Frieda in der Oberpfalz

Ein paar Tage Erholung,

ein bisschen Wellness,

ein bisschen Wandern,

ein wenig die Oberpfalz erkunden,

ja das hat sich Frieda gebraucht nach dem langen Winter und wir natürlich auch. Ab ins Auto und Richtung Entspannung.

Wir zweifeln noch etwas daran, dass Frieda sich wirklich erholen möchte, denn bei ihrer Abenteuerlust bleiben ihre Klauen nicht wirklich ruhig liegen, aber unser Schäfchen wird ja auch älter, hihi.

Unser Ziel:  Die Wutzschleife in der Oberpfalz

 

www.wutzschleife.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir staunen nicht schlecht als wir an die Rezeption kommen. Da sitzt sie doch tatsächlich schon auf ihrem „kleinen Thron“, strahlt uns frech an und meint: „Ja, hier kann ich Prinzessin sein, hier bleib ich!“

 

 

 

Wir schmunzeln & schütteln den Kopf über unser kleines verrücktes Schaf.

 

Frieda plaudert fröhlich mit der Dame an der Rezeption und fragt ihr wirklich Löcher in den Bauch: Wo ist denn mein Bett, bekomme ich ein Prinzessinnenbett?  Was kann ich alles unternehmen? Wo kann ich mich erholen? Ach, herrje…?!

 

 

 

Was für ein nettes und angenehmes Hotel, schaut mal:

 

 

 

Wir schließen die Tür auf, schauen uns um, denn es ist gerade sehr, sehr ruhig hinter uns... …NICHTS…Wo mag das wollige Etwas denn nun schon wieder sein?

Wir gehen ein Stück im Hotelflur zurück und ein plötzliches BUHHHHH lässt uns verharren und hören das Schäfchen herzlich lachen. Oh Frieda, mit dir haben wir einen Fang gemacht.

Im Zimmer springt Frieda hibbelig vor uns her, denn unser Schäfchen muss ganz dringend zur Toilette.

 

Ja und dann haben wir wohl ALLE gemeinsam die Augen weit, weit aufgemacht.  Es war alles in unserem Blick:  Staunen, Beeindruckung und alles in allem ist es in ein langes, lautes, fröhliches Lachen ausgegangen, schaut selbst:

 Herrlich, wir stehen ja total auf Transparenz:

 

In der Politik, bezüglich Spendengelder, im Betrieb, es gibt viele Beispiele.

 

Was wir hier haben ist die totale Transparenz, hihi, alles verglast und einsehbar und wir finden es erst einmal befremdlich, aber nach einer kleinen Eingewöhnungsphase total Klasse.

 

Frieda hibbelt immer noch herum, Mensch sie wollte ja dringend zur Toilette: kurze, schnelle Blickwechsel von einem zum anderen und dann spürt man Transparenz von allen Seiten.

 

Als wir am Abend schon im Bett und fast Land der Träume versinken, springt Frieda noch mal auf, schaut uns mit großen Augen an und sagt:“ Ich hab mir gerade mal Gedanken gemacht. Wenn ich mich hier mit dem Sämi verabredet hätte und wir unseren ersten Urlaub gemeinsam hier verbracht hätte. HuiHuiHui das wäre aber was bei den ganzen Einsichten in alle Ecken!?“  Wir lachen alle schallend auf, stellen uns die beiden bildlich vor und schlafen mit einem Lächeln auf den Lippen ein. HERRLICH.

 

Also für Paare die den ersten Urlaub gemeinsam planen, wenn ihr in so einem transparenten Zimmer die Zeit miteinander gut übersteht, übersteht auch vieles, vieles andere 😊 oder für Paare, die sich vielleicht ein wenig aus den Augen verloren haben im Miteinander, hier könnt ihr Euch jederzeit wiederfinden, weil Wände sind nicht da KICHER.

 

 

 

 

 

Ja und dann sind da natürlich unsere Tagesausflüge in der Oberpfalz, es ist ein schöner Landstrich.

 

 

 

 http://www.marktbruck.de/leben-in-bruck.html

 

Die Lehrpfade die unsere Wegstrecke untermalen, in denen Frieda sich auf Tierspuren spezialisieren wollte, sind sehr hilfreich und interessant.  Sie war etwas enttäuscht, dass ihre Klauen hier nicht verewigt wurden, der Duft aber, den der Wald verströmt, entschädigte sie dafür, dann war auch sie  glücklich.

