Frieda in IRLAND Teil 2

Schön das Ihr wieder mit dabei  seid. Die Fahrt geht weiter!!

Es geht zum Killarny Nationalpark, Ring of Kerry etc.

Ein großes und wunderschönes Erlebnis besonderer Art war das Muckross House und Abbey in Killarny Nationalpark https://de.wikipedia.org/wiki/Muckross_House,

Wenn die Zeit nicht allzu groß bemessen ist, muss man sich entscheiden, welche der angeboten Attraktionen man sich ansehen möchte und so trennt sich die Gruppe in, das Schloss mit Führung anzusehen, mit der Kutsche zum Wasserfall zu fahren oder, wie Frieda sich entscheiden hat zur Abbey zu gehen. Eine Ermahnung von Klaus, bitte nicht in den Wald hinein und vom Weg abzugehen, weil man sich sonst verläuft und nur schwer wieder herausfindet, nicken wir noch lächelnd ab und flitzen los.

Auf dem Weg zur Abbey haben wie abermals ein besonderes Erlebnis, Frieda entdeckt im Unterholz erneut eine Elfe, sie schauen sich tief in die Augen und fühlen sich verbunden, herrlich. Wir genießen diesen Weg in vollen Zügen und laufen, als wenn wir durch eine Traumwelt gehen und möchten nicht mehr aufwachen, denn wir sind nicht allein, wir werden begleitet, schaut` mal:

Und dann sind wir an der Ruine angekommen: https://de.wikipedia.org/wiki/Muckross_Abbey

Was für ein mystischer Ort. Man kann sich darin in alle Richtungen entfalten, wir sind verzaubert.......

In der Mitte der Abbey ist ein besonderer in idealer Form gedrehter Baum, so riesig und so wunderschön, wir sind lange von ihm gefesselt, versuchen ihn auf ein Bild zu bekommen aber ob nun von oben/ unten oder im Liegen/Stehen, wir bekommen ihn nicht auf ein Bild und bei der Aktion es auszuprobieren, lernen wir Guido und Partnerin aus Mainz kennen, die sich ebenfalls vorgenommen haben, diesen Baum einzufangen. Wir kommen ins Gespräch, die Leidenschaft für besondere Bäume, scheinen wir zu teilen.

Es war uns eine Freude Euch kennenzulernen und lieben Dank  für den schönen Plausch. Guido hat uns auch Bilder gesendet vom Baum, die wir gerne in die Geschichte mit einfügen.

Danke ihr Zwei und viele liebe Grüße an Euch nach Mainz!

Wir vergessen Zeit und Raum, um uns herum und als wir einmal wieder zu uns kommen, sehen wir, oh weh, wir sind im Wald, was aber noch schlimmer ist, wir sind nicht nur mitten im Wald, wir haben auch kaum noch Zeit und geraten etwas in Panik. Also Frieda in den Rucksack geschultert, auf die Uhr geschaut und schnell verabschiedet und oh weh nur noch 45 Minuten bis zur Busabfahrt und zum Glück sehen wir ein Schild aber dann werden unsere Augen noch größer: an die 5 km stehen uns bevor, wie sollen wir das jetzt schaffen???

Zumal, wo sind wir eigentlich, warum ist hier auf einmal Wasser? Oh weh, wir sind im Wald und vom Pfad abgekommen und haben genau das gemacht, wovor Klaus uns gewarnt hat, nun haben wir den Salat aber, es hätte schlimmer kommen können, es könnte noch Nacht sein und regnen.

Wir laufen nicht nur schnell, nein, wir rennen und zum Glück sind wir einigermaßen trainiert aber dennoch war es sehr grenzwertig diese Strecke in so kurzer Zeit zu schaffen. Wir sehen immer nur Wald, ab und an Wasser und ganz ehrlich, wir wissen nicht genau wo wir sind, Schilder gibt es keine mehr, der Weg sehr

ungnädig und schwierig zum schnell zu laufen, puhhhhhhh.

