Frieda in Bad Harzburg

Ja, da sind wir im neuen Jahr und starten zugleich mit einer neuer Reise. Nach Bad Harzburg soll es gehen. Frieda schaut mit großen Augen hoch und sagt: “Was, ist das nicht so eine Stadt in die nur ältere Herrschaften gehen?“ Früher sagte man auch gern mal: „Ach, ich wäre so gerne in den Harz gefahren“ Frieda und ihr lautes Mundwerk, tze?! Es mag ja den Ruf haben, aber wie wir aus der Vergangenheit gelernt haben, lassen wir uns auch gerne vom Gegenteil überzeugen und jetzt geht es los!!!

 

Angekommen in Bad Harzburg:

 

www.bad-harzburg.de ,

 

sind wir vom Anblick des Brunnens:

 

www.brunnenturmfigur.de der mitten in der Stadt liegt, schon sehr angetan.

Frieda schaut ihn sich erst einmal ganz genau an. Lustig sind sie die Figuren und ein Jungbrunnen soll es sein. Das findet Frieda mal wieder höchstinteressant. Wir können Sie gerade noch davon abhalten sich auf den Rand zu legen und daraus zu trinken, denn „Jungbrunnen“?? Oder!!?

 

 

 

Wir müssen sie wirklich mit allen Regeln der Kunst vom Brunnen fern halten, denn auf uns wartet das Einchecken im Hotel. Mit verdrehten Augen folgt sie uns mürrisch. „HUIIIII, da stehen ja ganz viele Worte auf dem Hotel, das Hotel sieht ja ganz anders aus, als all` die anderen Häuser in der Stadt?“ Wir müssen schmunzeln, denn in der Tat haben wir im Voraus gelesen dass es ein Bio-Hotel mit einem Faible fürWorte ist, für „alte Worte und Begriffe“, aber dazu später mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das PlumbohmS ein Wortmuseum

 

 

Allein der Eingang hat unsere kleine Lady schon gefesselt.

 

 

 

 

 

 

 

Küssen erbeten, wie wundervoll.

 

 

 

 

 

 

 

Wir werden mit einem offenen und sehr freundlichen Lachen, von Frau Nolte,  herzlich begrüßt. Sofort stellt sich ein Urlaubsgefühl ein und wir sind uns sofort sicher, hier werden wir eine ganz besondere Zeit erleben.

 

Die Fahrt hat uns etwas ermüdet und Frieda möchte auch ihre Beinchen ausstrecken. (hätte sie vielleicht doch mal aus dem Jungbrunnen getrunken?) hihi.. Allein der Gang zu den Zimmern war ein Erlebnis. Er wird von Wortspielereien begleitet. Frieda kriegtdie Schnute kaum zu, so ist ihr kleiner Kopf in Schwingung.

 

Wie sonderbar, wenn ein Weg von Worten begleitet wird, geht er sich leichter und beschwingter, das hat uns besonders gefallen. Naja, Wortmuseum, da ist der Name auch Programm.

Am Zimmer abgekommen, steht Frieda mit ganz großen Augen und offenen Mund und fragt: “Haben die gewusst, dass ich mit dabei bin?“ Wir schauen sie fragend an?„Schaut doch da oben, an der Zimmerdecke!“, ruft sie laut.

 

Und wir trauen unseren Augen nicht und lachen schallend mit ihr gemeinsam. Eine Schaflampe bzw. eine ganze Herde. Frieda springt vor Freude umher, wirft sich immer wieder auf Bett und sagt: „Schaut nur, ich hab eine eigene Schaflampe, juchuuuhhh“

 

 

 

 

 

 

Ein wirklich glückliches Schäfchen haben wir jetzt gerade, das erfreut auch unser Herz, dann schauen wir auf die Bezeichnung unseres Zimmerschlüssel und auf unser Türschild und dann ………….geht unser Herz noch weiter auf.

