Frieda in IRLAND Teil 1

 

 

Ein lang gehegter Traum wird zu Realität, wir fliegen endlich nach Irland, juchuuuuhhhh!!!!!

Frieda ist noch nie geflogen und so haben wir ihr nichts erzählt und sind einfach früh am Morgen losgefahren. Wir haben ihre hübschen Augen verbunden und ihr gesagt, dass wir jetzt mal eine Überraschung für sie haben?!

Ja und dann sind wir auch schon am Flughafen angekommen & Frieda im Tal der Ahnungslosen, hihi.

 

 

 

Erst in der Abflughalle lüften wir die Augenbinde und sahen mal riesige Schafsaugen.

Im Gegensatz zu ihrem sonstigen Gebrabbel herrscht jetzt Stille, aber wirklich Stille. Kein Pieps huscht über ihre Lippen, Frieda schaut sich die Abflugtabelle an, bleibt weiterhin stumm und ohne jegliche Regung.

Aber, als sie sich gefangen hat, geht es los: „ Wo wollen wir denn hin???

 

 

 

Nach Mailand shoppen? Nach Kopenhagen, weil wir Dänemark so lieben? Nach Nizza zum Pizza essen? Nach Wien, ja nach Wien vielleicht?“ Da ist Frieda sich ganz sicher, denn dort ist ab Juni eine Ausstellung die mit Gehörlosen zu tun hat, ja da wollten wir hin!!

 

 

 

 

 

In unserem Gate müssen wir nun warten und Frieda brabbelt immer weiter vor sich hin: „Ach, die machen mir was vor, es geht ganz bestimmt nach Wien?!“ und schmollt, weil wir nicht mit der Sprache herausrücken.

 

Dann kommt unser Flieger auf das Rollfeld, Frieda sieht das Kleeblatt und die grünen Farben, schaut uns abermals mit riesigen Augen an und sagt: „IRLAND! WIR FLIEGEN WIRKLICH NACH IRLAND!  Und ich darf bei Deinem großen Traum dabei sein, ich darf zu meinen Verwandten Schafen nach Irland, da leben doch all die tollen Schafe in Freiheit und ohne enge Grenzen?!“

Frieda hat ein wenig PIPPI in den Augen, denn sie fühlt sich geschmeichelt, dass sie bei dieser Reise dabei sein darf und sie hat sofort einen festen Plan; sie möchte eine Elfe sehen. Oh, oh, ob das wohl was wird??

Und so steigen wir ein und beginnen unser Abenteuer IRLANDREISE FÜR ENTDECKER

 

https://www.trendtours.de/reiseziele/irland-fuer-entdecker

 

Zu Beginn des Fluges zittert unser Schäfchen schon noch etwas, aber als sie bei strahlendem Sonnenschein auf die Welt unter uns schaut ist sie ganz hin & weg & still & genießt den herrlichen Ausblick.

 

In Irland gelandet heißt es erst einmal „der Masse“ nachlaufen und schauen wohin wir denn müssen. Bei den Kofferbändern werden erste Kontakte geknüpft, man unterhält sich ob man in der gleichen Reisegruppe reist. Alle haben ein Lächeln im Gesicht, vom Flughafen in Dublin geht es mit dem Bus und nach den ersten, kurzen Instruktionen, wie sich der Tag weiter gestaltet nach Clondalkin, ein Vorort von Dublin.

 

 https://de.wikipedia.org/wiki/Clondalkin

 

Dort kommen wir erst einmal an, werden von Marjan, unsere Reisebegleitung, freundlich empfangen. Sie informiert uns über alles was wir wissen müssen, oder was wir unternehmen könnten und wie alles von statten geht.

Die Zimmer sind bezugsfertig und so können wir wirklich in Ruhe ankommen. Manche erkunden schon das Städtchen Clondalkin. Frieda möchte natürlich am liebsten sofort alles erkunden. Bei herrlichem Sonnenwetter, das hatten wir uns eigentlich anders gedacht und daher die Kleidung eher auf Nebel und Regen eingestellt, gehen wir etwas schlendern und schauen uns um.