 

Irgendwann horcht Frieda auf und sagt: „Hey, da höre ich die Pferdehufe  von den Kutschen, und die fahren doch zum Schloss!!?“ Also durchs Gestrüpp und los in Richtung der Hufschläge der Pferde das auf dem Straßenpflaster klappert. Geäst fliegt uns um die Ohren aber hallo, wir sind wieder auf einer Straße, vollkommen außer Atem und winken der Kutsche, damit sie uns mitnimmt, weil die Zeit echt eng wird. Nun, wie sollen wir sagen, aus Sicht des Kutschfahrers wirkten wir wohl, als wollen wir ihm Winken und er lacht Winkt zurück und fährt recht schnell an uns vorbei. ….oh nein, warum nimmt er uns jetzt nicht mit???

Wir laufen und laufen und kommen kurz vor Busabfahrt an, schwer nach Luft ringend und alle die schon an dem Treffpunkt standen und jetzt diese Geschichte lesen, werden wieder ein Lächeln im Gesicht haben und uns noch in Erinnerung, denn es hat einige Zeit gedauert, bis unsere Gesichtsfarbe wieder normal war und wir auch wieder normal sprechen konnten.

Auf die Frage von Klaus, was denn sei, konnten wir nur kleinlaut sagen: „Wir waren im Wald.“

Puhhh es hätte schlimmer kommen können aber wir haben es gerade noch geschafft.

Jede Sekunde, ob mit oder ohne Schrecken möchten wir nicht missen, denn an dem Ort an dem wir waren, da hat sich jede Sekunde gelohnt und sollte auf jeden Fall besucht werden. Ihr werdet das gleiche Gefühl mit Heim bringen wie wir. Magisch und so wunderschön!

Den Ring of Kerry,

 https://www.ireland.com/de-de/articles/tripideas/ring-of-kerry, wohl eine der schönsten Panoramastraßen, die befahren werden, natürlich eine Touristenattraktion und man muss einmal dagewesen sein. Darüber gibt es mehr als hunderte Seiten um hunderte Stationen nach zu lesen, wir haben auf dieser Reise persönliche Eindrücke für uns erlebt und lassen euch aber dennoch daran teilhaben.

 

Wir fahren vorbei an Waterville, in dieser Stadt lebte eine der Töchter von Charlin Chaplin, cool oder?

 

Dann weiter auf der Küstenstraße, wo ein Mann, auf seine alten Tage sein tägliches Brot damit verdient, selbstgemachte Bastkreuze zu verkaufen. Übrigens ist es das originellste Geschenk was ihr jemanden aus Irland mitbringen könnt. Diese Kreuze dürfen nicht behalten werden, das ist ganz wichtig, denn  wenn man sie erwirbt, müssen sie an eine Person verschenkt werden und dieser Person bringen sie dann Heilung, Ruhe und Frieden. Das erfährt Frieda von ihrer kleinen Kollegin (Fräulein Ziege), die Tag für Tag mit dem Mann, der diese Kreuze mit seinen Händen herstellt und an dieser Straße steht. Wir wissen sofort, wem wir dieses Kreuz schenken möchten und wem wir diese Gedanken von Herzen zukommen lassen möchten.

 

Und damit kommen wir auch schon zu zwei ganz besonderen Menschen, die mit uns auf diese Reise gehen: Helga und Roland. Sie sind die Beiden die Frieda ab dem ersten Abend immer beobachtet hat, die übrigens die Anekdote mit den 20 Min. gekochten Frühstückseiern, die Helga so lange gekocht hat, damit ihr Mann etwas Leckeres zum Frühstück hat, zum Besten gegeben hat. Zu denen Frieda immer wieder einen Draht hatte und erfahren wollte, was die Beiden ausmacht, denn und das können wir fast gar nicht glauben, die zwei sind nahezu fast 63 Jahre verheiratet!!