 

Unser Zimmer trägt den Namen Augenstern, dieses Wort ist ein sehr gängiges Wort von Anke. Sie sagt zu Frieda oft, mein Augenstern. Wie wundervoll, dass wir gerade dieses Zimmer bekommen haben.

 

Wir sind ganz begeistert von dem tollen Zimmer mit toller Aussicht, überhaupt sind wir von dem ganzen Hotel sehr beeindruckt.

 

 

 

 

 

Nach einer kleinen schöpferischen Pause wollen wir aber doch noch mal durch die Fußgängerzone schlendern. Als wir aus dem Hotel kommen bleibt Frieda abrupt stehen und sagt:„Hä, warum verschwindet der Kopf vom Mann denn da in den komischen Baumstamm?“  Wir schauen ihrem Blick hinterher und sehen auch, wie ein Mann an einer Art Säule hinter einer Klappe herum wirkt. Als er geht, flitzt sie sofort hin und verschwindet ebenfalls hinter der Klappe und wir hören sie nur murmeln, denn der Stamm verschluckt ihre Stimme: „Oh wie cool ist das denn, oh das ist ja toll und oh, das muss ich auch mal haben!!“

 

 

 

 

 

Es ist ein Bücherbaum vom PlumbohmS, so steht es auf dem Schild und wir erfahren, dass man Bücher aus dem privaten Fundus dort hineinlegen -alsauch entnehmen kann. Die Idee dahinter ist; so kann jeder lesen, auch mit sehr kleinem Geldbeutel und Bücher bekommen die Chance nicht zu verstauben, sondern von vielen gelesen zu werden. So etwas gibt es ja in vielen Städtendie dieser Idee nachgehen, zum Beispiel, an öffentlichen Plätzen.Manche stellendafür Regale auf, oder ausgediente Telefonzellen.

 

 

 

Haltet mal die Augen auf, bestimmt auch in Eurer Stadt!!

 

 

 

 

 

 

Wir nehmen uns vor bei unserem nächsten Besuch auch ein Buch hineinzulegen, ein schöner Gedanke. Beim überlegen welches Buch wir denn dort sozusagen hinein spenden schlendern wir weiter durch die Fußgängerzone. Mh, wir sind uns ziemlich einig, also nach Langeweile, wie uns voraus gesagt wurde& dort sind nur ältere Herrschaften, wirkt das ganze hier aber nicht. Ob es nun das Geschäft "Glücksgriff" ist oder viele andere und dann jaaaaaaaaaaaaadannnnnn hören wir unsere Frieda wieder laut auf MÄHEN......

 

 

 

…………und ja, sie hat wieder etwas ganz nach unserem Geschmack gefunden und wir staunen nicht schlecht. Schlagartig läuft uns das Wasser im Munde zusammen. Ja, da müssen wir jetzt hinein:

 

Das verrückte Bäckercafe steht mit großen Lettern auf der Schaufensterscheibe und bevor wir den Namen ausgelesen haben sitzt Madame schon im Cafe bei all den Leckereien, könnt ihr sie sehen?

 

Schaut Euch diese abgefahren Baisers an in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen z.B. Lakritze, Erdbeere, Kaffee. Wir können uns gar nicht satt sehen und müssen natürlich ein paar davon probieren, logisch.Es ist ein Familienbetrieb bei dem noch alles von Hand, ausgeübt wird.

 

Wir sind total begeistert und das wird unser Cafe, wenn wir in der Stadt sind, das steht ja mal fest.

Nach all dem „süßen Sachen“ müssen wir uns bewegen.

 

 

 

 

 

 

 

BaumWipfelPfad steht auf dem Schild, das ist genau das richtige, also Taschegeschultert und los.

 

Trotz Zuckerpower sehen wir Frieda nach kurzer Zeit komplett erschöpft auf am Aufstieg am Geländer hängen. Wir sehen schon, das wird heute nichts mehr mit ihr & langsam wird es auch schon dunkel, also brechen wir kurz vor unserem Ziel ab und begeben uns auf unsere Zielgerade Richtung Hotel.

