Frieda in Passau

In einem ganz kurzen Zwischenstopp  und sozusagen zur Stippvisite möchte Frieda kurz in Passau https://www.passau.de/ , die Stadt der 3 Flüsse, verweilen, denn wir sind auf der Durchreise, haben aber gehört, dass Passau eine so wundervolle Stadt mit einem ganz besonderen Merkmal sein soll. Also nutzen wir die wenige Zeit stoppen am Wasser bei herrlichstem Wetter und schlendern einfach mal los.

 

Liebes Passau, du hast uns von der ersten Sekunde verzaubert und hast uns in deinen Bann gezogen. Wir schlendern mit euch mit durch die Gassen, schaut` mal:

 

 

Man hat das sofort Gefühl das man in einem fremden Land wäre, ja „Urlaubsgefühle“ sagt man gern, auch wenn wir uns nur von kurzer Dauer ist, haben wir das Gefühl von sofortiger Erholung. Dann sehen wir sie, die Kathedrale zum heiligen Stephanus https://www.bistum-passau.de/dom-st-stephan , genau dahin möchte Frieda unbedingt.

Uns ist zu Ohren gekommen, dass es hier die größte Orgel der Welt https://www.bistum-passau.de/dom-st-stephan/dommusik/domorgel

geben soll. Also nicht lange fackeln und ab dorthin, denn DIE muss sich Frieda nun wirklich anschauen.

Ja und dann stehen wir am Einlass bzw. an der Kasse und die Dame sagt uns, dass in kurzer Zeit das Orgelkonzert stattfindet und wir nun leider nicht mehr hinein können. Frieda sackt in sich zusammen, sie ist so traurig und schaut die Dame mit ihren großen Augen an. OK für das Konzert haben wir leider nicht mehr die Zeit, aber sie versucht der Dame zu erklären,  mit all ihrer Überzeugungskunst, mit Augen rollen, schmunzeln das ein Eis zerschmilzt, und so weiter und so weiter, dass sie unbedingt die Orgel und den Dom sehen muss und das sie in jeder Stadt immer den Dom besucht, ein Licht anzünden muss.

 

Glaubt uns, sie gibt wirklich alles, die Dame tut uns schon fast leid aber, das gute Herz der Dame siegt und sie lässt uns noch vor dem Konzert in den Dom mit dem Versprechen, dass wir vor dem Konzert wieder herauskommen. Frieda hat es tatsächlich geschafft, sie bedankt sich tausendmal und gibt ihr Versprechen, auf Klaue und dem Leben Ihrer Großmutter Väterlicher seits und dann ist sie aber auch schon flux im Dom.

 

Wir waren schon wirklich in vielen, wirklich in vielen Kirchen, aber hier stockt uns nicht nur der Atem, wir bekommen Mund und Augen gar nicht mehr zu, das Schlucken fällt uns schwer, die Augen werden feucht. Was für eine Pracht dieses Gebäude hat, das kann man gar nicht mit Worten einfangen, daher lassen wir euch einfach schauen und die Bilder zeigen nicht im Ansatz die Schönheit dieses Doms und dieser mit Worten nicht zu beschreibend schönen Orgel mit ihren 126 Registern.
Wir können diese Schönheit kaum fassen und ärgern und jetzt sehr, als wir dachten, durch Passau kann man mal eben so mit wenig Zeit durch schlendern. Man könnte sich allein an diesem Ort stundenlang aufhalten, denn wir entdecken ein schönes Detail nach dem nächsten.

 

Wir sind Dankbar für den kurzen Moment, das wir uns umsehen durften. Frieda entdeckt nach alter Manier, denn das lassen wir uns trotz des Zeitdrucks nicht nehmen.

 

Wir zünden Kerzen an, für alle, die in unseren Herzen sind und mit der Zeit sind es schon sehr viele Menschen und ihnen unsere Guten Gedanken senden.

 

Wir gehen in uns…Stille, auch nur für einen winzigen Moment.

 

Leider ist unsere Zeit auch schon wieder vorbei, der Zauber verfliegt  und wir müssen den Dom verlassen. Frieda lässt es sich nicht nehmen sich noch einmal ganz herzlich bei der sehr lieben Frau vom Einlass zu bedanken. Für ihren Mut und Menschenkenntnis, das wir es ehrlich meinen und ihr Vertrauen nicht missbraucht haben.

 

Liebes Passau, wir müssen uns wirklich entschuldigen, dass wir nur annähernd gedacht haben, man könnte mal bei einem kurzen Abstecher, einmal so „auf die Schnelle“ Passau entdecken. Eure Stadt hat uns mit all ihrem Charme gefangen genommen und wir versprechen, wir kommen auf jeden Fall wieder und bringen viiiieeeeel Zeit mit, um uns mehr umzuschauen und uns auf jeden Fall Karten für ein Konzert zu kaufen und den Klang dieser gigantischen Orgel zu genießen.

Es wird immer gelächelt, wenn man Zeit in Deutschland verbringt, sei es für eine Stippvisite, oder einen Städtetrip, oder sogar für einen Jahresurlaub. Wie kann man nur??!!

Es kommt meist: aber das Wetter, nein ich brauche die Sonne, das Meer…

Klar ist das auch schön, aber Deutschland hat so viel zu bieten. Berge, Land und Seen, es kann unterschiedlicher nicht sein. Es ist unsere HEIMAT.

 

Wir können uns nur wiederholen, es war ein Anriss von Passau, wir werden wiederkommen, versprochen!!

 

Wir wünschen Euch herrliche Herbsttage,

 

Eure Frieda & CREW

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Gustav Gans (Sonntag, 11 November 2018 18:42)

    Liebste Frieda,
    nun sind wir bei den letzten Geschichten nicht die treuen Schreiberlinge gewesen, dafür ein Sorry. Wir lesen dich immer, sei dir gewiss. An dem einen oder anderen schöne Wettertag lagen dann die Outdooraktivitäten doch eher Vorne.
    Nun bist du so oft bei uns in der Region Bayern gewesen, da haben unsere Kinder schon die Hoffnung, dass du in Bayern leben wirst. Ist es so? Lass Träume wachsen `°`schmunzel°
    Du hast recht Passau ist eine wirklich wunderschöne Stadt. Viel zu selten wird man sich der Schönheit vor der Tür bewusst.

    Wir haben gesehen, dass wenig an Kommentaren geschrieben wurde, wie schade.
    Dabei muss man deine Geschichten doch einfach lieben und sie sind doch wenigstens immer ein paar Worte wert. Jeder einigermaßen gesund denkende Mensch müsste erkennen, wie viel Arbeit und wie viel Liebe hinter deinen Geschichten steckt.

    Liebe Leser, zeigt der Frieda gegenüber doch einmal etwas mehr Respekt für all ihrer Mühe.
    LIebste Frieda, bleib wie du bist, so lieben wir dich.
    Deine Familie Gans