 Was für eine lange Zeit des Miteinanders, so etwas kennt man heute ja kaum noch. Ein fröhliches aufgeschlossenes Paar, das sich immer noch mit Schatz anspricht, immer noch liebevoll miteinander umgeht, Händchen hält und das mit weit über 80 Jahren, dann noch an so einer Reise teilnimmt. Wir sind tief beeindruckt von den Beiden. Wir freuen uns als wir hören, dass sie auch aus dem Ruhrgebiet, beziehungsweise aus Moers stammen und hier noch oft zu Besuch sind. Ihr Weg hat sie über den Westerwald in dem sie ein traumhaft schönes Anwesen hatten und von dem sie immer noch sehr schwärmen  und nun letztendlich in der Nähe von Wiesbaden beheimatet sind

Frieda hat sie sehr in ihr Herz geschlossen und sendet einen herzlichen Gruß an euch Zwei.

 

Wir haben eben viele Engel an Bord und daher sind wir mit bestem Wetter auf unserer Reise beschenkt worden, da sind wir uns ganz sicher.

 

Wenn man denn diese Route wählt, ist es aus unserer Sicht ein Muss im Thatch Cottage www.thethatchcottage.ie einzukehren. Ein wirklich lecker und einheimisch gekochtes Irish Stew (also, Schaffleisch) gab es hier. Wie ihr euch denken könnt war unsere Frieda darüber *not amused* und macht ordentlich auf Dickköpfig und zickig, sonst wäre Frieda nicht Frieda. Mit einem ordentlichen Stück Rhabarberkuchen konnten wir sie wieder sanft einstimmen, denn der, auch wenn wir nur eine winzige Ecke probieren durften, naja Probieren wäre das falsche Wort. Sagen wir mal, das hat sie uns übrig gelassen, war mega lecker. Also sehr zu empfehlen!!

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich haben wir zu Hause auch ein

Irish Stew nachgekocht........mmmmmhhhhhh, es ist eins unserer Lieblingsrezepte geworden, danke Irland!

Auf dem Heimweg kamen wir durch den besagten Liebes-Tunnel, in dem man sich in 2 Sekunden ein Liebesweiß geben sollte, der die Liebe dadurch für 30 Jahre verlängert. Mads ist hier zum Glück, weil wir Frieda ja festgehalten haben, das 30 jährige Begleiten von Frieda erspart geblieben.

Noch jemand schaut, dass es uns gut geht. Ulrich hört, dass ein starker Husten uns plagt und gibt seine letzten Hustenbonbons für uns her, super, ebenfalls versorgt uns Michaela mit Hustenbonbos, bis wir selbst welche organisieren können.

 

Lieber Ulrich, liebe Michaela, auch dieses gehört zu den kleinen Dingen im Leben, für die wir Dankbar sind und abspeichern.

 

 

Unser Hotel *Woodlands* https://www.woodlandsofireland.com

der nächsten Tage war echt sehenswert, vom Essen als auch vom Wohncharakter, eine sehr gute Adresse mit exzellenter Küche und Ambiente.

 

 

Hier denken wir gerne an die schönen Abende mit Margret, Ulrich und Michaela und all den anderen die uns umgeben haben, es war uns eine große Freude!!

 

 

 

Dank Petra, die Frieda an einem Abend abgefangen hat um ihr etwas Besonderes zu zeigen, haben wir auch die Fairy Gardens gesehen, die sich auf dem Hotelgelände befinden. Frieda war so verzaubert.

Danke liebe Petra für diesen Hinweis.

 

Wir haben festgestellt, dass die Welt sehr klein ist 😊

 

 

 

 

Auch hier haben wir im Miteinander tolle und sehr lustige Stunden verbracht, mit sehr zuvorkommendem Personal, können wir nur empfehlen!

 

 

Ein paar wenige Orte möchten wir noch mit euch teilen in Limerick die St. Mary`s Cathedrale ist auch auf jeden Fall ein MUSS.

https://en.wikipedia.org/wiki/St_Mary%27s_Cathedral,_Limerick

 

Hier hat Frieda sich einfach herausgenommen an dem Wunschbäumchen in der Kirche einen Zettel im Namen der Reisegruppe und mit den Wünschen für uns aufzuhängen. Das war ihr wichtig. Die Bilder sprechen für sich.

