Frieda im kleinsten „Königreich“ der Welt Romkerhall

 

 

 

 

Frieda möchte Euch heute von einer kleinen Kurzreise in den Harz berichten. Im Ruhrgebiet liegt kein Schnee und irgendwie vermissen wir den Winter, also ab in den Harz für ein paar herrliche Tage. Die Sonne ist wieder im Gepäck und begleitet uns auf unserer Fahrt.

 

An der Okertalsperre hielt Frieda aber nix mehr und wir mussten unseren ersten Stopp machen. So ein tolles frostiges Wetter und endlich SCHNEEEEEEEEE, wir waren einfach Glücklich, haben uns in aller Ruhe umgeschaut und uns auf die kommenden Tage gefreut.

Ein klitzekleines Hüngerchen überkam uns und eine Dosis Koffein in Form von Kaffee könnte uns nach der Fahrt jetzt auch nicht schaden, gesagt getan, rein ins Auto und jetzt heißt es Ausschau halten.

Es dauerte nur ein paar Minuten, da war unsere Frieda schon wieder komplett außer Rand und Band. Da stand ein Schild Romkerhall, „Das kleinste Königreich“ der Welt.

www.koenigreich-romkerhall.eu

Als erstes standen uns bei dem Anblick des gefrorenen Wasserfalls unsere Münder weit auf, wie wunderschön er im Schnee und Eis hinab fiel. Wie einzigartig doch unsere Natur sein kann und wenn es nur für ein paar Monate ist.

 

 

 

 

Während wir den schönen Anblick genießen, ist unser Fräulein schon wieder auf Abenteuertour und turtelt mit einer Person herum. Als wir näher kamen, mussten wir wirklich schmunzeln.

Ach Frieda, Du kleine Träumerin. Sie überlegt doch ernsthaft, ob sie es versuchen soll??! Knutscher ……. was meint ihr, kommt ein Prinz hervor?

 

 

 

 

 

Jetzt aber los, ab ins „Königreich“. Der Eingangsbereich lässt erahnen, was uns dahinter erwartet.

Frieda fühlt sich schon jetzt, wie eine kleine Prinzessin.

 

 

 

 

 

 

Ihr Hunger scheint vergessen.  Oh weh, wie bekommen wir sie hier wieder weg??! Frieda träumt, wie viele Mädels eben auch, einmal Prinzessin zu sein.

 

 

 

 

Irgendwann entdeckt sie aber dann auch die Kuchentheke und sie erinnert sich an ihren Hunger.

 

 

 

Wir suchen uns einen wunderschönen Platz am Fenster mit Blick auf den Wasserfall.

 

Was aber dann kam, davon träumt sie noch gefühlte 6 Wochen nach unserem Harz besucht, aber davon ahnt sie noch nichts.

 

 

Frieda studiert „die königliche Speisekarte“ und findet ihr persönliches Highlight: *Königin Erina*

 

Mhh, was könnte das sein?! Na, habt Ihr eine Idee??

 

Es ist, ein Windbeutel im XXL Format in „königlicher Art“ wie wir später festgestellt haben. Wir bestellen und sind nun gespannt was auf uns zukommt.

……………….. wir wurden nicht enttäuscht und das was kam war mehr als königlich, schaut Euch das an: Er sieht nicht nur gut aus, sondern es ist auch der „königlich“ weltweit beste Windbeutel den wir jemals gesehen, geschweige denn gegessen haben.

Wir sind ja viel unterwegs, haben auch superschöne Cafes in unserer Nähe, aber sorry, Heimat, dem hier kommt keiner Nah.

Die Kombination „königlicher Windbeutel“ und traumhaft schöner Wasserfall, mehr geht nicht J

Doch, noch fällt etwas auf: Stille um uns herum, denn hier hat man mal keinen Handyempfang. Die Gäste unterhalten sich, statt auf Handy zu schauen. Das ist wirklich ganz nach unserem Geschmack. Genuss pur, nicht nur auf der Zunge auch im Kopf. Das allein ist schon Urlaub genug.

Während wir noch so im Windelbeutelgenuss schwelgen, ist unser Fräulein schon wieder auf Tour. Sie hat sich still & leise in den Saal geschlichen, obwohl dieser noch gar nicht ganz fertig ist. Im Moment  wird dieser restauriert. Prompt wird sie natürlich erwischt von unserem netten Herren der uns empfangen und bedient hat. Frieda schwelgt schon im Walzerschritt gedanklich über das Parkett, einszweidrei, einzweidrei…

Die beiden kommen ins Plaudern und so erfahren wir, dass der Saal ca. April 2017 wieder in Betrieb genommen werden kann.

Die meisten Hotelzimmer sind schon restauriert.

Frieda legt ihren liebreizenden Blick auf und fragt leise, fast zaghaft, ob sie mal so ein „königliches Zimmer“ sehen darf. Denn auch der Hotelbetrieb wird in naher Zukunft gestartet und ist auch schon sehr ausgebucht, daher nutzen wir jetzt die Gelegenheit und lassen uns durchs Hotel führen. Wir staunen nicht schlecht:

Ob nun ein ganz normales Zimmer oder die Suite, es ist wie in einem Märchen, wir sind begeistert. Frieda ist gar nicht mehr zu bremsen und rennt unserem „netten Herrn“  immer hinterher.