 

 

Dann wird es lustig, denn Englisch können wir ja noch lesen, aber das darüber, da schüttelt Frieda jedes Mal beim Lesen den Kopf und nach einiger Zeit fragt uns: „Vielleicht bekommt mir das Klima hier nicht, ich kenne die Buchstaben nicht und das sieht so durcheinander aus!?“  Wir lachen laut auf und erklären ihr, dass die Iren zwei Sprachen sprechen, Gälisch http://irish-net.de/Irland-Kultur/Irisch/und eben Englisch und das was Frieda so an Schrift verwirrt, ist eben Gälisch.

Wir bummeln ein wenig herum und lassen den Ersten irischen Tag auf uns wirken.

Auf dem Weg zurück ins Hotel, denn nun überkommt uns wirklich der Hunger, sehen wir einen ganz besonderen Ort, wir stehen eine ganze Weile davor und versuchen zu ergründen, was dieser Platz wohl zu bedeuten hat, eine Art Grabstätte oder ein Ort des Gedenkens?  So wirklich finden wir es nicht heraus. Wir behalten es im Hinterkopf, aber ist deutlich spürbar,  das von diesem Ort etwas ausgeht, das man in Deutschland nicht kennt, noch nicht!?

 

Am Abend trifft sich die Reisegesellschaft, wir nehmen gemeinsam das Essen ein, lernen uns kennen, beschnuppern uns, reden über dieses und jenes. Frieda lauscht Aufmerksam und wir können sehen, das sie aber so gar nicht bei der Sache ist.

Es wird sehr viel gelacht, viele kleine Anekdoten aus den Leben einiger Mitreisender erzählt. So erzählt eine Dame zum Beispiel von ihrer ersten Zeit, als junge Ehefrau so mit ca. 19 Jahren, wie sie ihrem frisch angetrauten Mann etwas Gutes tun möchte. Denn obwohl sie nicht gut kochen kann, möchte sie ein Frühstücksei zubereiten, denn darüber freut er sich bestimmt, denkt sie bei sich und damit es besonders lecker wird, lässt sie es 20 Min. kochen, damit es schön weich wird 😊 Frieda hat Tränen in den Augen, als sie das hört, zumal ihr Mann, nun im „reifen Alter“ bei der Erzählung vergnüglich daneben sitzt und ganz ruhig sagt: “Ja aber ich hab immer alles gegegessen, was sie gekocht hat!“

Es werden Witze erzählt, die man in der letzten Zeit gehört hat, wie z.B.:  Ein Standesbeamter der, einem Vater nicht den Namen *ROSA* für seine Tochter gewähren wollte und dies beim jungen Vater Unverständnis stieß. Als dann die Poente kam; dass die Familie Schlüpfer mit Nachnamen hieß, war das Gelächter groß.

Alle lachten beherzt auf und wir wurden zusehends eine Gemeinschaft. Wenn man mit Menschen zusammen Lachen kann, ja dann sind die ersten Hürden genommen. So saßen wir recht lange beisammen, erzählten aus unseren Leben. Kurz vor dem gute Nacht sagen, schauten wir noch einmal in die Runde. Ja, eine nette und angenehme Reisegesellschaft haben wir da. Es hätte auch anders kommen können.

Wir schlafen selig ein und sind uns einig; wir freuen uns auf die kommenden Tage, auf unsere Reise und sind uns sicher, wir werden jede Menge erleben, jede Menge über uns selbst und von unseren Mitreisenden.

Am frühen Morgen ist Frieda dann gar nicht so angetan so früh aufzustehen, aber sie hat keine Chance, denn heute geht es weiter in ein anderes Hotel. Also Koffer packen, schnell Frühstücken und ab in den Bus zu unserem nächsten Ziel.

 

 

Reiseguide und Busfahrer wurden uns vorgestellt und es fühlte sich schlagartig heimisch an. Ja, in der Tat war unser Guide ein echter ex Ruhrpottgestein, wie er selbst gern sagt, ein Gelsenkirchener Barock und mit Klaus, so sein Name und seiner so lockeren und offenen und kommunikativen Art, begann unsere Reise. Wie wir schnell gelernt haben ist es sehr wichtig, dass der Reiseguide und der Busfahrer harmonieren sollten und auch da hatten wir wirklich in einen kleinen Goldtopf gegriffen mit Madus genannt Mads,der Busfahrer, das werdet ihr noch in späteren Abschnitten lesen können.

