Frieda in Horsens, bei Freunden und im Gefängnis

Frieda besucht Freunde in Horsens, das ist in West Jüdland,  Dänemark https://de.wikipedia.org/wiki/Horsens

 

Auf der Fahrt dorthin fragt Frieda immerzu, wie lange kennt ihr Euch? Wie habt ihr Euch überhaupt kennengelernt? Was macht Eure Freundschaft aus? Man kann gar nicht so schnell antworten, wie Frieda denn neue Fragen stellt.

 

Puhhh und ich bin froh, als wir endlich angekommen sind und Frieda sich erst mal mit all dem Neuen auseinandersetzen muss.

 

Ja, die Hunde von Kim und Sanne springen um sie herum. Sie hat jede Menge Freude aber auch etwas Angst, da die Hunde noch recht jung und sehr verspielt sind. Frieda ist froh, als die Hunde erschöpft sind und sich zur Ruhe begeben. Sie ist nun auch von der Fahrt, den neuen Eindrücken und vom Toben erschöpft ist und nur noch schlafen möchte.

Der nächste Tag wird in Juelsminde verbracht, die Geschichte habt ihr ja schon gelesen!

 

 

Am Abend fragt Kim, ob Frieda mit hinaus möchte mit den Hunden eine Runde laufen. Frieda ist dabei denn sie mag die drei sehr. Coco  ist ihr natürlich von der Größe her am liebsten aber auch die anderen Beiden, hat sie in ihr Herz geschlossen.

 

Und dann entdeckt sie es endlich, das Gefängnis von Horsens https://faengslet.dk/de

Sie befragt Kim: „Ist das noch ein Gefängnis, warum ist das nicht abgesperrt, warum bauen die Leute hier denn was?“ Und - und - und….Kim kommt gar nicht zu Wort. Er erklärt, dass es früher ein Gefängnis war, aber jetzt ein Hotel, ein Museum, ein Kaffeehaus und eine Art von Begegnungsstätte, in der Konzerte & Ausstellungen stattfinden.

Er führt Frieda ein wenig über das Gelände und erzählt ihr viele Geschichten über diesen Ort, über den ein oder anderen Insassen, als es noch ein Gefängnis war, über jemanden der einen seeeehhhhrrrr langen Tunnel gegraben hat, aber nur für ganz kurze Zeit in Freiheit war und vieles mehr.

Frieda fand das so spannend und wollte nun auch das Gefängnis von innen sehen. 

Leider, leider war es nun gerade schon Abend und die Türen um das Innere zu besuchen war verschlossen. Frieda hat aber Kim gleich versichert, dass bei einem nächsten Besuch sie es sich aber ganz bestimmt anschauen wird. Denn ein Hotelzimmer als Zelle, findet sie nun wieder sehr spannend, zumal sie sich ja noch sehr gut an das Gefühl der angelegten Handschellen erinnern kann.

 

 

 

 

 

Dann geht es mit der ganzen Schar wieder nach Hause, denn Sanne hat in der Zwischenzeit das Abendbrot zubereitet.

 

 

 

 

 

Frieda hört von Kerstin nur sehr laut und lange in der Küche bei Sanne lachen und neugierig wie sie ist, flitzt sie natürlich sofort in die Küche um zu schauen was dort los ist.

 

Hm, Sanne steht am Herd und Kerstin lacht unaufhörlich, das versteht sie nicht?!

 

Und dann, als Kerstin sich endlich beruhigt hat, erkennt Frieda es auch: es ist Sommer, sehr warm und Sanne hat uns Grünkohl und Kassler zum Abendbrot gemacht!?  Das ist Gericht ist eher ein Wintergericht. Darauf können auch nur Dänen kommen und alle Lachen herzlich zusammen und es hat trotz der Wärme gut geschmeckt J

 

 

 

 

 

Am Abend ist noch Kuschelstunde angesagt und keiner kommt zu kurz, ob es nun Coco, die Prinzessin, oder Bella die Schöne oder der sehr freche Morgan, alle bekommen ihre Schmuseeinheit.  Frieda erkennt, die große Liebe, die in diesem Haus gelebt wird, zu Mensch und Tier.

 

 

 

 Und ehe sie sich versieht, wird sie von Kim und Sanne geherzt und ihr wird gesagt, dass sie ein herzlich willkommener Gast ist und sie nun auch zu dieser großen Familie gehört.

 

Frieda ist ganz gerührt und fühlt sich sehr geehrt.

 

Der Abschied am nächsten Tag, fällt ALLEN schwer und im Auto ist für lange Zeit erst einmal STILLE.

 

Frieda versinkt in Gedanken und fragt dann ganz leise nach einiger Zeit: „Erzählst Du mir jetzt von dieser besonderen Freundschaft? Ich hab Euch erlebt, Euch verbindet so viel und ich möchte gerne mal eure Geschichte hören“:

Ja es sind nun wirklich weit über 30 Jahre die diese Freundschaft überdauern und Frieda wird stille und lauscht.