 

 

 

 

 

Dort empfängt uns, nachdem Frieda voller Freude immer wieder auf die Klingel hämmert, abermals Frau Nolte, wieder mit einem so offenen und strahlenden Gesichtsausdruck und wir kommen ins Plaudern, über das Hotel über die Leute die hier einkehren, über den Hausherren, der sich selbst gerne als „Harzpatriot“ bezeichnet, wie sie es uns wissen lässt.

 

http://www.plumbohms.de/wir-als-gastgeber/

 

 

Wir können gar nicht alles, was es hier zu erleben gibt wiedergeben. Eine ganz besondere Geschichte ist uns dennoch sehr präsent geblieben, weil sie so menschlich und für heutige Zeiten gar nicht mehr üblich ist, Schade eigentlich.

 

Also, Silvester hätte die ganze Belegschaft auf dem Burgberg, denn das PlumbohmS hat noch ein weiteres wundervolles Hotel, von dem wir euch aber später noch erzählen werden, gefeiert. Ein Sturm zog auf und der Rückweg, der mit der Seilbahn erfolgen sollte, war nicht mehr möglich, weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. So kam es, dass der Chef, also Herr Junicke sich kurzerhand entschloss keinen Alkohol zu sich zu nehmen und jeden seiner Angestellten persönlich vom Burgberg zu bringen um alle sicher nach Hause zu bringen.

 

Also mal ganz ehrlich, welcher Chef macht das heutzutage noch für seine Angestellten? Wir sind wirklich tief beeindruckt und es zeigt uns einmal mehr, was für ein tolles Arbeitsklima sich hier wiederspiegelt. Aber wenn Angestellte so herzlich über ihren Chef sprechen, dann muss es hier ein ganz besonders angenehmes Arbeitsklima herrschen. Mit viel Herzblut wird das Hotel geführt, ein Ort an dem einfach nur das DASEIN einen schon in ein tiefes Urlaubsgefühl versetzt.

Dann kommt aber die Kehrseite und es wundert uns nicht, dass nicht alle es so toll finden, denn Frau Nolte erzählt uns, dass dieses Hotel das einzige im Umkreis von 20 km ist, dass Behindertengerecht ist. Da staunen wir nicht schlecht, aber wir bekommen den Mund kaum zu, als wir hören, dass diese Zimmer ja über ein besonders schönes großes Bad verfügen und so mancher Gast, wenn das Hotel mal belegt ist und diese Zimmer angeboten werden, nicht genommen werden, weil der Gast nicht in einem behindertengerechten Zimmer untergebracht werden möchte, weil er die Haltestange im Bad als „nicht angenehm“ empfindet. UNGLAUBLICH!!

Da kann man wirklich nur mit großem Unverständnis die Augen verdrehen, aber genau diese Menschen gibt es wohl immer und überall, die nie mit etwas zufrieden sein können, und wenn es auch noch so gut ist.

Als wir erzählen, dass wir am nächsten morgen früh heraus müssen, fragen wir, wo wir denn Frühstücken könnten. Bei der Buchung wurde uns schon mitgeteilt, dass es eigentlich kein Frühstück gibt, sondern dass man in einem der umliegenden Bäckereien auch frühstücken kann. „ Ach“, sagt Frau Nolte „ja, das kriegen wir jetzt auch hin und wenn Sie kurz vor 7.00 Uhr da sind, bekommen sie auch ein Frühstück.“

Sie erklärt es wäre eine größere Tagung vor Ort und dann könnte man auch mal ein Frühstück anbieten, oder?!

 

Liebe Frau Nolte, selten haben wir jemanden erlebt, der mit so viel He(a)rzblut, mit so viel Engagement und Liebe zum Detail seinen Beruf ausübt. Es war eine Ehre und Freude sie kennenlernen zu dürfen und wir glauben, Sie sind ein Stückweit die Seele dieses Hotels. Bleiben Sie bitte so wie sie sind 😊

 

 

Der Tipp am Abend noch einen Wildschwein Burger zu essen, war übrigens Gold wert und wir waren nicht nur bis zur Oberkante/Unterkante Magentechnisch abgefüllt, nein es war auch ein Hochgenuss, lecker. Auch hier wurden wir von einem so offenen und freundlichen Personal bedient, da blieben keine Wünsche offen!!