 

Also ging es los mit Klaus, Mads und der fast durchweg lustigen Reisegesellschaft.

 

Der Tag begann mit einer Fahrt durch Dublin:  www.dublin.de/

 

So viel Wissenswerte kam von Klaus und man kann sich einfach nicht alles merken aber an einem Ort haben wir einen Stopp gemacht und das war an der St. Patrick Cathedrale https://de.wikipedia.org/wiki/St._Patrick’s_Cathedral_(Dublin)

 
Oh ja, ein erster Ort an dem wir uns, zwar kurz, aber so richtig gern aufgehalten haben. Als wir uns die Kathedrale noch anschauen, der erste Schreck. Wo ist denn Frieda?

Zum besseren Verständnis: Klaus hat eine, wie wir finden, tolle Regel aufgestellt. Er gibt eine Uhrzeit zur Abfahrt vor und wer nicht da ist, muss sich seinen Weg zum nächsten Hotel selbst gestalten. Mag für manchen etwas scharf klingen, aber wie sich herausstellte war das eine ganz gute Strategie, damit wir möglichst viel sehen können und nicht auf Personen warten müssen, kennt man ja schon, bei großen Gruppen gibt es immer den einen, oder anderen der immer zu spät kommt oder der an allem etwas auszusetzen hat.

 

Also nur noch wenige Minuten und das kleine Schaf in der großen Stadt nicht da, puhhhh, also erst mal zum Bus und fragen ob sie jemand gesehen hat. Bevor wir zum Fragen kommen sehen wir sie schon, als hätten wir es uns nicht denken können 😊 und die, die unsere Geschichten schon lange verfolgen, werden sofort erkannt haben was los ist: jaaaaaaaaaaaaa der Mads hat einen Bart und da wird unsere Frieda nun mal immer einfach so schwach und genau so finden wir sie auch vor, tztz.  Einen Tag Irland und schon schwebt das Schäfchen auf Wolke 7.  Also heißt es gut aufgepasst auf die junge Dame, denn Mads weiß gar nicht wie charmant unsere Frieda sein kann!?!

 

Also setzen wir uns lieber im Bus etwas weiter nach hinten, wie sagten unsere Großmütter so schön; Gefahr erkannt Gefahr gebannt.

 

So geht die Fahrt weiter und Klaus erzählt in seiner lockerern, lustigen Art und Weise wie der Ire an sich so ist, was die Iren ausmacht und wie es um Irland im Allgemeinen so steht. Wir hängen an seinen Lippen und finden das Super, denn so bekommen wir jede Menge an Input. Leider können wir euch nicht alles wiedergeben, aber das was hängen geblieben ist, teilen wir gerne mit Euch und vielleicht könnt ihr es für eine Reise nach Irland nutzen?

 

Eins der wichtigsten Dinge gleich vorweg:

In Irland sagt man Slàinte https://de.wikihow.com/Auf-Irisch-Prost!-sagen

und Guinness ist unter einigen anderen Bieren hier das wichtigste Getränk, wie auch der Whisky und der Tee.

Über die Begrüßung unter den Iren mussten wir so köstlich lachen, das möchten wir euch nicht vorenthalten. Der Ire sagt im Vorbeigehen: “How ha…“ bedeutet sie viel „Wie geht’s dir“ und im vorbeigehen sagt sein Gegenüber mit schräg geneigten Kopf und einem Augenzwinkern: “Äh!“

Frieda hat es fleißig geübt aber das so hinzubekommen ist schon wirklich nicht einfach aber dennoch haben wir es einige Male gesehen und es war sehr köstlich zu sehen. Die Iren scheinen sich Blind zu verstehen.

Überhaupt sind die Iren sind ein sehr entspanntes Volk, das sich keine großen Sorgen macht, allerdings sind sie auch sehr abergläubisch und tragen daher gerne einen Sorgenstein bei sich.