 

Danke für diesen wundervollen Einblick.

 

 

 

Danach kam das berühmte Hüngerchen und was wir in Irland noch gar nicht getestet hatten war: Fish and Ships im Locke Bar wie passend für uns Lockenköpfe

 

https://lockebar.com

 

Wir kennen es auch noch aus England aber hatten es in keiner so  guten Erinnerung und wurden jetzt, eines Besseren belehrt, dass es auch so richtig, richtig lecker sein kann.

 

 

 

 

 

 

Frieda hatte sich den Bauch so richtig vollgeschlagen und war danach Platt,

LECKER TZTZTZ

 

UND dann war da noch der RETTER in der NOT!!!

Ein Kind lässt das Band aus der Hand gleiten und sein Ballon fliegt durch die Lüfte.

Geistesgegenwertig sprintet Markus dem nach und in der Tat fängt er den Ballon wieder ein und übergibt ihm der glücklichen Mutter und dem noch glücklicheren Kind.

Ja, diese und noch andere Helden sind an Bord, was soll und schon passieren 😊

 

Hier fliegen nicht nur Ballons durch die Lüfte. Nein, da fliegen auch Menschen!

 

 

 

 

In Ennis  www.ennisparish.com/churches, haben wir auch noch eine wunderschöne Kirche entdeckt. Hier hat uns die schützende Hand gefallen, sehr schön.

 

 

 

Aber auch der Ort Adare https://de.wikipedia.org/wiki/Adare  hat so seinen ganz eigenen Charme, schaut` mal, ein süßes kleines Städtchen, das einen sehr großen pfälzischen Einschlag hat, beinhaltet eine kleine Rast.

Auch hier ist es uns abermals ein Bedürfnis einen Blick in die Kirche www.adareparish.ie/

zu werfen. Alle Kirchen faszinieren uns sehr.

Hier lag ein Buch aus und ein kleines Mädchen schrieb während unseres  Besuches hinein:

Bitte lieber Gott beschütze meine Familie

Anschließend schaute sie uns an und sagte: „Möchte das Schaf auch eine Botschaft an Gott schreiben?“  Wir sind gerührt und antworten: „Ja, wir möchten auch etwas in dieses Buch schreiben!“  

Das Mädchen lächelt Frieda an und sagt: „Gott wird euch beschützen.“

 

Diese Worte hallen immer noch in unserem Kopf. Ein kleines Mädchen das uns gar nicht kennt sagt uns diese Worte, nimmt dann ihre kleine Schwester an die Hand und geht, mit der Mutter voraus, da dreht sie sich noch mal um, lächelt und winkt uns noch einmal zu.

Genau diese Momente sind manchmal die Gründe, warum wir gerne mit Frieda unterwegs sind und Geschichten schreiben, kleinen und großen Begegnungen sind es, die uns berühren und die wir in uns aufnehmen. Denn wer achtet den heute noch diese kleinen Dinge. Die Welt ist schnelllebig und oberflächlich geworden und wir bemühen uns, dass wir uns davon nichts annehmen und uns vieles erhalten, gerade eben mit diesen winzig kleinen Momenten.

Das spürten wir auch in der Zwischenmenschlichkeit in unserer Reisegruppe. Wir haben ganz viele, ganz kleine Dinge wahrgenommen und in uns aufgenommen.

Das kann gut gehen, muss es aber nicht. Aber: Es hätte uns alle Miteinander schlimmer treffen können 😊

 

Kleines Beispiel gefällig? Bitteschön:

 

Sanfte kurze Blicke, wie der eine oder andere wohl so ist, wie der wohl tickt spürt man.

Da ist zum Beispiel eine Frau auf dieser Reise mit einem Schaf?! Wieso schleppt die dieses Ding mit, oder hat es auf dem Rücken im Rucksack fest verschnürt?

Was wohl mit der los ist? Hat sie vielleicht keine Kinder? Mag sie nicht allein Reisen und nimmt ein deshalb Schaf mit? Wie einsam muss ein Mensch sein, der mit einem Stofftier (das hört Frieda überhaupt nicht gern) reist. Die ist bestimmt Komisch!?

