Blicke streiften sofort ein Auto und bevor das Parkticket gedruckt war, sah man  Frieda schon wieder in einem Gespräch.

Oh man unsere Frieda, immer auf einen Plausch aus. Wahrscheinlich dachte sie sich, wenn wir zu mehreren gehen, können mich auch mehrere tragen, die Laufwahrscheinlichkeit für sie wird geringer und Kerstin hat auch mal freie Arme zum Fotografieren.  Also eins muss man unserer Frieda ja mal lassen, wie sie immer am besten durch kommt, das weiß sie recht gut.

Sie stellt uns also Silvia und Susann vor, Mutter & Tochter, die auch einen tollen Tag in herrlicher Umgebung mit 1 a Sonnenschein im Gepäck.

Wir kommen ins Gespräch und beschließen den Weg durch den Wald gemeinsam zu den Felsen zu begehen. Die erste Entscheidung muss getroffen werden:

Gehen wir den kürzeren - oder den längeren Wanderweg?  Die Entscheidung fällt auf den kürzeren Weg, also ca. 1,1/2 Std. durch einen wundervollen Buchenwald.

Hihi, Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen!

Friedas Plan ging auf, sie näherte sich mehr und mehr mit unseren Wandergesellinnen an.  So war der Weg schnell und leicht bezwungen, mit tollen Gesprächen, mit viel Lachen, guten Gedanken und  ganz nach Friedas Geschmack.

Dann waren wir da, am Königsstuhl. www.koenigsstuhl.com .

Frieda war so aufgeregt und sprang zwischen uns allen immer nur hin & her, es war gar nicht so einfach den Wirbelwind immer wieder zu bändigen. Sie wollte möglichst alles und zugleich sehen.

Silvia und Susann, machten uns auf eine Ausstellung aufmerksam und überlegten uns darin nochmals zu begleiten.

Gemeinsam gingen wir in die Erlebnisausstellung. Hier konnte man sich unter mehreren Rubriken etwas aussuchen, Frieda entschied sich logischerweise für die Abenteuerreise, so ging es los. Kopfhörer auf, eine kurze Einweisung folgte und „die Reise“ ging schon los.

Silvia und Frieda waren ein so enges, dickes Team geworden, die trauten sich sogar unter einen hängenden riesigen Felsen. Allein hätte Frieda sich das nie getraut, aber gemeinsam waren die beiden richtig, richtig mutig, toll!!

Ein bisschen gebibbert hat Frieda trotzdem, so flüsterte Silvia uns zu, aber das gestehen wir ihr mal einfach zu.

Ein bisschen gebibbert hat Frieda trotzdem, so flüsterte Silvia uns zu, aber das gestehen wir ihr mal einfach zu.

Ihr müsst diese Reise durch die Epochen einfach selbst mal erleben, wenn ihr am Königstuhl seid. Es ist einfach jeden Winkel und jede Information wert, das können  wir gar nicht in Worte fassen und lassen jetzt einfach mal die Bilder sprechen:

 

 

 

Tief beeindruckt und nachhaltig war für Frieda  an einer der Ausstellungspunkte der Satz:

 

In einer Handvoll Erde gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Der Boden bietet ihnen Schutzraum und Nahrung. Sie recyceln alles, was abgestorben ist und sorgen dafür, dass der Boden fruchtbar bleibt.

 

Man vergisst so schnell im Ablauf des Alltags und auch in Auszeiten, dass die kleinen Dinge manchmal ganz GROSS sein können. Frieda war überglücklich diese Ausstellung besucht zu haben und es hat wieder einmal Eindruck & viele neue Gedanken hinterlassen.

Frieda findet, dass es wirklich ein Ort ist an dem jeder einmal gewesen sein sollte, macht Euch auf den Weg und berichtet uns, was ihr entdeckt habt!!!

 

 

Danke ihr Zwei, das ihr uns drauf aufmerksam gemacht habt, denn Frieda wäre da wieder mal dran vorbei geflitzt und wir hinter ihr hinterher und so werden zufällige Begegnungen wieder zu besonderen Begegnungen, was Frieda ja soooo gerne  mag, herrlich.