Dann knurrt uns allen das Bäuchlein. „Wir müssen irgendwo einkehren“ rief sie hungrig in die Tannen. Das Lokal ihrer Wahl lässt auch nicht lange auf sich warten. Ja, wenn`s um Essen geht, dann hat Frieda ein gutes Näschen.

Wir kehren im Landgasthof Mappacher- Hof ein:  www.mappacher-hof.de

 

Ach wie schön, ein Gasthof mit gutbürgerlicher Küche. Wir beobachten; wir lächeln; wir lernen. So sehen wir, wie jemand eine Art kleines Eimerchen zum Getränk seiner Wahl bestellt.  Wir hören später, dass es sich um einen Bierwärmer handelt. Man bekommt ihn bei Bedarf, falls das Kaltgetränk zu kalt sein sollte, zum Beispiel bei einem empfindlichen Magen, ein Behälter mit warmem Wasser in das die Saftschorle gestellt wird.  Frieda flüstert leise: Andere Orte andere Sitten, gelle??

 

Wir schlagen uns den Bauch voll und genießen es in den Tag zu leben von nichts & niemanden getrieben zu sein, lauschen dem bayrischen Dialekt, auch wenn wir ihn an manchen Stellen so gar nicht mehr verstehen und genießen das Gefühl in diesem Lokal *man kennt sich hier untereinander*aus der Schulzeit oder weil der eine mit dem anderen Verwandt ist über viele Ecken.

 

 

 

Frieda ist, als wir uns noch einen Kaffee gönnen, wieder auf Erkundungstour.  Wir gehen auf den Parkplatz,  Frieda ist nirgends zu sehen. Wir schauen uns um, wo kann sie nur wieder sein? Ah, zu sehen ist sie nicht aber zu hören und wir gehen ihrem lachenden Schafsgemähhhhhhe nach und trauen unseren Augen nicht. Wie ist sie denn da nun wieder hinaufgekommen und vor allem, was ist denn das überhaupt?

 

Ein Fisch im Käfig???

 

Frieda hat sich natürlich im Heimatmuseum schlau gemacht.

 

Einfach mal  lesen:

 

 www.museum-mappach.de/seite/244133/der-brucker-karpfen.html

 

Wir schmunzeln noch lange über den Karpfen im Käfig, gehen wieder in unser Hotel und nach Wellness & der vielen frischen Waldluft schlafen wir wohlverdient ein.  Frieda träumt bestimmt von Tierspuren und einem wirklich sehr großen Karpfen, dass spüren wir deutlich, denn sie braucht das Bett fast ganz für sich, weil die Beinchen in die Luft müssen, oder Frieda versucht einen großen Fischmund zu machen. So ein verrücktes Schaf.

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen nach einem wirklich vorzüglichen Frühstück steht eine kleine Wanderung am Schwarzwihrberg und am Eixendorfer See auf dem Programm:

 

 

https://www.bayerischer-wald.de

Da kommt man gar nicht erst dazu flinken Schrittes mal ein paar Kilometer zu machen, denn das Handwerkmuseum ist ihr Ziel, hier hat sie etwas ganz Besonderes entdeckt.

 

Ob nun eine ausrangierte Bahn, ein Backofen oder ein Wasserrad war, alles musste erkundet werden.

 

Im Ausklang hatten wir diesen wundervollen Ausblick und sind doch noch eine einige Kilometer an diesem wundervollen See gelaufen. Erholung pur, nur beim ansehen und erleben, oder was meint ihr?

 

 

 

Der Turm auf einem Berg hat es uns angetan. „Jaaaa, das wird unser Ziel für den nächsten Tag“, sagt Frieda. Wir schauen sie an und fragen: “Dir ist aber schon klar, dass das ein recht weiter Weg ist und mit großer Sicherheit auch einen Anstieg auf diesen Berg hat, jedenfalls für kleinen Schafsbeinchen.

 

 

 

 

 

 

Ja, manche Schäfchen nehmen ihren Mund schon recht voll und umso mehr wir ihr davon erzählen umso weiter steht ihr kleines Mäulchen auf und was ist das Ende vom Lied….ein kleinlautes Schäfchen im Rucksack.

Ein herrlicher Wanderweg schlängelt sich vorbei an der Schwarzach und wer gerne am Wasser entlang geht, ist hier gut aufgehoben.

