Frieda, oder ….ES LEBE DER SPORT!

 

Nun hat Frieda endlich ihren ersten Termin im Sportstudio des SGL, das wir dank der Physiogymnastik mit Karim kennenlernen durften.

 

Als wir den Termin für Frieda gemacht haben war ganz klar, ganz oder gar nicht. Frieda hat sich also für ganz entschieden, wir sind gespannt wie und vor allen Dingen, ob sie es durchhält!??

Also los geht’s. Vor der Tür bremst Frieda wieder, fast genau wie damals für Karim doch etwas ab, schaut uns noch mal mit großen Augen an aber dann packt sie ihrem Mut zusammen, schultert erneut ihr Handtuch und läuft schnurstracks auf den offenen Empfangstresen zu.

 

 

 

Hier wird sie mit großer Freundlichkeit von Conny empfangen. Ja, ihr habt richtig gelesen, hier wird sich geduzt. Frieda findet das super. Das fühlt sich nach Zusammengehörigkeit an und vor allen Dingen nach; wir sind alle gleich.

 

 

 

Ein kurzes Kennenlernen und dann geht’s aber auch schon ans „Eingemachte“. Conny misst bei Frieda den Blutdruck. Erklärt Frieda dazu, was und warum sie es macht. Es muss ja schon ein bisschen geschaut werden wie Fit unsere Frieda vor Antritt des Trainings ist, um die Veränderung auch zu sehen, oder aber ob Beschwerden vorliegen.

 

 Danach bittet Conny Frieda mitzukommen. Oh, oh, jetzt wird unsere Frieda doch ganz kleinlaut, denn bei der Terminabsprache wurde gesagt, nichts essen und 2 Std. vorher nichts trinken. Jetzt kann sie sich die Erklärung selbst geben, sie folgt Conny eher zögerlich, denn es geht auf die Waage, uihuihuih.

Frieda versucht es mit einem kleinen Trick: als Conny gerade nicht schaut, stellt sie sich nur auf den Zehenspitzen ihrer kleinen Hufen auf die Waage und oben hält sie sich mit den Ärmchen fest.

„JUHUUUUUUU, ich bin ein Leichtgewicht“ hören wir sie noch singen aber falsch gedacht.

 

Conny sieht natürlich sofort mit ihrem geschulten Blick, das sie mogelt, sie kennt in der Zwischenzeit alle Tricks und zeigt Frieda wie man sich richtig darauf stellt und dann, ja dann kommt es zu Tage. ….KG

So Frieda, jetzt hast du es schwarz auf weiß, hihi.

Conny erklärt ihr ganz genau warum und was gemessen wird und in der Tat tut ein bisschen sportliche Bewegung ihr gut. Frieda nickt Conny zu und sieht, nachdem sie ihr Gewicht gesehen hat, auch sofort ein.  (Insgeheim sieht sie aber schon jetzt im Geiste, dass die Adventzeit, mit all` seinen kulinarischen Genüssen, für dieses Jahr wohl ganz anders ausfallen, schade aber auch?!!)

Conny sagt, dass sie jetzt zusammen mit Frieda, auf ihre speziellen Bedürfnisse ein zugeschnittenes Sport- und Bewegungsprogramm zusammenstellen. Frieda ist gespannt wie ein Flitzebogen.

 

 

Als sie wieder direkt ins Sportstudio gehen möchte bremst sie abrupt ab, denn vor der Tür hängen noch Plakate und Fitnessangebote.

Es sind unzählige aber auf der Seite des SGL Langenfeld könnt ihr das alles gut erlesen, es ist für Jeden etwas dabei.

Friedas Augen bleiben aber bei etwas ganz anderem Hängen.

 

Sie erkennt Karim, der hier mit seinem Boxsport präsentiert wird. Wir sehen kleinen Runzeln auf der Stirn: „Ob ich wohl da auch mal mitmachen und das BOXEN erlernen kann?“

 

Zum  Glück schaut Conny um die Ecke und fragt wo Frieda bleibt und schon ist sie mit ihren Gedanken wieder im Sportstudio.

 

 

 

So, liebe Frieda nun geht es los!