Irland ist das Land der Sagen und wir glauben auch, das Land der Elfen, Feen und Kobolde J, aber dazu später mehr.

Ein ganz besonderes Festtag ist der St. Patrick`s Day https://de.wikipedia.org/wiki/St._Patrick’s_Day

 

Die Iren haben ein tolles Lebensmotto, dass wir auf unserer Reise auch verinnerlicht haben und es auch weiter versuchen zu leben, denn es gefällt uns sehr. Es gibt einen Standardsatz der uns imponiert: „Es hätte schlimmer kommen können“ Egal was gesagt wird, man kann es immer noch schlimmer sehen und es hätte auch noch schlimmer werden können.  ist damit gemeint und damit keine Belastung da ist, sieht man alles Positiv denn: „ES HÄTTE AUCH SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN!“

Das Kleeblatt ist sozusagen das Markenzeichen von Irland und ein weiterer und guter Tipp für Alleinreisende beim B&B (Bed & Breakfirst) immer auf das Kleeblatt auf der Hotelbezeichnung achten, dann hat das Hotel/Pension mindestens eine 3 Sterne Qualität.

Nun zum herrlichen GRÜN. Das was wir hier bei uns als schöne Zierpflanze ansehen ist in Irland ein *schlimmes* Unkraut:   der Rhododendron und der Ginster.

 

In Amerika gibt es an die 60 Mio. Iren in Irland nur an die 4,6 Mio. die jungen Iren verlassen nach der Schulausbildung oft das Land und kommen erst im Alter wieder zurück. Ganz ähnlich wie bei uns auf den Inseln. Es gibt kaum Arbeit, oder die Ausbildungsmöglichkeiten sind stark begrenzt.

In ganz Irland gibt es nur 7 Raststätten, für uns Deutsche gänzlich unvorstellbar. Eine davon wurde gebaut weil Präsident Obama in Irland aus privaten Gründen zu Besuch war. Hier wurde das Barack Obama Plaza gebaut. Müsst Ihr unbedingt mal lesen, eine tolle Geschichte, so wie das Leben es nicht besser Schreiben könnte.   www.spiegel.de › Politik › Ausland › Irland

In Irland kann man, wenn man denn möchte, noch Gold oder Goldstaub in Flüssen finden, aber jeder kleinste auch klitzekleine Fund davon,  muss an den Staat abgegebene werden, daher lohnt sich die Mühe nun wirklich nicht, es sei denn, man hat Spaß am Finden und Geben.

Jedes Haus in Irland hat seine eigene Postleizahl. Das fand Frieda besonders witzig. Wir finden Frieda hätte auch eine eigene PLZ verdient, oder?

Der Ire an sich geht lieber in einen kleinen Tante Emma Laden, die übrigens schon so ihren Charme haben, es sind eher die jungen Leute die zum Discounter gehen.

Die Bratwurst hat in Irland nur 46% Fleischanteil, der Rest ist Brot, daher war sie in unserem Wortschatz als Brotwurst zu suchen 😊.

In kleineren Dörfern oder Städtchen werden Polizeistationen eher geschlossen und trotz aller Befürchtungen, dass die Kriminalität zunehmen würde, ging sie zunehmend zurück. Eben weil jeder auf jeden Aufpasst. Da sollten wir uns mal ein Beispiel nehmen, oder was denkt ihr?

Zu den Schafen sagt man hier gerne mal: Pulloverschweine.

Etwas was wir in vielen Orten gesehen haben, oder erfragt haben, weil wir ein Augenmerk dafür haben. Behinderte Menschen werden hier unkompliziert in den Alltag und deren Arbeit integriert, werden einfach unkomplizierter in den Alltag eingebunden. Das fanden wir besonders schön, Behinderung egal welcher Art ist einfach im Alltag erlebbar. Natürlich gibt es auch hier Heime und Werkstätten aber zuerst wird das Normal Prinzip beachtet, gut so!!

So, das waren schon mal einige Tipps, rund um Land & Leute, aber weiter geht es.