 

Wir sehen eine kleine Kapelle und Frieda muss dort stoppen. Diese kleinen Kapellen in der Oberpfalz haben es uns angetan.

 

So langsam wird der Weg recht steil, denn es geht stetig Bergauf, puhhhhh da sind kleine Schafbeinchen ganz schon gefordert und wir müssen unsere Frieda doch immer mal wieder per Rucksack reisen lassen.

Wer trällert uns dann die Ohren voll, hockt gemütlich im Rucksack?! Klar, da ist sie dann natürlich obenauf und kramt die fröhlichsten Wanderlieder hervor und wir erarbeiten uns Schritt für Schritt den Weg auf die Burg.

Aus ihrem sicheren Wanderrucksack entdeckt sie immer mal wieder etwas und lässt uns stoppen. Dann ist es mal ein Osterei mitten im Wald, oder eine wirklich schöne Stelle im Wald in der wir innehalten möchten. Besonders gefreut haben wir uns über dieses Schild, hier wird der Wald wieder der Natur überlassen. Wie schön, dass die Natur sich hier wieder frei entfalten kann und nicht von Menschenhand geformt wird.

Und dann sehen wir durch die Sonnenstrahlen oben an der Bergspitze die ersten Teile der Burg. Frieda springt förmlich aus dem Rucksack und muss sofort alles erkunden. Ein toller Ort mit sehr weiter Sicht. Wir genießen den Ausblick, das wunderschöne Wetter und machen auf der Schwarzenburg eine Rast. Kein Mensch begegnet uns und es ist einfach nur Still, außer der sanfte Ton des Waldes und deren Bewohner. Da ist die Brotzeit doppelt schön und Frieda ist damit beschäftigt sich jeden Winkel anzusehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Schwärzenberg

 

Die Ruhe nimmt ein jähes Ende als Frieda uns förmlich auf den Arm springt und am ganzen Körper zittert und sehr aufgeregt ist. Ihre Augen sind weit aufgesperrt und ihr Mund lässt nur sehr leise Worte heraus: “Hier gibt es Geister und die Spuken hier noch herum!“ Wir müssen uns ein Lächeln wirklich sehr verkneifen, denn Frieda ist es wirklich ernst. Sie zischt ganz leise: „Ich habe eben am Turm gesessen und heute scheint doch Sonne und kein Lüftchen weht und dann ist etwas Unsichtbares an mir vorbeigehuscht und meine Schaflocken haben sich alle bewegt. Da ist ein Geist an mir vorbei geschwebt.“

Wir müssen jetzt wirklich Lachen und Frieda wohl erklären, dass es wohl eher Sagen sind, denn auch wir haben es gelesen, dass hier noch Geister auf der Burg ihr Unwesen treiben sollen. Vielleicht  verweilen sie ja doch noch auf der Burg, so ganz genau kann man das ja nie wissen oder was meint ihr?

Frieda springt jedenfalls nicht mehr auf dem Burggelände herum, sie hält sich eher in unserer Nähe auf. Unser kleines Großmäulchen mal wieder ganz Kleinlaut.

www.schwarzenburg-festspiele.de/sagenwelt.html

 

Und obwohl Frieda ein wenig Gänsehaut hat, wollen wir unbedingt zur Totentruhe und uns diesen Ort ansehen. Frieda behagt es so gar nicht und sie verschwindet in ihrem Rucksack.

Erst als sie erkennt, dass die Totentruhe aus Stein sind ist kommt sie wieder hervor.

Der Abstieg ging über Stock und Stein und wir haben wirklich genossen, dass der Wald so wild gewachsen ist. Es macht doch viel mehr Spaß. Wir haben uns zwar kurzerhand auch mal ein wenig verlaufen und sind von unserem geplanten Weg abgekommen aber diese Wanderung war wirklich ein wundervoller Tag in der Natur und wir sind glücklich und zufrieden wieder im Hotel gelandet. Unser Schäfchen hat ein kleines Nickerchen gemacht und ab und an haben wir gesehen, dass sich ihr kleines Schaffell aufgestellt hat, mh ob sie wohl von den Geistern geträumt hat? 😊

 