 

Liebe Leser, den muss man mal gegessen haben. Die Speisekarte bietet wirklich sehr leckeres, abwechslungsreiches Essen, Großartig!!

 

 

 

 

 

Also Sylwia, Krisztina und Dennis, aus dem Service, bleibt wie ihr seit, so offen und so freundlich für ein Jedermann und bis zum nächsten Mal.

 

 

 

 

 

 

 

Als wir mit vollem Bauch im Zimmer ankommen, liegt Madame schon unter ihrer Lampe und schwärmt von diesem Tag und bald schlummern wir alle tief und fest.

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen, es war noch alles still in den Gängen, zauberte uns Frau Nolte, samt Küchenteam ein so liebevoll und wundervoll zubereitetes Frühstück, da kann ein Tag nur schön werden.

 

Frieda kam mit zur Schule, denn wir machen ja keinen Urlaub, sondern sind für einen Gebärdenkurs in diese schöne Landschaft gereist.

 

Sie zog auch diese Schüler der BBS Bad Harzburg bbs-bad-harzburg.eu/de/

in Windeseile sofort in ihrem Bann. Auf Anhieb entstand ein Vertrauensverhältnis, das Frieda sich von den Schülern der Klasse FSHP17 verwöhnen und aufklären lies, was sie denn alles so in ihrer Schulzeit machen. Ganz besonders hat Frieda das Projekt gefallen, wie die Schüler Ihren späteren Beruf als Heilerziehungspfleger in einer Art Kunstwerk dargestellt haben. Schaut mal, ist das nicht toll??? Jedes auf seine Weise…

 

Frieda reihte sich noch etwas beim Gebärden lernen ein und lies es sich auch nicht nehmen, von allen gekuschelt und geknuddelt zu werden und schlich sich natürlich mit aufs Gruppenbild, unsere kleine freche Frieda. Wieder einmal begegnet sie tollen und ganz herzlichen Menschen, die aus einer Berufung ihren Beruf machen wollen. Wir finden das toll und sind uns sicher, dass ihr Euren Weg geht. Die Tage mit Euch waren voller Lachen und Spaß und ein voneinander lernen, Danke. Auch hier wieder einmal eine Schule, die ihren Schülern eine bestmöglichste Bildung zukommen lässt.

 

Danke ihr lieber FSHP17ner

Es ist schon später Nachmittag da meint Frieda:„Wir haben doch die Silvester-Geschichte mit der Seilbahn gehört, damit möchte ich so gerne mal fahren!!?“ Wir hören von einem Angestellten der Bahn, dass die Bahn eigentlich nicht mehr fährt, es wäre schon viel zu spät und ab 17.00 Uhr stellt die Seilbahn sowieso ihre Fahrt ganz ein, es war kurz nach halb Fünf. Frieda schaut den Seilbahnführer mit ihren großen Augen an (Klimpern, Klimpern Augengeklimpere), kramt mal wieder ihre charmanteste Seite hervor und fragt, ob es vielleicht nicht doch, und ausnahmsweise, und nur einen klitzekleinen magischen Moment möglich wäre, dass eine kleine Schafsdame (naja, Diva, wäre eigentlich die bessere Beschreibung) gemacht werden könnte, sie würde doch so so gerne noch einmal auf den Berg fahren und schauen was und wie es dort ist und wir fahren auch sofort wieder hinunter und es wäre doch nur ….. 100 Dinge zählte sie auf. Aber ihr Plan ging wirklich auf, der sympathischen Seilbahnführer nahm uns noch einmal mit hinauf. An dieser Stelle sei gesagt, auch das ist heute selten, dass jemand einfach, weil er sympathisch und nett ist, einfach noch ein bisschen länger arbeitet, damit andere eine Freude haben.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken, dass sie sich diese Zeit genommen haben um unserer Frieda diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Es ist schön, immer wieder so herzlichen Menschen zu begegnen. Bitte bleiben auch Sie genau so wie sie sind, das tut gut.