Wer will hier nicht mal einkehren und sich verzaubern lassen, o.k. „männlichen Prinzen“ sind ja nicht so für TüTü und SchiSchi, aber das hier ist wirklich ein Muss und ob er will oder nicht,  da muss „MANN“ schon durch.

Also, wir haben entschieden hier auf jeden Fall zu nächtigen sobald wir wieder im Harz sind und bis zum nächsten Besuch ist das Hotel ja auf jeden Fall in Betrieb.

Frieda schwebte wie auf einer Wolke durch den Hotelgang und plauschte weiterhin mit unserem angenehmen Hotelführer, der mit all seinem Herzblut für dieses Hotel lebt und auch mit genauso viel Herzblut und Liebe fürs Detail einrichtet, das hat uns sehr gefallen.

Lange Zeit sind Frieda und er noch verschwunden, wir durften leider nicht mit, aber Frieda muss es ein unsagbar tolles Geheimnis erfahren haben. Sie war gerührt & bewegt, das konnten wir deutlich spüren.  Egal wie wir sie gefragt haben, sogar unter „Kitzeln“, das zieht fast immer, ist sie nicht damit herausgerückt!!

Sie hat nur erzählt, dass es noch eine wirklich tolle Räumlichkeit im Haus Restauriert wird und wenn diese dann in Betrieb genommen wird, … aber dies erfahren wir später. 

Was kann denn dieses ganze Ambiente, das wir schon so unglaublich finden noch toppen. Frieda kichert und meint nur: “Na` ich Küsse später auf jeden Fall noch mal den Frosch, vielleicht wird ja doch ein Prinz draus und dann?!

Mehr hat sie uns nicht verraten. Mh, eigentlich kann sie ihr Plappermäulchen ja nicht halten, aber sie schweigt und lächelt. Übrigens, wir haben es bis heute nicht herausbekommen. Da müssen wohl auch wir uns mal überraschen lassen.

Wieder unten im Eingangsbereich sieht Frieda die Prinzessinnenkleider und lässt uns keine Ruhe, sie muss nun eines probieren. In der Zeit in der sie sich umzieht fragen wir, warum die Kleidung dort liegt und erfahren, dass auch Kindergeburtstage im königlichen Ambiente gefeiert werden können. Was für eine wundervolle Idee. Für Erwachsene gilt  das ebenfalls.

Der Ideenreichtum würde für 3 Hotels reichen und leider kann hier alles nur sehr langsam wachsen, denn diese tollen Ideen und Restaurationen wollen auch finanziert sein. Das verstehen wir natürlich und hoffen, dass für dieses tolle „Königreich“ immer genug Geld da ist.

So, nun schaut Euch mal unsere kleine Schafprinzessin an, so lieblich erleben wir sie nur selten, aber hier hat sie das ganze drum herum so sehr verzaubert. Insgeheim träumt sie in ihrem Prinzessinnenkleid vielleicht ja auch von ihrem Sämi aus der Schweiz, denn diesen vermisst sie schon sehr.

Jetzt müssen wir aber auch mal wieder zurück in die Realität, zugegeben es fällt uns etwas schwer. Wir fühlen uns wohl und umarmt von allem. Wenn man hier ist verfällt man schnell in ein „königliches Gefühl“.

Wir trinken noch einen Kaffee, Frieda streift noch etwas durch „das Königreich“. Sie will unbedingt auch noch an einer dieser „königlichen Tafel“ sitzen und von goldenen Tellerchen essen. Sie lebt wirklich in einer kleinen Traumwelt, wir freuen uns so, dass sie glücklich ist.

Beim Kaffee trinken erfahren wir viel über dieses Haus & die weiteren Pläne und wir sind ganz sicher, wir kommen wieder.

Wenn man durch Romkerhall fährt, schauen die meisten Menschen nur Richtung Wasserfall und wissen gar nicht, dass sich in diesem wundervollen Haus, das direkt gegenüber liegt,  noch viel mehr zu erleben ist. Schade eigentlich.

 

Noch etwas ist uns aufgefallen.

Wir sahen oft Menschen, die dieses Haus nur „nutzen“ weil es weit und breit keine öffentliche Toilette gibt. Nach einen Sparziergang zum Beispiel, wie man es in dieser Gegend herrlich machen kann. Sie sehen weder die Schönheit des Hauses, noch halten sie es für Notwendig einen kleinen Obolus zu geben, oder am besten, einfach mal einen Kaffee, ein Stückchen Kuchen zu genießen.

Frieda fand das nicht schön und es ist unhöflich. Öffentliche Toiletten gibt es reichlich.

Wir erfahren auch, dass es eigentlich vor dem Haus auch noch eine kleine Hochzeitskutsche gibt, die leider auch dem Verfall und den Witterungsverhältnisse zum Opfer gefallen ist und auch wieder restauriert wird.