Gegen Abend gehen wir zusammen in die Sauna. Aber Frieda wäre ja nicht Frieda, wenn sie sich nicht auch da immer mal wieder neu entdeckt und neues ausprobiert. Wir fragen sie warum sie denn nun mit den Beinen nach oben in der Saune liegen müsse und sie meint doch prompt: „Ja, wenn ich was mit dem Kreislauf haben, dann hab ich meine Beinchen ja gleich in der Höhe, ist doch praktisch, findet ihr nicht?!“

 

Ja, schlau das mag sie ja sein aber nach der Sauna in das Eiswasserbecken, das mag sie nicht. Viele Anläufe hat sie gewagt aber letztendlich hat sie nur ihre Klauen mal hineingehalten aber einmal abtauchen, nein das hat sie sich nicht getraut, der kleine Feigling.

 

Da geht Frieda lieber in ein Sprudelbad oder in und an den Pool. Dort begegnet sie einem Mädchen mit der sie sich im Wasser erfreut. Die beiden haben jede Menge Spaß. Wir hören sie kichern. Sie spielen verstecken hinterm Wasserfall oder wer traut sich vom Fels fallen zu lassen und nach einiger Zeit kommt Frieda an und meint, das sie sich nun aber Ausruhen muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

Entspannen, ja entspannen das kann sie tatsächlich manchmal und genießt es auch in vollen Zügen.

 

Am Abend wird das Bäuchlein im netten Hotelrestaurant gefüllt.

Übrigens, hier haben wir Zwecks Erholung und Andere nicht stören wollen keine Fotos gemacht.

Die Küche, ob es nun das Frühstück ist oder das mehrgängige Abendmenü, ist wirklich sehr zu empfehlen.

Es ist mit viel Liebe und Herz zubereitet und mit noch mehr Liebe und Herz angerichtet.

Eine Augenweide und Gaumenschmeichler möchten wir es mal nennen, sehr zu empfehlen.

Da bleibt kein Wunsch offen.

So lassen wir den wundervollen Tag mit Wandern,  Wellness und am Abend mit dem wirklich mehr als köstlichen Mehrgangmenü ausklingen, bei dem sich der Koch wirklich übertroffen hat. MMMMHHHHHHHHHH........

 

Am nächsten Tag müssen wir leider schon abreisen, wir wären gerne noch ein paar Tage geblieben aber alles hat ja bekanntlich mal ein Ende. Wir sind aber ganz sicher, dass wir auf jeden Fall wieder kommen.

 

Als wir abfahren haben wir noch ein Ziel. Es ist gegen Mittag und wir fahren über Berg und über Tal. Frieda muss ihre kleine Nase des Öfteren mal aus dem Fenster halten, denn das Bergauf & Bergab in den Kurven bringt ihren kleinen Magen ganz schon ins Trudeln.

Wir fahren durch den kleinen beschaulichen Ort Nittenau:  https://www.nittenau.de

 

Plötzlich ist der kleine Magen von Frieda scheinbar wieder vollkommen OK, denn sie mäht laut und ruft ständig: “Anhalten, anhalten!“ Was hat sie entdeckt?

Wir parken und Frieda steht an der Straße reibt sich ihr Bäuchlein und sagt:

“Das liest sich aber spannend und wir müssen dort einkehren!“

*Das tapfere Schneiderlein*Wir sind gespannt was uns erwartet.

 

 

 

 

 

 

Bevor wir etwas sagen, hat Frieda schon lange das Kaffeehaus erobert und führt einen angeregten Plausch mit Alexandra, der das Kaffeehaus gehört.

 

 

 

 

 

Frieda entdeckt auch sehr schnell den Jacky und die beiden Plauschen recht lange über dies und über das, denn Jacky ist schon sehr,  sehr alt und erzählt der Frieda was er für ein aufregendes Leben geführt hat. Frieda lauscht ihm und freut sich mit ihm, dass er ein so schönes zu Hause hat. Es ergeht ja nicht allen Hunden so, dass sie ein schönes Heim haben und liebevoll behandelt werden oder so sehr geliebt werden von dem Herrchen oder Frauchen.

 

Es ist sehr heimelig und ebenfalls ein Ort an dem man alle paar Minuten etwas Neues entdeckt. Es erinnert uns ein wenig an das Cafe Sahnehäubchen in Rheinberg.

Selbstgemachte Marmeladen, alte Möbel, mit viel Liebe und sehr viel Kreativität wurde dieses Kaffee bestückt und selbstgemachtes an Kuchen und Leckereien, herrlich.

