Frieda in Walhalla

 

 

Ja, ihr seht richtig oder nein, seht ihr wirklich richtig?

 

Frieda ist in Rom?

 

Nein, aber wo hat es sie es denn diesmal hin verschlagen?

 

Sie ist in Bayern und zwar in der schönen Region um Regensburg und dem bayrischen Wald.

 

 

 

 

Genaugenommen ist sie in Walhalla:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Walhalla

 

https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/walhalla.htm

 

Walhalla, ein ungewöhnliches aber wohlklingendes Wort findet Frieda, daher hat es sofort ihre Aufmerksamkeit.

Die Bedeutung des Wortes Walhalla, findet Frieda heraus, es bedeutet  *die Wohnung der Gefallenen* in der nordischen Mythologie einen Ruheort der gefallenen Kämpfer.

König Ludwig I soll hier seit 1842 bedeutende Persönlichkeiten mit Gedenktafeln und Mamorbüsten geehrt haben.

 

 

 

 

 

Jetzt hat es wirklich Friedas ganze Aufmerksamkeit. Das muss sie sich genau ansehen.

Also erneut wieder aus dem Auto hinaus und ab geht es.

 

 

 

Ja, der erste Absatz der weiten Treppen ist sie noch flinken Fußes und als die Stufen sich doch sehr aneinanderreihen wird sie merklich ein wenig langsamer. Ja, unsere Frieda kommt auch etwas in die Jahre.

 

Also kullert sie uns mit ihren großen Augen an und geht  doch tatsächlich freiwillig in ihre Tragestation. Ja, da schmunzelt unsere Prinzessin wieder und wir laufen den Weg empor, mit Madame lächelnd und froh erwartend hintendrein im Rucksack.

 

Und dann kommen wir oben an, Augen und Mund stehen weit offen. Welch ein gigantisches Gebäude, einfach so mitten im Wald. Da muss man einfach mal ein Weilchen alles auf sich wirken lassen, bevor man sich diesem schönen Gebäude nähert.

 

 

 

Frieda hält jetzt nichts mehr, sie muss es sich jetzt einfach näher ansehen und auf einmal sind die Beinchen wieder ganz schnell frisch unterwegs. Die Treppen stellen auf einmal gar kein Hinderniss mehr da und von einem Touristen, den sie lieblich anblinzelt, lässt sie sich an einer ersten großen Öffnung empor heben um einen ersten Blick ins Gebäude zu erhaschen. Ihre Augen glänzen und der weit aufstehende Mund und ein „HUUIIII ist das schön“ entfleucht ihr promt.

 

 

„Auch im Gebäude ist es, nach meinen kurzen Blick durchs Fenster, auch so wundervoll. Da müssen wir unbedingt hinein.“

 

 

 

 

 

 

Erste Kontakte zu anderen Besuchern, die genauso fasziniert sind lassen Frieda langsam aber mit bedacht um das Gebäude gehen. Hier und da ein Plausch, da ist Frieda ganz in ihrem Element.

 

Immer wieder muss sie in die Höhe sehen, diese gigantischen Säulen, faszinieren sie sehr.

 

 

 

 

 

Man kann Frieda, an den riesigen Säulen kaum erkennen, so klein wirkt sie dagegen. Sehr ihr sie?

 

Frieda stellt leise fest: “Ist das hier ein schöner Ort!“ und sie hat ja schon viel gesehen, oder?!

 

 

 

Wir gehen an den Säulen bedächtig entlang und kommen an die Stirnseite von Walhalla und genau jetzt stehen unsere Münder wirklich sehr, sehr weit auf und der Blick ist nicht zu beschreiben und dieses Gefühl hier zu stehen und zu sein, ebenfalls nicht.

Das muss wirklich jeder für sich selbst erleben und empfinden.

Frieda rät wirklich jeden hier einmal kurz die Luft anzuhalten und einfach nur zu SPÜREN.

 

Hier stehen wir eine ganze Zeit und genießen den Ausblick und das Gefühl des gigantischen Bauwerks.

 

Dann will sie unbedingt das Innere erkunden und wir nehmen euch dabei mit. Wir laden euch ein mitzuschauen, um ein paar wenige Eindrücken zu erleben.

Frieda ist andächtig und ruhig. Hier mag man kaum sprechen, hier mag man ruhig und bedächtig schauen. Die vielen Persönlichkeiten anzuschauen, das Gefühl für dieses wunderschöne und prunkvolle Gebäude zu spüren und zu genießen, auf sich wirken zu lassen. Ein einzigartiges wundervolles Gefühl hier an diesem Ort zu sein.