Der Schlagbaum mit Hütte soll demnächst auch bemannt werden, wir sind gespannt.

Hier tut sich vieles, aber einen Schritt, nach dem anderen.

Wir machen uns schweren Herzens auf den Weg Richtung Heimat, auch wenn wir am liebsten hier bleiben würden, aber ein bisschen wollen wir ja noch vom Harz sehen und erleben.

 

Harz, früher haben wir immer gelacht: „Ich wollte schon immer mal in den Harz!!“

Wir haben gelacht, weil wir es mit Langeweile verbunden haben, alte Leute fahren in den Harz….

Das ist alles Quatsch.

1. So sollte man nicht über eine Gegend sprechen die man nicht kennt.

2. Man sollte nicht immer nachplappern was andere sagen.

3. Ihr lieben Frieda-Freunde, nehmt Euch die Zeit und schaut Euch Deutschland an, unser wunderschönes und vielfältiges Land!!!

 

Mit einer Sahne verschmierten Schnute grüßt Euch,

 

Frieda & Crew

 

P.S. am vergangenen Mittwoch haben wir Frieda heimlich beobachtet, wie sie in der Sonne saß und sich ihre kleine königliche Zeitung hervorgeholt hat, samt ihrer Einreisekarte für das Königreich, herrlich.

Sofort war sie wieder in Gedanken im kleinsten *Königreich* der Welt.

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Kommentare: 10
  • #1

    Fürstin Susanne von Romkerhall (Freitag, 17 Februar 2017 21:50)

    Liebe Frieda & Crew,
    Euer Bericht über das Königreich Romkerhall gefällt uns sehr.
    Es freut uns, dass es Euch so gut bei uns gefallen hat.
    Ihr seid jederzeit herzlich Willkommen in unserem kleinen Königreich und wir freuen uns auf Euren nächsten Besuch.
    Bester Gruß
    Fürstin Susanne & das Team des kleinsten Königreichs der Welt

  • #2

    Jutta (Samstag, 18 Februar 2017 09:37)

    Frieda, welch ein zauberhafter Artikel. Du hast mich mit verzaubert und sollte ich in den Harz fahren, wird dieses Königreich meine erste Anlaufstelle.
    Ich bin begeistert!

  • #3

    Birgit (Samstag, 18 Februar 2017 10:30)

    Hammer Geschichte!
    Da muss ich unbedingt hin!
    Klasse geschrieben!

  • #4

    Armin (Samstag, 18 Februar 2017 11:52)

    Werde auf jeden Fall demnächst Romkerhall besuchen! Ich freue mich schon auf die nächste Geschichte mit Frieda.

  • #5

    Gustav Gans (Samstag, 18 Februar 2017 12:29)

    Unsere Frieda als Prinzessin, wir sind verzückt :o) Was sagt denn Dein Sämi dazu?
    Du hast mit diesem Artikel das Herz meiner Frau höher schlagen lassen. Ich denke da werden wir aus dem tiefen Bayern wohl mal einen Hochzeitstag im königlichen Ambiente feiern müssen.
    Unsere Jungs wollen lieber Ritter sein und an einer Tafel essen wollen. Ich würde mich für den XXL Windbeutel begeistern.
    Wieder eine Geschichte für uns ALLE und Du hast uns mitgenommen auf eine zauberhafte Reise.
    Schön, dass wir Dir immer folgen dürfen und DANKEN Dir für wundervolle Einblicke.
    Herzlichste Grüße aus Bayern
    Deine Familie Gustav Gans

  • #6

    Julia (Samstag, 18 Februar 2017 15:49)

    Ach ist das eine herrliche Geschichte, da muss ich unbedingt mal hin.
    Toller Tipp, Friede

  • #7

    Leon (Samstag, 18 Februar 2017 16:22)

    WOW, dass nenne ich mal einen Windbeutel!!!Sehr COOL....

  • #8

    Birte (Samstag, 18 Februar 2017 21:29)

    Super tolle Geschichte.
    Der Windbeutel ist ja der Hammer. Wie hast Du den denn in dein Bäuchlein bekommen :0)
    Tolle Lokation!

  • #9

    Steffen (Sonntag, 19 Februar 2017 20:44)

    Was für eine tolle Geschichte aus unserer Region. Sehr angenehm zu lesen.
    Der Windbeutelkampf im Harz ist legendär aber ich stimme Dir zu Frieda, es ist der Beste!

  • #10

    Lisa (Montag, 20 Februar 2017 19:17)

    Sehr witzige Geschichte.
    Es scheint ein neuer Inhaber dort zu sein. In den vorherigen Jahren war es eher nicht mehr attraktiv. Daher ist die Freude um so größer und ein Besuch scheint sich wieder zu lohnen.
    Toll geschrieben, lustig, fröhlich, positiv, informativ und macht Lust auf mehr, vor allem Lust auf Windbeutel.
    Prinzessin Frieda, du hast eine tolle Seite.