Man fühlt sich zu Hause und die liebevolle Art von Alexandra trägt dazu bei, dass man sich dort sehr wohl fühlt.

Frieda lässt natürlich nicht locker und muss unbedingt noch ein  bisschen ihr Bäuchlein füllen, wir uns für einen Kaiserschmarren den die Inhaberin für uns natürlich selbst herstellt und nicht aus der Tube schnell in die Pfanne gehauen, nein auch hier steckt wirklich viel Liebe drin, das schmeckt man.

Ach, es war uns eine Freude liebe Alexandra und dein „tapferes Schneiderlein“ kennengelernt zu haben. Wenn wir wieder in der Region sind, sei dir gewiss, Dein Kaiserschmarren wird auf jeden Fall wieder unsere Wahl sein. Sei herzlich gegrüßt!!

Wir haben jetzt noch ein Ziel vor uns, der Ort Solbach

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Sollbach_(Bruck_in_der_Oberpfalz)

 

 

 

Ein kleiner überschaubares Örtchen in der Oberpfalz. Frieda kennt jemanden, der dort seine Heimat hat, dessen Wurzeln hier sind und daher möchte sie diesen Ort auf keinen Fall auslassen.

 

Wir laufen durch den Ort, wieder fällt uns eine kleine Kirche auf.  Dahinter befindet sich etwas und Frieda muss es unbedingt erkunden. Ein Backofen zum Brot backen, finden wir heraus. Ob der wohl heute noch genutzt wird? Wir finden leider niemanden der uns dieses beantworten kann aber vielleicht weiß es einer unserer Leser, dann würden wir das gern erfahren.

Früher hat man sich in der Dorfgemeinschaft 1x die Woche dort getroffen und gemeinsam Brot gebacken. Dieser Gedanke der gefällt uns sehr. Warum macht man es heutzutage nicht mehr? Dann würden die Menschen sich näher kommen, ein gemeinsames Interesse verfolgen, sich gegenseitig helfen, in der Gemeinschaft sein. Naja, wenn wir ehrlich sind, kennen wir vielleicht unsere Nachbarn zu linken oder rechten Seite des Hauses, aber weiter?! Gibt es in unserer Straße vielleicht ältere, oder kranke Personen, die sich über einen kleinen Einkauf freuen, oder handwerkliches Geschick benötigen? Hätte man ein Backhaus im Ort, trifft man sich nicht nur zum Backen, nein weit gefehlt, hier geht es um Austausch und Kommunikation.

Der Gedanke sich 1x die Woche mit den Nachbarn zum Brot backen zu treffen an so einem Ofen gefällt uns und würde Menschen wieder näher zusammenbringen mit diesem schönen Gedanken schlendern wir weiter und bleiben an der Feuerwehr stehen. Frieda muss schon sehr schmunzeln über das nett ausgestellte Fenster und stellt sich vor, dass die Feuerwehr heutzutage noch mit so einem *alten Feuerwehrgefährt ausrückt. Oh, da würden aber viele Häuser abbrennen in einer Stadt, bevor so ein Wagen mal da wäre. Der Fortschritt ist hier dann wohl eher mal angenehm anzusehen. Auch hier erleben wir aus der Ferne, wie die Gemeinschaft beim Üben der jungen Feuerwehrleute geprägt wird und die Dorfgemeinschaft lebt. Ein bisschen haben wir hier das Gefühl von, hier ist die Welt noch in Ordnung.

 

 

 

 

Und dann begegnen wir Emilie. Frieda und Emilie mögen sich auf Anhieb und wir sind fast überflüssig, so viel haben die Beiden sich zu erzählen. Sie brabbeln und brabbeln vor sich hin und schnell können wir erkennen, da hat sich ein sehr lebhaftes Duo zusammengetan.

Emilie malt für Frieda ein tolles Bild auf die Straße. Frieda ist ganz gerührt, dass Emilie sie so gut getroffen hat. Ihr erkennt es doch auch  oder? Emilie hat Frieda gemalt!!!!

 

 

 

 

Die beiden verbringen einen herrlichen, sonnigen Nachmittag miteinander, es wird gespielt, gerannt, geschaukelt, verstecken gespielt und sehr viel gelacht, die beiden haben einfach Spaß und lassen sich vom Tag treiben. So energiegeladen beide auch sind, gegen Abend müssen wir dann aber wirklich die Heimreise antreten, denn wir müssen noch viele Stunden mit dem Auto fahren.