 

Ja, das ist es einfach ein wundervoller Ort mit ganz viel Ruhe, so hat es Frieda jedenfalls empfunden.

 

Frieda wär aber nicht Frieda, wenn sie nicht auch noch einen Schabernack aushecken würde. Also ist das kleine, freche Ding doch tatsächlich durch die Absperrung gehuscht und hat sich auf einen kleinen Thron gesetzt. Ganz starr saß sie da. Auf die Nachfrage, was das denn wird, meinte sie, leise durch ihre Lippen zischend und den Mund kaum bewegend: „Ja schaut doch, alle denken ich gehöre auch zu den ausgestellten Persönlichkeiten!“

 

Bei genauerem Hinsehen hat Frieda wirklich das Aufsehen einiger Besucher erhascht.

Und bei nochmals genauerem Betrachten, ja sie ist eine Persönlichkeit und was für eine 😊

 

 

 

 

 

Wir verweilen noch eine ganze kleine Ewigkeit, einfach weil es ein Genus ist, einfach hier zu sein und Frieda kostet ihren kleinen Ruhm als Schafbüste ebenfalls aus, denn als Schaf ist sie hier einzigartig unter allen Berühmtheiten. Einzigartig ist sie eben auch.

 

 

 

 

Als wir wieder hinausgehen und den Blick ins Weite schweifen lassen, entdeckt Frieda all die Treppen. Wir wissen schon was folgt, puhhhhhhhhhh.

 

Ja, sie muss herausfinden wie viele es sind, sie muss unbedingt an den Fuß des Gebäudes und schauen, wie es von dort drunten ausschaut.

 

 

 

 

Und denkt ja nicht, dass das Fräulein einen Moment wartet. Auf los geht’s los und Frieda ist schon auf dem Weg hinab. Also ganz ehrlich, von oben sieht das Ganze ganz schön gefährlich aus. Die Stufen sind an unserem Besuchstag nass. Ein Geländer zum festhalten gibt es nicht und wer etwas Höhenangst hat oder nicht so gut zu Fuß ist, sollte sich den Aufstieg/Abstieg gut überlegen. Das soll auch gesagt sein aber……………alles, wirklich alles überwiegt, wenn man die Stufen geht und sich an den Fuß von Walhalla macht. Frieda stürzt sich voran, wir tippeln langsam hinterher.

 

 

 

 

 

 

Wir holen sie ein, als sie bei einheimischen Schafen und Ziegen einen Stopp macht und sich mit diesen angeregt unterhält.

 

 

 

Karl, das Schaf, so hat er sich vorgestellt, erzählt Frieda jede Menge von seinem Alltag.  Zum Beispiel wie schön es ist, als Schaf hier am Fuße von Walhalla zu leben, aber auch wie anstrengend es hier manchmal sein kann, da ja doch sehr viele Menschen Tag ein Tag aus hier entlanggehen und nicht jeder weiß, wie er sich Schafen und Ziegen gegenüber zu benehmen hat. Frieda nickt ihm interessiert zu, denn sie erinnert sich in diesem Moment an unseren Besuch beim Schäfer und was dieser uns alles erzählt hat, wie manchmal Menschen und Hunde mit Schafen umgehen. Erinnert ihr Euch an unsere Geschichte Frieda und der moderne Schäfer?

 

Falls ihr noch mal nachlesen möchtet:

 https://www.frieda-und-die-bunte-welt.de/2016/09/.../frieda-und-der-moderne-schäfer

 

Karl bestätigt uns noch mal, das ein oder andere. Wir würden uns wünschen, mehr Menschen würden mehr Obacht den Weidetieren geben.

 

 

 

Ach Karl, Frieda  hat dich in ihr Herz geschlossen, es war toll dich kennenzulernen!

 

 

Am Fuße von Walhalla haben wir einen erneuten schönen Moment.

 

Welch ein Anblick und wir können uns kaum satt sehen, auch wenn das Wetter nicht das Beste ist, es ist einfach wundervoll anzusehen.

 

Aber nun kommt es, die Treppen wollen gezählt werden, jedenfalls hat Frieda sich das Aufgabe gestellt.

 

Also noch mal durchgeatmet und mit viel Elan geht es wieder hoch hinauf.