In ganz jungen Jahren, als Sanne, Kim und Kerstin sich kennenlernten, war sofort eine Art Verbundenheit zu spüren. Kerstin war in Dänemark zu Besuch & auf einem Fest und da lernten wir uns einfach kennen.

Schnell wurde klar, wir mögen uns, wir verstehen uns, manchmal auch blind.  Sanne und ich auch ohne Worte und das auch über die vielen Kilometern die uns trennen. Irgendwann entstand aus einer Laune heraus ein Gedanke: wenn wir mal Kinder wollen, dann möchten wir sie möglichst gemeinsam bekommen. Das lies gar nicht so lange auf sich warten, die geplante Hochzeit wurde durchquert von meiner  doch so schnell geklappten Schwangerschaft. So sagte ich immer wieder: „Sanne jetzt musst Du dich aber beeilen“ und lachte auf dabei

Der Tag meiner Hochzeit hat uns dann letztendlich für immer zusammengeschweißt.

Eine Glückwunschkarte mit Worten der Rührung und dieser Unterschrift:  Sanne & Kim und Baby 

Unsere Kinder, die nun auch schon erwachsen sind, sind nur wenige Wochen vom Alter her voreinander getrennt und seitdem sind wir einfach für immer verbunden geblieben. Wir hatten so unglaublich viele freudige Ereignisse, haben zueinander gestanden, auch wenn uns mehr als 700 km trennen, stehen füreinander ein, gingen auch schon durch sehr unschöne Zeiten, aber immer in einem *ich bin da für Dich* Wir sind stolz auf unsere Kinder und Enkelkinder und wir sind sehr stolz auf unsere ganz besondere Freundschaft, die wir mit viel Liebe hegen und pflegen.

Wir bemühen wir uns, uns immer zu sehen, zu schreiben, Bilder auszutauschen. Auch wenn wir uns mal eine Zeitlang nicht hören, oder lesen, wir fühlen uns nah und jeder weiß darum, der andere ist da.

Ja, liebe Frieda, das ist Freundschaft, jeder von uns sieht sich bei dem anderen zu Hause und das seit weit über mehr als 30 Jahren. Das ist das was Du in diesen wenigen Tagen gesehen und wohl gefühlt hast.

Frieda sagte nur: „Ja genau, das war das, was in der Luft lag. Diese Vertrautheit, das liebevolle Miteinander, das „in die Augen schauen und alles wissen“.

Frieda hat auf der Rückfahrt nur gelächelt, mit dem Wissen, das Ihr in Gedanken mitgefahren seid.

Freundschaft ist so wichtig in dieser schnellen & lauten Zeit. Gemeinsame Zeit zu verbringen, genießen, erleben, sich durch schlechte Zeiten zu tragen, darauf kommt es an!!

 

Alles Liebe aus der Ferne,

 

eure Frieda & CREW

 

Danke Ihr Lieben, für die wunderschöne Zeit!!

 

 

Tillykke med fødselsdagen, Sanne

på vores venskab evigt forblive særligt!

 jeg elsker dig

kysse

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Kommentare: 6
  • #1

    Inke (Mittwoch, 17 Mai 2017 18:31)

    So eine Freundschaft ist Gold wert, wo gibt es noch Menschen, die von so einer Freundschaft erzähl können.
    Ich bin sehr gerührt, behaltet Euch immer im Herzen, so schön!
    Glückwünsche aus Freiburg nach Dänemark �

  • #2

    Silke (Mittwoch, 17 Mai 2017 20:00)

    Einfach TOLL, ein HOCH auf die Freundschaft!
    Happy Birthday.
    Da wünsche ich viel Spaß bei Deinem nächsten Abenteuer, wenn Du ins Gefängnis gehst �

  • #3

    Monika (Donnerstag, 18 Mai 2017 11:43)

    Diese Freundschaft berührt!
    Gebt sie niemals her.

    Das Gefängnis ist ja cool, tolle Reiseidee.

  • #4

    Leon (Donnerstag, 18 Mai 2017 16:56)

    Super Story, in dem Gefängnis wollen wir auch schon mal übernachten aber waren zu spät. Wir schreiben dir, wenn wir da gewesen sind.

  • #5

    Hanne (Freitag, 19 Mai 2017 20:22)


    Liebe Frieda & Crew

    Vielen Danke für die schöne Bildern.

    Wir hoffen Sie möchten Horsens und das Gefängnis ein andren mal besuchen.

    Mit freundlichem Grüss
    Hanne Risom Bahnson
    Receptionist, das GEFÄNGNIS

  • #6

    Gustav Gans (Samstag, 20 Mai 2017 15:09)

    Unsere Frieda und ihr liebevolles und riesiges Herz.
    Familie und Freundschaft, da geht nichts drüber und wir sind da ganz bei Dir.
    Mit dem Gefängnis und dem darin liegenden Hotel waren unsere Jungs mal wieder kaum zu bremsen an Urlaubsvorstellungen.
    Herzliche Grüsse aus Bayern für das Geburtstagskind und natürlich an Dich und Deine Crew
    Deine Familie Gans