 

 

Der Abschied fällt beiden sehr, sehr schwer und es bricht uns fast das Herz sie zu trennen.

Sie schauen sich an, kuscheln noch eine Zeitlang miteinander

und versprechen sich, sich wiederzusehen und sich zu schreiben oder sich Bilder zu malen, denn Emilie ist noch nicht in der Schule.

 

Liebe Emilie, es war ein so wundervoller Nachmittag mit dir und Frieda findet, Du bist ein ganz besonderes und tolles und so lebendiges Mädchen. Nutze all Deine Energie und bleibe so Fantasievoll, lass Dir das niemals nehmen, es macht dich aus und macht dich so wundervoll und einzigartig.

 

Frieda grüßt dich aus vollem Herzen und freut sich schon auf ein Bild von Dir.

Frieda arbeitet auch schon an einer Karte für Dich, kicher. Das durften wir bestimmt nicht verraten, also Emilie, es ist unser Geheimnis, gelle.

 

Frieda freut sich ja generell von selbstgemalten Bildern und wird diese natürlich, wenn sie welche bekommt unter der Rubrik Kuddelmuddel veröffentlichen.

Eine wieder mal so ereignisreiche Reise mit so vielen Erlebnissen geht zu Ende.

 

Liebe Oberpfalz, wir haben uns erholt, es genossen bei euch zu sein und wir kommen wieder, das Versprechen wir.

Es ist nicht selbstverständlich das wir Reisen können, das wir uns ein so schönes Hotel leisten können. Wir sind für jeden Moment dankbar, dass wir so schöne Zeiten erleben dürfen. Wenn man sich bewusst macht, das dies sich von einen auf den anderen Tag ändern kann, wodurch auch immer, sollte man jeden Tag so leben, dass es der letzte sein kann. Also, nicht aufschieben und sagen: “Das machen wir mal im Sommer, oder ja, wenn ich in Rente gehe, dann nehme ich mir Zeit!“

 

Im Hier & Jetzt und nicht anders, tschakka.

 

In diesem Sinne, plant den nächsten Ausflug, schmiert ein paar Brote und dann hinaus in die Welt, sie ist herrlich bunt…

 

Allerliebste sonnige Grüße,

Eure Frieda & CREW

Kommentar schreiben

Kommentare: 12
  • #1

    Susanne Baldmin (Donnerstag, 03 Mai 2018 14:47)

    So tolle erholung für frieda und freund� siet so toll aus, wellness sind das beste. Viele grüsse von uns i Dänemark ❤️❤️

  • #2

    Susi (Donnerstag, 03 Mai 2018 20:33)

    Hallo Frieda, dass ist ja mal eine erfrischende Story über den heimischen bayrischen Wald.
    Es war Kurzweilig und Amüsant zu lesen.
    Herrlich FRISCH �

  • #3

    Jochen (Freitag, 04 Mai 2018 08:42)

    Frieda, welch wundervolle Geschichte aus unserer Region ��
    Besonderes Schmunzeln ruft das transparente Zimmer bei mir hervor aber auch der Rest, sehr schön geschrieben.
    Grüße aus Nürnberg
    Jochen

  • #4

    Jutta (Freitag, 04 Mai 2018 17:57)

    Na Frieda, da machst Du einen ja richtig Lust auf den bayrischen Wald. Voller Leben und Schwung ist Deine Geschichte erlebt und geschrieben.
    Man möchte sofort losfahren und die Orte selbst erkunden.

  • #5

    Kolle (Freitag, 04 Mai 2018 20:45)

    Coole Geschichte...das Hotel ist echt SUPER. Ich glaub ich muss meine Frau auch mal wieder finden LACH
    Kaiserschmarrn was ich für mein Leben gern und wandern ist auch so ganz unser Sport. Da müssen wir also mal hin.
    Hat echt Spaß gemacht zu lesen.

  • #6

    Christina Maderer (Montag, 07 Mai 2018 08:46)

    Hallo Frieda,

    es freut uns sehr, dass du in unserer Region Oberpfälzer Wald mit deinen Freunden einen kleinen Urlaub verbracht hast.

    Du hast deine Crew bei deinen Erkundungen ja ganz ordentlich auf Trab gehalten, aber ihr wolltet ja schließlich auch etwas erleben.