All diese Äußerungen lassen uns Schmunzeln, sind uns auch nicht allzu fremd.

So sind wir Menschen, wir urteilen gerne über jemanden, den wir eigentlich gar nicht kennen.

So nach und nach lernt fast jeder Frieda- und was sie ausmacht kennen und der Blickwinkel ändert sich bei dem größten Teil der Mitreisenden. Wir hatten zeitweise sogar einen richtigen kleinen Hype. Denn Frieda kommt so ganz langsam in die Jahre und eine Frieda, wie unsere gibt es einfach nicht noch einmal, oder doch? So entstand eine kleine Trophäen jagt unter Mitreisenden auf süßeste Weise, für die wir uns noch mal ganz herzlich bei Allen, die ihr verfallen sind, bedanken möchten. Der Satz, Du ich glaub ich hab eine gefunden, die sah so aus wie Frieda, haben wir oft gehört aber, Frieda ist nun einmal Frieda und das Unterfangen, sie noch einmal zu finden, scheint fast aussichtslos, dennoch nehmen wir Hinweise, wo es eine zweite Frieda gibt natürlich gerne an. (Im Impressum sind immer Kontaktdaten um uns zu erreichen).

Wir, aber besonders Frieda hat es genossen, in so einem Kreis von so vielen Menschen, mit so viel Herzlichkeit um ihre Person zu erleben. Danke euch allen und liebe Grüße in alle möglichen Himmelsrichtungen und danke für euren Mut mal über den Tellerrand zu schauen.

 

Wir nehmen euch auch noch mit zu einem kleinen und wirklich tollen Abenteuer in Kilkenny https://en.wikipedia.org/wiki/St_Canice%27s_Cathedra

 

Hier gibt es an der St Canice's Cathedral, mit herrlichem Gelände ein Turm mit einer ganz besonderen Form, sehr eng und gar nicht mal so leicht zu erklimmen. Zudem hatten wir an dem Tag und das war auch der einzige Tag, typisch irisches Wetter mit Regen und Wind, wie es sich eben gehört, auch dafür, waren wir dankbar, es auch noch einmal mit dem Landeswetter aufnehmen zu können.

Aber vorher mussten wir uns stärken und auf dem Weg dorthin haben wir einen wirklich coolen Laden entdeckt, das Cakeface

 

https://www.facebook.com/CakeFace-Pastry-409619985885776/

 

Wir haben uns dort ein gefülltes Baguette gekauft, das war der absolute Gaumenschmaus. Also bei Hüngerchen, absolut der It-laden, lohnt sich auf jeden Fall. Danke, für diese kulinarische Offenbarung, die wir dann an der Kirche gegessen haben, nein förmlich zelebriert haben.

 

 

 

 

 

 

 

Danke Irland, dass ihr uns kulinarisch und mit euren Speisen eines besseren belehrt habt, als alle Unkenrufe im Vorfeld!!!!!!

 

 

 

Wir starten also das Abenteuer Turmbesteigung und unsere freundliche „Turmwächterin“  sagt sogleich: „Ich komme aber nicht mit, ich warte hier auf sie!“ Was für ein Aufstieg, steile Holztreppen, sehr, sehr eng und nach oben immer enger werdend. Mal ganz ehrlich, irgendwie sagt uns das Gemäuer, ein paar Kilo mehr und dann ist der Turm nicht mehr für uns zu erklimmen aber wir kämpfen uns hoch.

 

 

 

Stehen oben in Regen und heftigen Wind aber…..wir sind glücklich und auch, weil wir dieses Erlebnis mit Michaela teilen konnten, herrlich.

Liebe Michaela, wir haben einiges an Zeit gemeinsam auf dieser Reise verbracht und es war immer ein tolles unkompliziertes und angenehmes Miteinander. Das wir dieses Turm gemeinsam gemeistert haben, freut uns sehr und ist uns sehr in Erinnerung geblieben, wie auch unsere kleineren und größeren Ausflüge. Danke für diese tolle Zeit mit Dir und wir freuen uns von Dir zu hören oder zu lesen.