 

Ebenso liebe Grüße an unsere Seilbahn-Mitfahrer, die Frieda so herzlich begrüßt haben.

Oben auf dem Berg haben wir nicht nur diese tolle Aussicht, nein, wir sehen auch das zweite PlumbohmS von dem Frau Nolte uns so viel erzählt hat.

Dieses Hotel hat auch noch mal einen ganz anderen Charme. Frau Nolte erzählte uns von einem ganz besonderen Zimmer in diesem Haus, mit einer großen Glasfront und das man vom Bett aus, direkt ins Tal blicken kann.

Sogar zum Brocken können wir schauen, herrlich.

Der Hotelname Aussichtsreich ist sehr passend und wir sind uns einig, hier werden wir auf jeden Fall auch mal unser Haupt niederlegen.

Noch besser wird es,  dass man in einer lauen Sommernacht hier auch auf dem Dach unter freiem Himmel schlafen könne. Frieda schaut verträumt aufs Haus und meint: “Ja dann könnte ich Schäfchen am Himmel zählen?!“, ach `unsere kleine Träumerin.

Schaut einfach selbst einmal, ist das nicht ein wundervoller Ausblick?????

 

 

 

 

Zu der Canossasäule auf dem Burgberg haben wir noch ein ganz besonderes Anliegen: Herrn Junicke ist ja ein „Harzpatriot“, das haben wir am Anfang der Geschichte schon beschrieben. Naja, diese Säule ist sehr Renovierungsbedürftig, vielleicht war ja schon jemand von Euch hier vor Ort und kennt diese Säule auch und möchte auch, dass sie erhalten wird. 

 

Vielleicht möchte jemand den Förderverein Historischer Burgberg-Bad Harzburg beim Erhalt in irgendeiner Form unterstützen http://www.die-harzburg.de/canossasaeule.html .

Danke Herr Vierke für den Link.

 

Als wir noch die Aussicht genießen, ist es so still um uns herum und still bedeutet auch immer die Sorge um Frieda?!

 

Wir gehen um die Säule herum und da sitzt sie ganz still und in sich gekehrt. Wir gehen zu ihr und fragen sie, was denn sei und ganz leise schaut sie auf und meint: „Hier ist wieder so ein kleines süßes Häuschen und immer, wenn ich eins sehe, dann muss ich an Sehad denken und frage mich wie es ihm wohl geht?“ ( wir haben in einer Geschichte aus Dänemark einmal berichtet, das Frieda und Sehad sich kennengelernt haben und er ihr versprochen hat, wenn er in Dänemark studieren kann und dort eine neue Zukunft aufbauen darf, dann baut er Frieda ein kleines Haus 😊

 

 

Lieber Sehad, wir haben Dich nie vergessen und die Begegnung mit Dir ist uns nach wie vor ganz Nah. Wir hoffen, dass Du einen Weg für ein Studium und deinen Traum begonnen hast.

 

Ja, dieser Moment der Stille tut uns gut aber dann fällt uns auch wieder unser netter Seilbahnfahrer ein, der ja auf uns wartet und eben nur auf uns, damit wir noch vor unserer Abreise auf den Burgberg können.