    Und da habt ihr, deinem Reisebericht nach zu urteilen, ja schon einiges gesehen und neue Freunde kennengelernt.

    Solltest du und deine Freunde irgendwann nochmal zu uns kommen, hätten wir noch einen Tipp für dich: Der Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur könnte genau dein Geschmack sein J

    Du hast uns mit deinem lustigen Reisebericht auf jeden Fall zum Schmunzeln gebracht und uns einen schönen Einstieg ins Wochenende beschert! Vielen lieben Dank dafür und vielleicht bis irgendwann mal wieder!

    Viele Grüße aus Nabburg im Oberpfälzer Wald und ein tolles Wochenende an dich und deine Freunde!

    Christina Maderer

    Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald –
    Landkreis Schwandorf
    Obertor 14, 92057 Nabburg

    Tel: 0 94 33 / 20 38 10

    Fax: 0 94 33 / 20 38 20

    E-Mail: christina.maderer@touristik-opf-wald.de

    Internet: www.oberpfaelzerwald.de



  • #7

    Emily (Montag, 07 Mai 2018 11:00)

    Hallo Frieda,
    Schön das es dir bei mir so gut gefallen hat. Für mich war das auch ein schöner Tag mit dir in meinem Garten. Jetzt blüht es hier überall und der Garten wird immer schöner, auch unserer neuer Balkon ist richtig schön.
    Von meinem Hund Tommy soll ich dich auch noch Grüßen.
    Ganz liebe Grüße deine Emily

  • #8

    Gustav Gans (Montag, 07 Mai 2018 19:01)

    Liebste Frieda,
    Du warst einmal mehr bei uns in Bayern, wie schön dieses zu lesen.
    Du hast uns wieder mal Winkel gezeigt, in denen nicht mal wir als Bayern waren.
    Die Burg und der Kaiserschmarren haben es den Kindern angetan und wird einer unserer nächsten Ausflüge sein.
    Wir sind immer wieder erstaunt, wo Du dich überall herumtreibst und mit wieviel Elan Du dabei bist. So erfrischend und leicht, dafür lieben wir Dich.

    Die Wutzschleife kennen wir ebenfalls und wissen wie es dir dort ergangen ist *zwinker*
    Schade, dass hier kein Kommentar von denen geschrieben steht, nachdem Du sie so Lobend erwähnt hast.

    Liebe Wutzschleife, die Frieda erfreut so viele Menschen und hat so ein grosses Herz, da sind ein paar freundliche Worte nicht zu viel, finden wir.

    Wir lesen Dich immer und sind immer wieder verwundert, dass genau die, über die Du schreibst, nie ein Wort des Dankes haben.
    Vielleicht haben wir jetzt mal gerüttelt, das war uns jetzt mal ein Bedürfnis auszusprechen.

    Mach bitte weiter liebe Frieda und erfreue und mit Deiner unermüdlichen frohen und frischen Art.

    Herzlichst
    Familie Gans

  • #9

    Lutz (Dienstag, 08 Mai 2018 19:35)

    Eine tolle Geschichte mit viel Liebe geschrieben aber das sSchönste, man schmunzelt durchweg, herrlich.

  • #10

    Karin (Mittwoch, 09 Mai 2018 22:41)

    Sehr SMARTE Story!
    Toll geschrieben und macht Lust auf wandern in der Oberpfalz.

  • #11

    Nina (Samstag, 12 Mai 2018 20:17)

    Frech, Frei, Fröhlich so nehme ich deine Geschichten auf.
    Egal was ich von dir lese, ich hab stets sofort Lust darauf auch dorthin zu fahre .
    Freue mich jedes Mal wenn du eine neue Geschichte eröffnest.
    Bĺeib wie du bist!

  • #12

    Renate (Montag, 20 August 2018 17:38)

    Schon wieder so schöne Reiseerlebnisse! Da bekommt man wirklich große Lust wieder Land und Leute zu erkunden. Nach jedem Reisebericht, den ich lese, denke ich "Wow! Da müsstest Du auch mal hin!" Aber so viel Urlaub hab' ich gar nicht.

    Lieben Dank FRIEDA, dass Du all' die Erlebnisse mit uns teilst!

    PS: Ich gebe zu, ich hatte Kopfkino beim Gedanken an FRIEDA und Sämi in diesem Hotel. ;-)