„Wir versuchen mal ein paar kleine Übungen und schauen dann wie es dir damit geht?“  Frieda ist von Connys angenehmer Art sehr angetan. Sie erklärt Frieda alles und vor allem erklärt sie warum es so gemacht wird, oder warum es so gut ist. Sobald Frieda eine verkehrte Haltung dabei hat, weißt sie freundlich, aber bestimmend darauf hin, das gefällt Frieda sehr. Also wird die Körperhaltung eingenommen und mit den kleinen Hanteln erst einmal etwas für die Arme gemacht.

Conny lässt Frieda ihre Übungen konzentriert machen und schaut derweil nach einem erneuten Gerät für Frieda  und ob dieses frei ist.

Puh, das ist ganz schön anstrengend und Frieda muss immer mal wieder kleine Pausen machen. Klar dass sie In diesen Pausen alle anderen Sporttreibende beobachtet und hält hier und da mal einen Plausch. Herrlich, wie einfach und unkompliziert es sich hier anfühlt. Nicht wie in manchen anderen Mucki-Buden, wo das beste Outfit zählt und nicht der Sport im Vordergrund steht.

Conny zeigt ihr ihre nächste Übung. Frieda ist immer wieder begeistert mit wie viel Ruhe auf sie eingegangen wird, denn ganz ehrlich, es fällt Frieda nicht leicht alle Übungen korrekt und diszipliniert umzusetzen. Conny redet ihr ruhig zu: „Das wird schon, es dauert eben alles seine Zeit bis man ein gewissen Fitnesslevel erreicht hat, Du wirst sehen es wird jedes Mal ein wenig besser!“

 

Frieda lächelt sie verschwitzt an. 

 

Frieda ist unkonzentriert weil sie schon die ganze Zeit eine junge Frau an einem anderen Gerät beobachtet hat und diese Übung hat viel mehr ihr Interesse geweckt, als das, mit dem sie gerade trainiert. Sie nutzt die Chance und denkt sich, ha, das sieht einfach und spaßig aus, dass kann ich auch mal so probieren und weg ist sie.

Conny schaut derweil nach Frieda aber an ihrem Sportgerät ist sie nicht mehr und sehen können wir sie auch nicht mehr ABER Hören……!

 

 Ja da schau` her, unsere Madame hat sich wohl zu viel zugetraut mit ihrem Alleingang, hängt nun da und kommt nicht wieder allein aus den Kraftseilen heraus.

 

Wie ein nasser Sack, da sagen wir mal: SELBST SCHULD.

 

Nur Conny kommt herbei und hilft Frieda heraus. Viel sagen muss sie nicht denn Frieda hat es selbst sehr schnell erkannt. Die Trainer denken sich doch schon etwas dabei, wenn sie einem das Programm zusammenstellen und nur weil ein Gerät von der Übung her gut aussieht, heißt das noch lange nicht, dass es für Schäfchen oder Personen die sich nicht damit auskennen, gut ist. Da hat sie zum Glück etwas draus gelernt (hoffen wir).

 

 

 

 

 

Es geht weiter zur Beinpresse. Es kann nicht schaden, wenn ihre kleinen Beinchen mal etwas mehr Muskeln bekommen, denn Frieda ist ja nun auch schon etwas in die Jahre gekommen und bei der „Müller-Wanderung“ möchte sie nächstes Jahr nicht mehr so oft im Rucksack getragen werden.

 

Dieses Gerät macht ihr sichtlich Spaß und so sitzt sie ganz diszipliniert an dem Gerät und stemmt mit den Beinen ihre Gewichte. „Super gemacht Frieda!“ hört sie von Conny.

 

Danach geht es weiter, Conny zeigt ihr genau wie sie sich positionieren muss und wie die Übung ablaufen soll und Frieda trainiert fröhlich drauf los. Wir können sehen, sie hat sichtlich Spaß und genau das ist es, was uns hier sehr auffällt, es wird einem alles mit Freude und Spaß beigebracht und da lernt es sich ja bekanntlich einfach am Besten.

 

 

 

 

 

Die Hüfte darf danach auch noch etwas bewegt werden und Frieda macht voller Freude ihre Übungen. Alles wird nach dem Körper von Frieda angepasst und Conny schreibt sich alles auf.

 

Zuhause dachte sie noch, dass hier bestimmt nur Muskelbepackte Menschen umher Laufen und es ihnen nur darum geht, zu zeigen was man hat.

Davon erkennt man hier gar nichts. Alle sehen ganz normal aus.