 

Als wir an der Seilbahn ankommen ist keine Seilbahn da, es wird dunkel und Frieda ist anzusehen, dass sie ein kleines Bauchgrummeln hat, denn im dunklen den Berg hinab, oh nein ohne sie, dann wird hier genächtigt. Sie schaut sehnsüchtig in Tal hinab, mit der Gewissheit, dass ein so netter Seilbahnfahrer uns auf keinen Fall im Stich lässt und so ist es dann auch, einige Minuten später ist er da und holt uns ab. Es war eine Freude Ihnen zu begegnen, vielen herzlichen Dank nochmal für die „extra Wurst.“

 

Unten angekommen gehen wir noch durch den tollen Park mit so vielen spannenden Sachen, wir können es gar nicht alles aufzählen. Also, wenn Bad Harzburg mal etwas nicht ist, dann Langweilig und die Menschen die dieses behaupten, die haben sich eben einfach auch nicht bewegt und sind nicht mit offenen Augen und vor allem nicht mit offenen Herzen unterwegs gewesen. Auch, dass die Harzer Bürger grummelig und etwas sonderbar sein sollen, können wir so nicht bestätigen. Uns ist jeder offen und freundlich begegnet.

 

Ob es nun das Luchsgehege, die Eisbahn, das Solebad, der Park, der Radauwasserfall oder was es noch alles gibt, alles noch Orte die wir uns anschauen werden, beim nächsten Besuch, es gibt so viel Tolles zu erleben.

 

All das was uns an Sprüchen über diese Stadt entgegengebracht wurde, können wir so nicht bestätigen, wir haben hier nur Positives erlebt und sind wieder wirklich tollen Menschen begegnet und sind dafür sehr dankbar.

 

 

 

Auf dem Rückweg wollte Frieda unbedingt noch in die Hexenklause einkehren für ein Abendessen. Ein nettes kleines Lokal mit gut bürgerlicher Küche.

 

Auch hier hatten wir eine sehr angenehme Tischnachbarin, mit der wir ein angenehmes und angeregtes Gespräch geführt haben und gemeinsam unseren Heimweg angetreten sind. Vor dem Hotel haben wir uns verabschiedet und Frieda möchte an Sie ganz herzliche Grüße nach Braunschweig senden.

 

Hier kommen noch einig Kostproben aus dem WORTMUSEUM und vielleicht kommen da Erinnerungen aus der Kindheit auf..?!

 

Pille Palle:     etwas, was man ohne großen Aufwand z. B. erlernen kann, unwichtig ohne Bedeutung

 

Kinkerlitzchen:       unbeutende Kleinigkeit

 

Firlefanz:      Ouatsch, unnötiger Schmuck

 

Bezirzen:      jemand charmant zu etwas überreden

 

Ja, wer eine Reise tut, der kann was erzählen. Wie sieht es denn bei Euch Lesern aus, wo war denn Euer letztes Urlaubsziel, habt Ihr etwas Schönes Erlebt? Schreibt uns doch mal?! Frieda freut sich immer über Post…

 

Im Hotel haben wir uns noch einmal bei Frau Nolte für ihren Einsatz uns so viel zu erzählen und zu zeigen, mit ihrer ganz außergewöhnlich tollen Art bedankt und uns aufs Auschecken fürs nächsten Tag geeinigt. Natürlich haben wir auch für nächste Jahr schon gebucht, denn wir kommen auf jeden Fall im Januar 2019 wieder, denn es war mehr als nur eine paar Tage Bad Harzburg, es waren Begegnungen und Erholung PUR.

Alles Liebe,

 

FRIEDA & CREW

 

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Kommentare: 13
  • #1

    Woick, Horst BAD HARZBURG (Freitag, 02 Februar 2018 16:26)

    Ein super Artikel ganz eigener Art! Wunderbar, da bekommt man Lust auf Mehr - in Bad Harzburg.

  • #2

    Susanne (Freitag, 02 Februar 2018 16:57)

    Ein herrlich erfrischender Artikel von einer Stadt , die ich nie beachtet hätte und jetzt meine volle Aufmerksamkeit hat.
    Tolles Hotel, tolle Freizeitangebote, bìn BEGEISTERT.
    Bad Harzburg ich komme!