In Irland trifft man sich an Public Places, so geht man nach der Kirche z.B. in den Pub, jedes Hotel besitzt so eine Bar und auch wenn man nicht dort eingecheckt hat, kann man es nutzen und ist herzlich Willkommen.

Es nutzt einem Firmengründer in Irland wenig viel Werbung per Plakate o.ä. zu machen. Die Mundpropaganda macht es aus.  Man muss jemanden kennen, der kennt wieder einen und so weiter, damit geht hier alles.

Wenn man  Kontakt zu Menschen haben möchte, sollte man in die Pubs gehen, sonst bleibt man immer ein Außenseiter.

 

Hier in den Pubs gilt auch folgende Regel: Der Augenkontakt von einem Kellner zum Gast ist die Aufforderung zur Bestellung. Hier ist es nicht üblich, dass Kellner an einen Tisch kommen und man dann die Bestellung aufgibt.

 

Bei unserer nächsten Rast in Tipperary,  ihr kennt ja Frieda, schaut sie dem Kellner sehr tief in die Augen und oh jaaaaaaaaaa, es ist schon wieder passiert, denn er hat auch einen Bart. Ihre Augen leuchten, die Körpertemperatur ist erhöht, wir müssen beherzt eingreifen, ihn aus ihren Klauen befreien, damit er wenigstens den Rest der Gruppe auch noch Getränkewünsche erfüllen kann.

 

 

 

Vorsichtshalber haben wir sie mal etwas fester in den Rucksack eingepackt und basta, aus die Maus.

 


 

 

 

 

 

Mhh, Lemoncake.

 

Weiter geht die Fahrt und wieder ein Stopp an einer schönen Burg.

https://www.shannonheritage.com/BunrattyCastleAndFolkPark/

 

Schaut selbst, ein wundervolles Gebäude oder nicht?

Leider ist keine Zeit sie sich von innen anzuschauen aber Margret erzählt uns von ihren Erinnerungen, denn sie und ihr Mann Ulrich waren vor vielen, vielen Jahren schon einmal hier.

Frieda schließt die Beiden sofort in ihr Herz und liebt den sehr trocknen Humor von Ulrich.

Ein weiterer unvorhergesehener Stopp lässt ein Raunen durch die Busreihen zischen, da ist er, der Atlantik und das bei bestem Wetter, das kommt nicht alles Tage vor.

 

Da konnten wir nicht einfach nur dran vorbeifahren, da muss man eine Prise Atlantikluft Schnuppern. Uns fällt dabei abermals auf, das Frieda irgend etwas am Horizont sieht und wir fragen uns, was sie wohl stets im Blick hat, aber bevor wir es herausbekommen, geht die Reise weiter ….der Ausblick, der Eindruck und das Gefühl hängt nach und dann gibt es doch noch einen Stopp.

 

Die Klippen of Moher:

 https://de.wikipedia.org/wiki/Cliffs_of_Moher 

Hier verlieren wir uns gänzlich in der Natur, in das Gefühl an einem ganz besonderen Ort zu sein.

Mit Worten können wir diesen Ort gar nicht beschreiben, das wäre nicht angemessen, man muss gesehen, es gelebt und gefühlt haben.

So lange es geht nehmen wir jede Stimmung in uns auf, die uns umgibt. Das Gefühl, wir sind hier nicht allein, damit meinen wir nicht unsere Reisegruppe, lässt uns in Gedankenträume verfallen. Ein Ort der schöner nicht sein könnte. Gedanken hängen uns nach und kein einziges dieser Bilder kann euch vermitteln, was dieser Ort für uns aussagt.

So lange es geht nehmen wir jede Stimmung in uns auf, die uns umgibt. Das Gefühl, wir sind hier nicht allein, damit meinen wir nicht unsere Reisegruppe, lässt uns in Gedankenträume verfallen. Ein Ort der schöner nicht sein könnte. Gedanken hängen uns nach und kein einziges dieser Bilder kann euch vermitteln, was dieser Ort für uns aussagt.

Wir treffen auf Vanessa und Marius und Frieda möchte wissen, ob dieser Ort sie auch so magisch einfängt?