 

Uns wird immer wieder bewusst, dass wir ohne Frieda, vieles nicht gesehen oder erlebt hätten, weil wir mit anderen Augen durch die Welt gehen. Sie schafft es immer wieder durch ihr unglaublich gutes, kleines, charmantes Wesen, Gedanken anzurühren und zu berühren, sogar uns. Das sollte hier auch mal gesagt werden. Danke Frieda!

 

Nun ging es aber zu den Kreidefelsen und auch da können wir gar nicht so viel sagen, denn die Bilder sagen mehr aus, als wir es in Worte fassen könnten. So unglaublich schön anzusehen, der Blick in die Weite und Tiefe, der Blick auf die Felsen.

Frieda suchte sich ihre Menschen aus, mit wem sie was genießen wollte und so hatte jeder Zeit für sich, alles in Ruhe auf sich wirken zu lassen, jeder hing auf seiner Art  seinen Gedanken nach.

Die Treppe hinab zum Strand ist seit Jahren gesperrt, so schauten wir uns um und als wir alles erkundet hatten, traten wir den Heimweg zurück zum Parkplatz an.

Susann fand Hinweisschilder zu Gedenkstätten, denen gingen wir wissbegierig nach, dadurch merkten wir nicht, dass wir vom Weg abkamen und immer tiefer im Buchenwald verschwanden. Wir fanden Gedenkstätten, wir sahen Rehe den Weg kreuzen, wir führten tolle Gespräche und Frieda ängstigte sich nicht, denn sie hatte ja uns.

Unsere armen Beine und Füße, die taten nach soooo vielen Umweg Kilometern wirklich weh, aber wir waren auch glücklich es geschafft zu haben.

Wir kamen an einer ganz anderen Stelle wieder aus dem Wald als gedacht und auf dem Weg zum Parkplatz kehrten wir, sozusagen als Abschluss unseres gemeinsamen Tages noch in ein süßes kleines Kaffee ein, tauschten Kontaktdaten aus und plauschten über den Tag.

 

 

 

 

 

 

Silvia und Susann, wir möchten uns noch mal ganz herzlich für diesen wirklich tollen Tag und diese tolle Begegnung Bedanken:  Es war uns eine Freude Euch kennenzulernen und senden Euch mit dieser Geschichte die lockigsten und herzlichsten Grüße nach Berlin.

 

Nach dem 16. Dezember konnten wir uns vergewissern, dass Euch nichts passiert ist, unsere Gedanken waren oft bei Euch und Euren Familien, der ganzen Stadt. Wir sind froh, dass es Euch gut geht.

Wenn ihr wieder mal eine tolle Mutter & Tochter Unternehmung plant, seid Ihr jederzeit herzlich Willkommen bei uns im schönen Ruhrgebiet.

Eure Frieda & Crew

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Susann (Freitag, 03 Februar 2017 22:00)

    Ach ja, dass war aber schön erzählt...Habt ihr mich in Gedanken wieder direkt zu dem Tag zurück geleitet :D
    Und die Fotos sind so schön geworden!

  • #2

    Gustav Gans (Samstag, 04 Februar 2017 13:03)

    Liebe Frieda,

    eine wahrlich traumhafte Kulisse und Geschichte.
    Es war ein Genuss sie zu betrachten und zu lesen.
    Es macht Gaudi auf mehr und auf Urlaub in der dortigen Region.
    Wieder einmal zeigst Du uns Dein liebevolles Herz,
    Es grüßt Dich, ebenfalls von Herzen
    deine Famlie Gans

  • #3

    Jana (Sonntag, 05 Februar 2017 20:08)

    War das letzte mal dort als ich ein Kind war sah da noch ganz anders aus aber ich wusste nicht mehr wie schön es dort ist. Ihr beide bringt mit die schönen Seiten meiner Heimat wieder näher. Weiter so

  • #4

    Beate (Montag, 06 Februar 2017 07:23)

    Liebe Frieda, Du lässt unsere Insel in einem wunderschönen Licht erstrahlen. Das freut mich als Bewohner der Insel sehr, danke!

  • #5

    Ramona (Donnerstag, 09 Februar 2017 14:29)

    Tolle Bilder.......mir fehlen die Worte.