  • #3

    Julian (Freitag, 02 Februar 2018 17:57)

    Also liebe Frieda, wie Du eine so eingestaubte Stadt wieder zum Leben erweckst, durch deine Geschichte, dass ist wirklich einen Oskar wert.
    Da würde auch ich nie drüber nachdenken, dass es dort für tolle Erlebniswelten gibt.
    Alle Daumen hoch, auch für Bad Harzburg, dass es scheinbar aufwacht. Hippes Hotel!!! COOL!!!
    SUPER!!!

  • #4

    Merte (Freitag, 02 Februar 2018 21:32)

    Liebe Frieda,

    herzlich, liebevoll und informative Geschichte.
    Toll!!!

  • #5

    Conrad (Samstag, 03 Februar 2018 07:25)

    Habt Dank Frieda&Crew für den tollen Artikel aus unserer Heimat.
    Ihr habt auf wundervolle Weise Lebendigkeit gezeigt.
    Macht als Einheimischer sogar Lust auf mehr.

  • #6

    Gustav Gans (Samstag, 03 Februar 2018 14:50)

    Liebe Frieda,

    wir sind wieder einmal mit vollem Herzen in die Geschichte eingetaucht.
    Herrlich, wie Du uns Bayern,Bad Harzburg nahegebracht hast.
    Deine Familie Gustav Gans

  • #7

    Miriam (Samstag, 03 Februar 2018 16:47)

    Super Artikel
    Super Hotel
    Super Freizeitspaß
    Super Frieda&Crew
    Weiter so

  • #8

    Renate Walte (Sonntag, 04 Februar 2018 16:09)

    Jetzt hab' ich Fernweh!

    Ihr Lieben, das ist mal wieder ein total schöner Bericht! Meine Familie kommt ursprünglich aus Vienenburg und ich wollte da schon immer mal hin. Bad Harzburg heißt das Ziel nun und ich weiß auch schon in welchem Hotel ich absteigen werde. Der Weg nach Vienenburg ist ja dann pille-palle! ;-)

    Liebe Grüße an Euch alle

    PS: Ich bin mal wieder fassungslos, dass jemand bewusst nicht in einem Hotel nächtigen möchte, das behindertengerechte Badezimmer hat und sich an Haltestangen stört. Unfassbar!

  • #9

    Lea (Montag, 05 Februar 2018 21:34)

    Sehr charmante Story Frieda du bist mein neustes Lieblingsschaf.
    Das Hotel scheint der Kracher zu sein, menschlich, das gefällt.
    Hoffentlich wissen die Harzer dich und deine Story zu schätzen Frieda.
    Die Bäckerei, ein Paradies, die Baisers sind der Hammer. Die Ausflugsziele, toll.
    Also auf meiner "must" Liste steht die Stadt jetzt auch.

  • #10

    Olaf Bewersdorf (Dienstag, 06 Februar 2018 08:32)

    Hallo Frieda,
    wir bedanken uns ganz herzlich für Deine wunderschöne Geschichte. Wir freuen uns sehr, dass es Dir bei uns gefallen hat und würden uns riesig freuen, wenn Du bald mal wieder hier abends bei uns „Schäfchen zählen“ kommst.
    Herzliche Grüße aus der Schafwohlfühlstadt Bad Harzburg

    Olaf Bewersdorf

    Kur- Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe
    der Stadt Bad Harzburg GmbH

  • #11

    Julia (Dienstag, 06 Februar 2018 19:24)

    Süß die Geschichte und wie Frieda die Herzen erreicht.
    Coole Kunstwerke der Schüler.

  • #12

    Bernd (Mittwoch, 07 Februar 2018 20:03)

    Sehr coole Location!
    Da wir gerne Wandern, ist unser neues Ziel im Fokus.
    Tolle Story, danke Frieda!

  • #13

    Charlotte beddies (Freitag, 09 Februar 2018 18:44)

    Bad Harzburg ist der Schönste Ort den man sich vorstellen kann und Wandern kann man auch es gibt viele schöne sehenswürdigkeiten die man sich in Bad Harzburg nur vorstellen kann