 

Sie mögen diesen Ort ebenfalls und beim Blick auf die 3 Inseln, fragt Frieda Marius: „Was das für Inseln sind?“  „Mh, derzeit können wir dir das auch nicht beantworten aber wir finden es heraus, versprochen.“

Frieda mag die 2 und sie plauschen noch eine Weile bis alle wieder zum Bus gehen und diese ganzen Eindrücke auf sich wirken lassen.

Auf dem Rückweg zum Bus sehen wir ein alten Mann auf der Mauer,  der auf seiner Flöte spielt, als wenn er für sich allein spielen würde, Irische Volksmusik. Seine Musik fühlt sich nach seinem ganzen Leben an, man spürt es förmlich. Wir würden uns gerne zu ihm setzen und ihn nach seinem Leben fragen aber dazu ist leider keine Zeit. Im Bus hängt jeder seiner Empfindung nach. Wir sind einmal mehr Dankbar, dass wir es erleben dürfen, denn das was gerade mit uns geschehen ist nimmt uns niemand mehr, es ist eingeschlossen für immer in unserem Kopf und Herz, in unserer Seele.

 

An diesem 0rt, da sind wir ganz sicher, kommen wir auf jeden Fall wieder.

 

Während der Fahrt kann man noch einmal, wie auch schon von den Klippen, die 3 Inseln sehen. Ein paar Tage später erfahren wir von Vanessa und Marius, die die Inseln doch tatsächlich besucht haben, das es die Aran-Inseln sind auf denen zusammen an die 1300 Bewohner leben.  https://de.wikipedia.org/wiki/Aran-Inseln.

Ein herrlicher Anblick der sehr viel Ruhe ausstrahlt. Früher waren die Inseln für ihre Wolle und deren Herstellung bekannt, heute leben die Bewohner auch dort vom Tourismus. Auch diese Inseln haben wir uns fest vorgenommen, wollen wir besuchen.

 

Danke ihr Lieben, dass ihr euren Ausflug verbal mit uns geteilt habt.

Als es weiter zu unserem Hotel nach Lisdoonvarna https://de.wikipedia.org/wiki/Lisdoonvarna

wir erwähnten es schon, hier scheint ein Fest ein ein lustiges Unterfangen zu sein,

 https://www.geo.de/reisen/reiseziele/8389-rtkl-irland-zum-glueck-gibts-lisdoonvarna , wo es eine Art Heiratsmarkt oder Verkupplungsmarkt gibt.

Bei  unserem nächsten Übernachtungshotel https://www.hydrohotel.ie werden wir abermals überrascht. Es hat so viel Charme. Nach dem Essen wird es wieder ein angenehmer Abend, der aber noch nicht endet, denn heute werden wir noch einen irischen Abend erleben.

 

 

 

 

Frieda kann sich so gar nichts darunter vorstellen. „Tanzen da die Schafe auf den Tischen, oder was ist da los?“ fragt sie in die Runde.

 

Sie ist aufgeregt und erwartet in der Tat eine ganze Herde Schafe und ist dann doch wirklich verwundert, dass dort drei Herren und zwei Damen sitzen.

 

Frieda natürlich in erster Reihe und als die 3 Herren zu spielen beginnen, schaut Frieda durch die ungewohnten Klänge erst ein wenig skeptisch drein, aber es dauert nicht lange, dann ist sie auf Betriebstemperatur und lässt Arme und Beine mittanzen.

 

Wir haben euch ein wenig von den Auftritten in Abschnitten mitgebracht.

https://youtu.be/dldx8TtJEKg

 

Die Mädchen haben bei Mikel Fladley https://www.michaelflatley.com/ das Tanzen erlernt und es war eine Freude ihnen dabei zuzusehen. Es muss schwer sein, diesen Tanz zu erlernen, denken wir noch.

Zum Thema irischer Volkstanz haben wir von Klaus so viel Input bekommen, schaut mal:

www.irishdanceshows.de/deutsch/geschichte.htm

So ist es wichtig ist, dass die Tänzer auf einem schwingenden Boden tanzen sollten. Durch die Art des Tanzes erhitzen sich die Knochen so sehr, dass es nach dem Tanz nicht unüblich ist, die Beine in Eiswasser zu stellen, damit sie sich schnell wieder runter kühlen. Stellt Euch mal vor, wenn ein erhitzter Knochen bricht. Er würde nicht nur glatt durch, sondern förmlich zersplittern und was dann folgt möchten wir uns kaum vorstellen. RESPEKT für alle Tänzer und Tänzerinnen.