 

Wir hätten vieles kaufen können, aber das was wir so gerne mitgenommen hätten, blieb uns verwehrt. Aber Klaus, wäre nicht Klaus, wenn er hier nicht auch geholfen hätte. Er hat uns ein ganz besonderes Präsent überreicht. Wir haben uns als Andenken eine Elfe gewünscht aber nirgends gefunden. Dann kam Klaus auf uns zu und hat eine Elfe in einer wunderschönen Form gefunden und sie uns mitgebracht und gefragt, ob wir diese vielleicht haben möchten.

Lieber Klaus, diese Elfe hat einen ganz besonderen Platz bei uns, auf den wir jederzeit schauen können und wird immer eine Erinnerung an diese Reise sein, die ein Herzenswunsch und eine Herzensreise war. Danke für diese vielen schönen Orte und Momente und diese wundervolle Erinnerung.

 

Viele von Euch wollten sie im Bus noch sehen aber sie war so gut verpackt für die Reise, daher jetzt hier:

 

In Cork https://de.wikipedia.org/wiki/Cork,

 

haben es uns die alten Markthallen angetan und so schlenderten wir weiter durch die Stadt hindurch.

 

Der letzte Tag bricht an und wir befinden uns wieder in Clondalkin, wie zu Beginn.

 

Die ersten Verabschieden sich sehr früh und fliegen Heim. Wir haben noch diesen einen Tag und laufen nach dem Frühstück los. Die Kirche ja, die haben wir noch nicht von innen gesehen und gehen hinein.

 

Es empfängt uns eine Atmosphäre, die kaum zu beschreiben ist. Warmherzig, der Altar festlich geschmückt und dann erklingt eine Stimme, die uns nicht nur eine Gänsehaut bereitet sondern uns auch sehr nah geht. Wenn wir gewusst hätten, was noch auf uns zu kommt… wenn man so in einer Kirchenreihe sitzt, viele kennen das und haben auch immer Lieblingsplätze dabei wird man andächtig und still. Geht seinen eigenen Gedanken nach und horcht in sich hinein. Manche suchen das Gespräch mit Gott, aber manche führen ein Gespräch mit sich, nehmen sich endlich mal Zeit für sich. Dieser Moment war so einer. Man wird hier in diesem Land mit so viel Respekt und Würde behandelt, es rührt uns sehr.

 

Hiermit ein paar liebe Grüße nach Hamburg zu Claire und Ulrich, wir wissen ihr habt hier auch eine sehr liebevolle Begegnung gehabt und danken euch für den Austausch, ebenso, wie die schönen Unterhaltungen zum Frühstücks-, als auch Menue-Abende die wir gemeinsam verbracht haben.

 

 

Wir setzen uns in die Reihen und lauschen dieser gigantischen Stimme. Erst als wir gehen und die riesige Limousine auf den Kirchvorplatz sehen erkennen wir, dass hier gleich ein Mensch zu Grabe getragen wird und verstehen nun warum wir diese besondere Stimmung eingefangen haben.

 

 

 

Lange gehen wir schweigend durch den Ort und ein Cafe fällt uns am Turm auf https://de.wikipedia.org/wiki/Clondalkin

 

Ein Kaffee, ja das können wir jetzt gut gebrauchen.

 

Ein sehr modernes Cafe The Happy Pear https://thehappypear.ie/food-craft/clondalkin/ und ein sehr lustiges und motiviertes Team steht hinter dem Tresen, sie lachen und scherzen und man darf nicht vergessen, sie arbeiten dabei, herrlich.

Der Kaffee verzaubert uns, weil er so richtig mit Liebe gemacht wurde und der kleine Energieball, der dazu gelegt wird, ach, das ist jetzt genau das Richtige. Noch im Nachgang hören wir diese Glockenklare Stimme der jungen Frau in der Kirche und bei dem, was die Familie und Angehörigen in der Kirche beim Heimgang eines geliebten Menschen jetzt an Abschieds-Schmerz haben.