Frieda und die Taucherglocke

 

 

Erinnert Ihr euch, wir waren auf Usedom und haben Das Haus auf dem Kopf angeschaut. An dem Tag haben wir uns noch ein bisschen weiter auf der Insel umgeschaut und sind in Zinnowitz

 

www.zinnowitz.de

 

gelandet. Ein wirklich schön gelegenes Örtchen auf der Insel Usedom.

 

Frieda entdeckt einen langen Steg und will nun unbedingt hinauf und auskundschaften, was es denn da zu gucken gibt!

Ja, so ist sie, sie setzt sich etwas in den Kopf und wir müssen springen.

Sie entdeckt die Möwen, die sich am Strand etwas Essbares suchen, beobachtet die Menschen, die diesen Tag auch an der frischen Ostseeluft auskosten , sie genießt es in vollen Zügen, auch wenn es weiterhin  recht kalt ist, aber das ist es auch vielleicht, warum die Stimmung so schön ist?!

Dann entdecken ihre hellwachen Augen wieder etwas, wir können gar nicht so schnell hinterher kommen, wenn sie losläuft, geschweige denn einholen, gar festhalten, noch besser von irgendetwas abhalten. Das kann beizeiten schon mal anstrengend sein, ab & an eben vielleicht auch mal gefährlich sein, worüber unser Lieschen sich natürlich keine Gedanken macht, nicht die Bohne.

Etwas außer Atem kommen wir bei unserer total aufgeregten Frieda auf dem langen Steg an. Was kommt denn da aus dem Wasser??? Wir schauen uns alle an, sind ebenfalls verwundert und ein junges Pärchen erzählt uns, dass dieses eine Taucherglocke ist und man mit ihr auf den Ostseegrund abtauchen kann.

Na, da könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie bei Frieda die Öhrchen aufgestellt waren und die Äuglein blitzten. Nach kurzem hin und her gaben wir wieder einmal auf, Frieda gewann den Kampf.

„Da will ich rein, da will ich runter, das will ich erleben!“ wie immer ein riesen TAMTAM , puhhh

Gesagt getan, mit dem nächsten Tauchgang waren wir mit an Bord.

 

Eine nette 2 köpfige Crew empfing uns, bot uns noch einen Glühwein an, was wir ablehnten, wer weiß wie die Fahrt wird und dann mit buntem im Magen, nein lieber nicht. Ein bisschen mulmig war uns schon zumute. Glucksende Geräusche, ein Knarzen…

Das war aber nichts gegen den jungen Mann hinter uns, der nicht gut in geschlossenen Räumen sein konnte und wirklich arge bedenken hatte, diese Tauchfahrt zu überleben. Er tat es aus Liebe, weil seine Freundin es soooo gerne erleben wollte und da sagte sich Frieda:

Das muss Liebe sein, wenn man etwas für den Anderen tut, auch wenn es einem selbst gar nicht behagt!!

Frieda sprach ihm immer wieder Mut zu und war fest entschlossen, ihm zur Seite zu stehen, falls er denn wirklich ganz große Angst bekommen würde.

 

Es war schon ein bisschen sonderbares Gefühl, in dieser Gondel zu sitzen und zu wissen, gleich tauchen wir ab. Wir bekamen Brillen um den Informationsfilm  in 3D sehen zu können und ihn möglichst Situationsnah erleben zu können, aber etwas war noch ganz besonders;  der Kapitän, der seine Ansprache an die Gäste mit einem so trockenem wunderbaren, norddeutschen Humor gehalten hat. Allein dafür hat sich die Fahrt schon gelohnt, wenn man diesen Humor denn versteht?!

Wir fanden es herrlich und möchten viele Grüße ausrichten, bleiben Sie bitte auf jeden Fall genauso wie sie sind!!

Hier ein paar Eindrücke:

Aber richtig mulmig wurde es Frieda und zugeben mir auch etwas, als die Gondel dann abtauchte, wenn man den Himmel immer weniger sieht, das Wasser am Fenster steigt, da grummelt es in der Magengegend gewaltig.

Unten angekommen, schauten wir uns den Film an, der viele interessante Informationen über die Ostsee beinhaltete. Frieda ließ natürlich den jungen Mann, ebenso wie seine Freundin, nie aus dem Auge, aber auch er konnte unsere kleine Tauchfahrt gut verdauen und so hatten wir im kleinen Rahmen, einen kleinen aber tollen Einblick in die Ostsee.

Das Wetter und die See ließen natürlich unter Wasser keine große Sichtweite zu aber das komplette Abenteuer war eine Wucht und wir können den Spaß einfach nur jedem empfehlen.

Ein wirklich rundum gelungener Tag auf der Insel Usedom ging zu Ende. Wenn wir es mal aus der Ferne betrachten, ist es doch immer mal wieder schön, mal unterzutauchen, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. In unserem Fall, waren es nur wenige Meter, aber die reichen oft schon aus, um das Glück, auf dieser schönen Erde leben zu dürfen, immer mehr zu  genießen. Ach, das Leben ist schön!!

 

Eure Frieda & Crew

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Ulli (Samstag, 06 Mai 2017 14:11)

    Das ist ja ein Wagnis, was Du unternommen hast, Frieda.
    Sehr lustig geschrieben!

  • #2

    Gustav Gans (Samstag, 06 Mai 2017 15:00)

    Liebe Frieda,
    Deine Gaudi für und mit der Tauchglocke war spürbar.
    Wir hatten wieder einmal jede Menge Spaß beim lesen.

  • #3

    Simon (Samstag, 06 Mai 2017 18:48)

    das ist halt ein cooles teil, davon hab ich gar noch gar nichts gehört

  • #4

    Jule (Sonntag, 07 Mai 2017 17:44)

    Frieda, du bist echt ne coole Socke
    Tolle Story