Wir finden, die beiden Mädels gehören auf eine Bühne? Was sagt Ihr?

 

Die Videos:

 

https://youtu.be/ducqZYU9Jqk

 

https://youtu.be/3Qu6tROwvSI

 

https://youtu.be/ls6IrTGwi94

Es wurde an dem Abend noch laut mitgesungen, es wurde mit den Füssen vor Freude im Takt getreten, es wurde gelacht, geklatscht was das Zeug hält. Ein Abend ganz nach Friedas

 

Geschmack ja und dann sehen wir sie, wie sie alle in ihren Bann zieht. Bei einem ganz besonderen Paar, das auch an unserer Reise teilnahm, tobte sie besonders,  aber dazu später mehr. Frieda schunkelt mit Helga und Roland um die Wette, die drei haben sich recht gern und wir finden, Frieda ist dort auch gut aufgehoben, auch wenn Roland Frieda den einen, oder anderen Schabernack beibringt.

 

 

 

 

 

Ein toller Abend, Frieda und Marius wagen noch ein zur Musik passendes Tänzchen und mit toller Stimmung geht er vorbei, unser irischer Abend und wir fallen alle Schäfchenmüde in unser tolles großes Bett.

 

 

 

 

 

 

 

Etwas fällt uns in Irland sehr auf (außer vielleicht in Speisesaal 😊) diese Ruhe und dieser angenehme Geruch in der Nacht, wenn das Fenster weit aufsteht, herrlich.

 

 Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück weiter, heute ist Connemara unser Ziel.

 

https://www.ireland.com/de-de/sehenswertes/connemara/ 

 

Dieser Landstrich gehört zum Weltkulturerbe und wir fahren die einzigen Serpentinen die es auf Irland gibt, sie hat 4 Kurven. Das hört sich erst einmal wirklich lustig an, aber die 4 Kurven waren auch ausreichend für unseren Bedarf. Vielleicht könnt ihr Friedas großen Augen sehen, denn mit so einem großen Bus, so kleine Kurven zu fahren und ein großes Hoffen, dass kein Gegenverkehr kommt, bestimmt gerade alles in ihrer Gedankenwelt. Aber, wenn wir etwas ganz schnell erkannt haben, dann ist es das Mads ein wirklich guter und vertrauenswürdiger Busfahrer ist. Am Morgen durften wir es schon am Hotelparkplatz erleben, wie er doch Millimeter genau aus einem Pulk von Bussen, die uns sozusagen zugeparkt haben, heraus manövriert hat. Da war wirklich ein lauter und tosender Applaus fällig, als er am Ende den Bus unbeschadet aus dieser Gasse herausfuhr. Wir saßen genau am Fenster und hatten den Spiegel eines anderen Bussen direkt an der Nase, nur mal so, dazwischen hätte kein Elfenflügel gepasst und einen so großen Bus so präzise da herauszubekommen, Mads *Chapeau*

Wir fahren durch Galway: https://www.ireland.com/de-de/.../galway/galway.../galway-neun-beste-attraktionen/

Eine Stadt der Studenten und der Pferderennen, sie besitzt 386 Pubs, also wenn da nichts los ist, wo denn dann? Es ist eine sehr lebendige und moderne Stadt, was wir so mit der Nase an der Busscheibe erhaschen können und von dem was Klaus uns darüber erzählt.

Die Straßen sind eng und die Landschaft die uns nach Galway erwartet ist einfach ein Traum. Wir versuchen euch durch ein paar Bilder einen kleinen Einblick zu geben, wobei dies kaum möglich ist, aber vielleicht war der eine oder andere schon mal in Irland und fängt sein Gefühl aus dieser Zeit aus der Landschaft noch mal wieder ein.