Wir haben es herausgefunden und sind auf eine ganz andere Zahl, als die, die im Netz erfasst wurde gekommen, aber wir sind auch nicht vom Schiffsanleger gestartet, sondern vom Fuß des Gebäudes.

Frieda ist in der Tat 417 Stufen hinauf - und anzumerken, vorher ist sie sie ja auch schon hinunter gelaufen. Für so ein Schäfchen eine beachtliche Leistung, ohne sich im Rucksack tragen zu lassen.

Aber pppssttttttt, das hört sie gar nicht gerne, aber den Rest des Tages hat sie sich auch ganz still im Auto oder Hotel abgelegt und seeeeehhhhrrrrr viel geschlummert, hihi.

 

Für Frieda war es ein tolles Abenteuer, sie hat es wirklich geschafft die Treppen hinaufzusteigen, wenn auch nicht in einem Zug, aber darauf kommt es ja nicht an. Wenn man ein Ziel hat, ist der Weg dahin ein spannender und dann kann auch eine Frieda viele Treppen und lange Wege gehen.

 

Für jeden von uns können diese Treppen etwas Anderes bedeuten. Für den einen ist es Fitness, oder eine Art Krankengymnastik, oder nur ein Erfolgserlebnis, das muss jeder für sich selbst herausfinden.

 

Für uns war es jede Sekunde wert, dieser Ort ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.

 

Wir senden Grüße an ALLE die, die uns begegnet sind, mit denen Frieda geplauscht hat oder ein kleines Fotoshooting veranstaltet hat.

Wieder einmal haben wir für uns festgestellt, dass wenn einem etwas spontan über den Weg läuft, oder die Aufmerksamkeit erregt und wenn auch nur aus einem Augenwinkel heraus, sollte man nach gehen.

Wir sind wieder einmal erneut dankbar und froh, diesem Gefühl nachgegangen zu sein und diese Stunden und vor allem diesen Ort erlebt zu haben.

Kurze Abstecher können neue tolle Eindrücke bringen.

In diesem Sinne, lasst jeden kleinen Augenblick nicht an euch vorbeiziehen, lebt ihn, es kommt vielleicht etwas TOLLES dabei heraus.

 

Somit sind wir wieder Mittendrin in Friedas Welt!! Wir melden uns zurück, nach diesem herrlichen Sommer, mit abgespeicherten Erlebnissen, neuen Bekanntschaften, erreichten vorab gesteckten Zielen, denn auch unsere Welt wird von Tag zu Tag bunter und so soll es auch sein. Wir hoffen dass Ihr wieder dabei seid, in diesem Sinne,

 

 

Eure Frieda & CREW

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Renate (Freitag, 14 September 2018 12:39)

    Ach, Frieda .... da hast Du aber wieder mal was ganz tolles erlebt! Vielen lieben Dank, dass Du auch dieses Erlebnis mit uns geteilt hast. Ich bin immer wieder beeindruckt von Deinen Reiseberichten. Und in der Tat ist das mal wieder "ein Fleckchen Erde", welches ich mir unbedingt ansehen muss. Deine Fotos und Deine Geschichte sind total beeindruckend und man hat das Gefühl, dass man sofort dort hin will.

    Danke für diese Inspiration! <3

  • #2

    Christa F. (Samstag, 15 September 2018 00:55)

    Servus.....

    Wie schön, dass Frieda auch mal einen Abstecher in meine Heimat gemacht hat!
    In Bayern gibt es für Dich sicherlich noch einiges zu entdecken.
    Deshalb liebe Frieda....komm doch einfach mal bei uns in Straubing vorbei, wenn du mal wieder in der Gegend bist....
    Liebe Grüße
    Christa

  • #3

    Conny (Samstag, 15 September 2018 07:50)

    Ach Frieda, da haste aber wieder etwas Nettes endeckt und erlebt!

  • #4

    Gustav Gans (Samstag, 15 September 2018 15:34)

    Liebe Frieda,
    wie schön dich wieder bei uns in Bayern zu sehen.
    Walhalla, ja da waren wir nun in der Tat auch schon einmal. Ob wir ihn hätten so schön beschreiben können, wie du es getan hast, bezweifeln wir eher.
    Unser Schmunzeln beim lesen sei Dir gewiss.
    Wie schön, dass du wieder da bist aus deiner Sommer-Ruhe-Pause.
    Herzlichst deine Familie
    Gustav Gans