Frieda hatte nämlich am Abend zuvor noch einen kleinen Aufstand geprobt. Sie könne doch mit ihrer *Molle* nicht einfach so dahin gehen, wie stehe sie denn da, wenn alle so schlank und toll aussehen würden und sie würde mit ihren Rundungen da aufschlagen, alle würden sie nur ansehen und vielleicht über sie lachen. Es braucht einiges an Überredungskunst, sie von diesem Gedanken abzubringen und in der Tat sind wir froh, dass Frieda genau dieses Bild, dass sie von einem Fitnessstudio hatte, nun nach und nach verblasst und im Gegenteil beeindruckt ist, was und wie hier alles geleistet wird.

 

 

 

Nach der ganzen körperlichen Anstrengung zeigt Conny noch Entspannungsübungen.

Frieda ist auch ziemlich k.o. Ungewohnte Bewegungen mit solch einen Körpereinsatz kennt sie ansonsten auch nur von Spontanaktionen, wenn sie etwas „auskundschaften“ will.

 

 

 

 

 

Frieda geht ihren Gedanken nach und entspannt so tief, dass wir aus ihrer Ecke Schnarchgeräusche hören. Wir Lachen laut auf, da zuckt Frieda zusammen und setzt sich auf und grummelt in unsere Richtung, mit bitterbösen Blick.

 

Conny versöhnt sie sofort wieder und fragt ob Frieda denn noch Interesse hätte eine etwas neuere Station FIVE im Studio kennenzulernen. Frieda ist ja für neues immer zu haben und springt auf….. https://www.sglangenfeld.de/de/gesundheitsstudio/  hier ist das FIVE hervorragend erklärt.

 

Für Frieda erklärt Conny es sozusagen in leichter Sprache und sofort probiert Frieda sich mit Anleitung von Conny durch die Geräte. Sie ist hellauf begeistert und fühlt sich schon ein weniger Beschwingter als die Tage zuvor.

 

Conny erklärt ihr alles noch einmal ganz genau, damit Frieda nun zu ihrem eigens für sie zusammengestellten Fitnessplan trainieren kann.

Die beiden reden noch eine ganze Weile, denn Frieda sind hier viele Dinge aufgefallen, die sie Conny noch unbedingt mitteilen möchte. In kleinen Trainingspausen hat sie alt & jung zusammen an den Tischen stehen sehen, wie sie fröhlich und angeregt Unterhaltungen geführt haben. Generell herrscht hier eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre, das hat Frieda sehr gefallen.

Conny bestätigt uns, dass sich in der Tat an den Tischen oft viele Menschen treffen und sich einfach nur unterhalten. Sie lächelt Frieda an und sagt: “Es ist hier wie eine Begegnungsstätte für Jedermann. Hier wird sich ausgetauscht, das Neuste aus der Stadt oder Umfeld mitgeteilt und auch gleichzeitig trainiert, deshalb arbeite ich hier auch so gern.“

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Conny für den tollen Probe-Tag, für ihre professionelle Art uns alles näher zu bringen und freuen uns schon auf das nächste Mal.

 

Hier findet jeder genau das, was ihm gut tut oder wenn man unsicher ist, steht hier sehr kompetentes Personal zur Seite.  Ab und an blinzt sie kurz in den Bereich Physio hinein und begrüßt Frau Sperling. Ein nettes Wort oder ein kurzer Austausch, wie es einem geht, mit Karim oder einem anderen Teammitglied. Ja, das ist nach Friedas Geschmack.

 

 

 

 

Nach dem Sport möchte Frieda auch gerne noch mal in Dinos Sportcafe. Denn auch hier soll immer eine tolle Atmosphäre herrschen.

 

Bewegung ist das A & O in der heutigen Zeit, es ist erschwinglich und oft werden auch Kursangebote von der jeweiligen Krankenkasse unterstützt. Einfach mal anfragen!?

Wir möchten uns ganz herzlich bei dem gesamten Sportteam bedanken, Ihr seid klasse!!

Frieda hat ihre Tasche gepackt, wir stemmen noch eine Runde Gewichte,

vielleicht sehen wir uns, bis später

 

Frieda & CREW

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jana (Samstag, 01 Dezember 2018 10:03)

    Frieda du bist super
    Du hast deinen inneren Schweinehund besiegt, Schröder und ich versuchen es jeden Tag und scheitern. Vielleicht bist du uns jetzt Motivation genug um auch etwas zu erreichen