In dieser Region gibt es 12 Berge und wir allein sehen schon 2 davon, die wir gerne in einem weiteren Besuch mal erklimmen möchten. In diesem Landstrich regnet es an ca. 260 Tagen im Jahr, hihi fast wie in Hamburg.

Wie heißt es so schön, wenn Engel reisen, denn wir haben bestes Sonnenscheinwetter und immer wieder Ausblicke, die einfach traumhaft sind.

Wir nehmen euch mit:

 

Ein Teil der Strecke ist der Wild Atlantik Way: https://www.cardelmar.com/de/blog/reiseziele/irland-wild-atlantic-way

 

Dieser kann mit dem Motorrad von Nord nach Süd oder andersherum gefahren werden, aber leider nicht mit dem Auto.

Schafe kreuzen die Straßen und die sind echt schlau findet Frieda, denn sie laufen entgegen dem Verkehr, wie es sich gehört, das bewundert Frieda sehr. Sie grüßt freundlich denn sie hat vorher auf die Uhr geschaut. Warum?

Etwas haben wir sehr schnell gelernt: einen Iren zwischen 7:00 und11:00 Uhr anzusprechen ist auch fast sinnlos, dass ist noch nicht die gesprächigste Zeit der Iren, wir schmunzeln und denken bei uns, auch nicht die der Schafe oder?

In diesem Gebiet gibt es Torf so weit das Auge reicht. Wer es also im Winter warm haben möchte, pachtet sich halt ein Stück Land und sticht den Torf den er über den Winter als Wärmequelle braucht. Man hilft sich, ist füreinander da. Wer zur rechten Zeit kein Torf stechen kann, da spring der Nachbar eben ein und im Winter geht es halt umgekehrt, dann hilft man dem Nachbarn mit dem was er nicht kann. Wir hören das während unserer ganzen Reise immer wieder und es gefällt uns sehr, wie man hier füreinander einsteht, ohne großes WENN und ABER und ohne das man sich damit, dass man geholfen hat immer gleich profilieren muss.

In Irland wird vieles wie wir erfahren im Miteinander geregelt. Wir könnten uns davon eine dicke Scheibe abschneiden, denn es ist etwas, was wir uns auch oft wünschen aber bei uns geht alles ganz schnell und ist oft sehr oberflächlich zu, warum eigentlich?

 

Aus dieser Gegend kommt auch der Connemara-Marmor: https://de.wikipedia.org/wiki/Connemara

 

Die Glückssteine, die man in Souvenirlädchen findet zum Beispiel, oder einige Schmuckstücke  werden daraus hergestellt.

 

Dann bittet Klaus uns um seine Aufmerksamkeit, alle schauen gespannt was kommt und er zeigt uns den einzigartigen: *Sodabaum*

 

Die Kameras klicken, alle machen aufgeregt ein Foto, es ist ja ein ungewöhnliches Objekt. Mads und Klaus haben ein sehr verschmitztes Lächeln im Gesicht, das fällt Frieda sofort auf und als wir alle unsere Bilder gemacht haben kommt natürlich eine Frage von hinten links im Bus: “ Was ist am Baum so  besonders? “Warum der Sodabaum?“  Klaus sagt mit einem Lächeln: „Ja, weil der Baum so - da – rum-steht!“

 

Es dauert eine Sekunde und dann lachen wir alle hell auf. Klaus, immer einen Scherz auf den Lippen, aber das macht diese Reise auch besonders angenehm und leicht. Wir hätten auch nicht erwartet, das eine Busreise so anstrengend  sein kann und man ist mehr geschafft, als wenn man einen Tag wandert. Naja, so haben wir es jedenfalls empfunden. Dennoch, wenn man erst mal ein Land, oder Orte  kennenlernen möchte, um sich dann anzuschauen in welcher Region man seinen nächsten Urlaub dort machen möchte, können wir es nur empfehlen.

 

Wir machen noch eine kleine Rast am Peacock Hotel https://www.peacockes.ie/

 

Dort müssen wir unbedingt noch auf den kleinen Turm und vor allem in das kleine Häuschen am Rande, denn dort wurde mit John Wayne https://connemara.irish

einmal ein Film gedreht *Der ruhige Mann*